Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  6. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  10. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  11. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  14. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Lohmann: 'Europa muss sich an EU-Recht halten!'

19. Oktober 2013 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Martin Lohmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht: „Ich bin entsetzt, dass nun sogar versucht wird, europäische Rechtsprechung auszuhebeln.“ – „Wer auf Kosten des Lebens trickst, macht sich schwer schuldig“


Bonn/Berlin (kath.net/BVL) Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), Martin Lohmann, appelliert an das Europäische Parlament, beim Lebensschutz auch nicht durch die Hintertür zu tricksen und der Tötung von Menschen den Weg zu bereiten. In einem Brief wendet er sich an alle Mitglieder des EU-Parlaments. Es wäre fatal, wenn sich die Abgeordneten blenden ließen von falschen und sehr gefährlichen Pseudo-Argumenten, wie sie jetzt auf der EP-Tagesordnung für den 22. Oktober zu finden sind. „Ich bin entsetzt, dass nun sogar versucht wird, europäische Rechtsprechung auszuhebeln. Europa hat sich gefälligst an EU-Recht zu halten“, sagte Lohmann in Bonn. Der Europäische Gerichtshof hatte festgestellt, dass der Mensch mit der Zeugung da ist und Lebensschutz verdiene (EUGH-Urteil C-34/10).


Inzwischen haben sich mehr als 1,3 Millionen Bürger in ganz Europa der Initiative „One of us/Einer von uns“ angeschlossen und fordern den Stopp der EU-Finanzierung embryonentötender Maßnahmen. Da sei es „geradezu perfide, jetzt den ungehinderten Zugang zu Abtreibung als Menschenrecht zu bezeichnen“. Es ist zudem „totalitär, die Gewissenfreiheit einzuschränken unter der Behauptung der ,ungeregelten Nutzung’ beziehungsweise ,missbräuchlichen Anwendung“. Und es ist gegenüber allen Menschen mit Gewissen und Freiheitsverantwortung „regelrecht dreist, die dauerhafte Finanzierung von Abtreibungsorganisationen zu fordern“.

Lohmann: „Wer gar aus dem Recht auf Leben ein Recht auf Tötung machen will, missachtet sowohl die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Europäische Menschenrechtskonvention wie auch das deutsche Grundgesetz.“

Der BVL fordert daher, den Entschließungsantrag A7-0306/2013 sofort von der Tagesordnung zu nehmen und andernfalls in namentlicher Abstimmung am 22. Oktober diesem „Tötungsdokument“ eine klare Abfuhr zu erteilen. Europa dürfe nicht zu einem „Gewissenskiller und Lebenstöter“ werden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Philipp Neri 19. Oktober 2013 

Es müssten nun die letzten begriffen haben, was die Stunde geschlagen hat.
Aber wo bleibt der Aufschrei der Kirchen bei dieser Frage um Leben und Tod?


7
 
 girsberg74 19. Oktober 2013 
 

Schreiben – andere informieren und zum Schreiben ermutigen

Das Schreiben ist einfach, wenn man sich einer Formulierung anschließt, wie sie unter

http://www.familien-schutz.de/e-mail-an-mdep-senden/

zu finden ist. (Ebenfalls sind dort die E-Mail-Adressen gegeben, zum Anklicken.)

Das Sich-Anhängen an eine solche Formulierung mag nicht immer dem eigenen Anspruch genügen, ist hier jedoch in diesem Falle belanglos, denn ein Parlamentarier liest nicht Zehntausende Mails, sondern lässt diese höchstens noch zählen – und ist dann vielleicht beeindruckt.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Europa

  1. EU-Bischöfe zu „My Voice, My Choice“: „Eine Entscheidung, die ernsthafte Bedenken aufwirft“
  2. Bischofskonferenzen Europas beten in der Fastenzeit für Frieden
  3. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  4. Menschenrecht auf Abtreibung?
  5. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  6. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  7. Papst fordert Schutz des religiösen Erbes Europas
  8. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  9. Kardinal Filoni: "Europa braucht Re-Evangelisierung"
  10. P. Wallner: Weltmission Schlüssel für Aufbruch der Kirche in Europa







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  11. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  12. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  13. Das Licht der Osternacht und der Weg der Versöhnung
  14. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  15. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz