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Kurienerzbischof: Pille danach ist direkter Angriff auf das Kind27. Mai 2013 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Präsident des päpstlichen Rates für die Krankenpastoral betonte bei der Weltgesundheitsorganisation, dass die Pille danach kein lebensrettendes Erzeugnis ist, sondern abtreibend wirken kann. Von Petra Lorleberg
Genf (kath.net/pl) Es ist gut bekannt, dass bestimmte Substanzen, die für die Notfallverhütung benutzt werden, einen abtreibenden Effekt auslösen, falls die Empfängnis bereits stattgefunden hat. Dies äußerte Erzbischof Zygmunt Zimowski, der Präsident des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst, unter direktem Bezug auf die sogenannte Pille danach. Während der 66. Versammlung der Weltgesundheitsorganisation in Genf, einer Sonderorganisationen der Vereinten Nationen, betonte der Kurienerzbischof am 22. Mai, es ist für meine Delegation völlig inakzeptabel, ein medizinisches Produkt, das einen direkten Angriff auf das Leben des Kindes in utero beinhaltet, als lebensrettendes Erzeugnis zu bezeichnen, und, noch schlimmer, zum wachsenden Gebrauch dieser Substanzen in allen Teilen der Welt zu ermutigen. Darüber berichteten LifeSiteNews und andere internationale Medien. 
Medizinische Gesundheitsmaßnahmen müssten nach Ansicht des Heiligen Stuhls, so erläuterte Zimowski weiter, immer die Achtung vor dem Leben und der Würde von allen Müttern und Kindern in allen Entwicklungsstufen, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod bewahren. Graphik (c) kath.net
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Lesermeinungen| | 28. Mai 2013 | | | | Was soll man sagen? Was eine "Pille danach" (nach was eigentlich?) anrichtet, kann niemand mit absoluter Sicherheit wissen.
Seine Eminenz Kardinal Meisner hatte es sicherlich gut gemeint, aber wie gesagt: die Möglichkeit einer abtreibenden Wirkung hat jede "Pille danach".
Die DBK ist bis heute in ihrer Gesamtheit uneinsichtig bzgl. der sog. Königsteiner Erklärung. |  1
| | | | | antony 27. Mai 2013 | |  | Die Stellungnahme der DBK war vorläufig: Zitat DBK: "Die Vollversammlung anerkennt die Notwendigkeit, neben ersten Stellungnahmen zur „Pille danach“ die weiteren Zusammenhänge der Fragestellung – auch im Kontakt mit den in Rom Zuständigen – vertieft zu ergründen und notwendige Differenzierungen vorzunehmen. "
Vermutlich gehört zwar der Präsident des ppäpstlichen Rates für die Krankenpastoral nicht im engeren Sinne zu den "in Rom Zuständigen", aber lasst uns beten, dass es Signale aus Rom gibt, die dazu führen, dass die von der DBK angekündigten notwendigen Differenzierungen vorgenommen werden. www.kath.net/news/40213 |  1
| | | | | willibald reichert 27. Mai 2013 | | | | Lebensrechtler Ich schließe mich Ihnen an und hoffe auf
weitere Statements für das Leben statt
dem Mainstream des Zeitgeistes zu verfal-
len oder den klaren Kopf zu verlieren, wie
bei Kardinal Meisner leider geschehen. |  1
| | | | | Lebensrechtler 27. Mai 2013 | | | | Danke! Lieber Herr Kurienerzbischof, vielen Dank für die Klarstellung, die auch wir nach wie vor vertreten wollen und müssen, weil es keinen wissenschaftlichen Gegenbeweis gibt und außerdem Studien, die die abtreibende Wirkung untermauern. Die Bestätigung durch kirchliche Autoritäten wenigstens aus dem Ausland ist da eine große Hilfe. |  2
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