Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  5. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  8. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  9. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  10. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  11. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  12. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  13. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  14. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  15. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur

Kardinal: Kurien- und Kirchenreformen werden Jahre dauern

7. Oktober 2013 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Koordinator des päpstlichen Kardinalsrats, Rodriguez Maradiaga: Bischofssynode im Mittelpunkt jüngster Beratungen - Absage an Drittes Vatikanisches Konzil


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die von Papst Franziskus eingeleitete Reform der Kurie und in der Kirche wird nach Worten des honduranischen Kardinals Oscar Rodriguez Maradiaga mehrere Jahre dauern. Die Arbeiten würden bestimmt noch nicht im nächsten Jahr abgeschlossen sein, sagte er in einem Interview mit der katholischen Tageszeitung "Avvenire". Denn dazu müssten natürlich auch noch Kurien-Experten gehört werden. Bei den jüngsten dreitägigen Beratungen des Kardinalsrates, dem Maradiaga als Koordinator angehört, sei es um Fragen der Kollegialität insgesamt gegangen, darunter auch um die Bischofssynode.


Der Kardinalsrat sollte im Auftrag des Papstes überlegen, wie die Arbeit der Bischofssynode "mit größerer Kontinuität und auch interaktiver, etwa über das Internet" erfolgen können, sagte Maradiaga. "Das ist interessant, weil Synodalität einer der Aspekte ist, die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil noch nicht stark weiterentwickelt wurden." Das Thema der Familienpastoral sei bei der Konferenz dagegen noch nicht angesprochen worden und stehe noch bevor, sagte er.

Zurückhaltend äußerte sich der lateinamerikanische Kardinal zur Rolle eines Kurien-Moderators, der beim Vorkonklave im März ins Gespräch gebracht worden war. "Wie diese Aufgabe definiert werden könnte, dafür ist es noch zu früh". Gleiches gelte für Spekulationen über eine Zusammenlegung von Kurienbehörden. Und auch über den Vorschlag eines vatikanischen "Finanz-Ministeriums" habe das Gremium nicht gesprochen; dazu wolle man zunächst die Arbeit der zuständigen Kommissionen abwarten, sagte der Kardinal. Das gleiche gelte für die Vatikanbank IOR, die mancher in eine "ethische Bank" umformen wolle.

Eine Absage erteilte Maradiaga in dem Interview, das er am Samstag bei einem Besuch im mittelitalienischen Gubbio geführt hatte, Spekulationen über ein Drittes Vatikanischen Konzil. Das Zweite Vatikanum sei immer noch zu wenig bekannt. Und ein Konzil dürfe nicht nur aus der Akzeptanz einiger Texte, sondern in der Akzeptanz aller seine Dokumente bestehen. "Das steht noch aus. Daher glaube ich, dass ein Vaticanum III - oder wie man es nennen will - noch sehr weit ist. Zunächst ist noch eine große Arbeit bei der Umsetzung des Zweiten Vatikanums zu leisten", sagte Maradiaga gegenüber "Avvenire".

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Merira 7. Oktober 2013 
 

Wiederverheiratete Geschiedene

Der Kardinal sagt, dass die Familienpastoral noch nicht angesprochen wurde. Im Fernsehen in den Nachrichten habe ich gehört, dass laut Erzdiözese Freiburg Kommunion und Beichte nach Einzelprüfung durch einen Pfarrer für wiederverheiratete Geschiedene möglich sind. Habe ich das richtig verstanden?


0
 
 Bichler 7. Oktober 2013 

Das II. Vatikanum

wurde noch nicht einmal ansatzweise erfasst. Vor allem von denen, die immer von dessen "Geist" sprechen!


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kurie

  1. Nicht nur Kardinäle an der Spitze: Papst ändert Vatikanverfassung
  2. Diese Vatikanbeamten verlesen die Reden des kranken Franziskus
  3. Den Glauben zu bewahren
  4. Papst Franziskus: Im Vatikan gibt es keine Sondervermögen
  5. Vatikan sichert sich weitere Befugnisse bei Ordensneugründung
  6. Vatikan regelt Funktion des Postulators in Heiligsprechungsverfahren
  7. Vatikan überprüft auch die Entwicklungsbehörde
  8. Vatikan begrenzt Amtszeit für Leitung katholischer Laienverbände
  9. Finanzplatz Vatikan wird auf Maßnahmen gegen Geldwäsche geprüft
  10. Vatikanische Kurie vor personellem Umbruch in Spitzenfunktionen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  15. Irrtümer über den Jakobsweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz