Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Die Stunde der Heuchler
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

Russische Kirche: Westen für Bischofsentführung verantwortlich

24. April 2013 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Metropolit Hilarion, Außenamtschef des Moskauer Patriarchates: Es sei nicht zu rechtfertigen, wenn westliche Regierungen «Mördern, Entführern und Extremisten» Waffen lieferten


Moskau (kath.net/KNA) Die russisch-orthodoxe Kirche gibt westlichen Regierungen eine Mitschuld an der Entführung zweier syrischer Bischöfe. Durch die Unterstützung der Rebellen in Syrien habe der Westen zu dem Geschehen beigetragen, sagte der Außenamtschef des Moskauer Patriarchates, Metropolit Hilarion (Foto), am Dienstag. Die Regierungen sollten diese Unterstützung einstellen.


Es sei nicht zu rechtfertigen, wenn westliche Regierungen «Mördern, Entführern und Extremisten» Waffen lieferten, zitieren russische Medien Hilarion. In einer Erklärung des Metropoliten heißt es: «Das ist kein Bürgerkrieg, sondern der Versuch von Bewaffneten, das amtierende Regime mit Hilfe ausländischer Kräfte zu stürzen.» Die Weltgemeinschaft und die syrischen Behörden müssten alles für die Freilassung der am Montag entführten orthodoxen Bischöfe tun.

Der syrisch-orthodoxe Metropolit von Aleppo, Mar Gregorios Yohanna Ibrahim, und der griechisch-orthodoxe Erzbischof von Aleppo und Iskenderun, Boulos Yazigi, waren im Norden Syriens von bewaffneten Unbekannten verschleppt worden. Der Fahrer der beiden wurde bei dem Überfall getötet. Yazigi ist der Bruder des griechisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien, Johannes X. Yazigi. Unklar ist derzeit, ob die beiden Erzbischöfe inzwischen befreit sind oder nicht, kath.net hat berichtet.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Richelius 25. April 2013 
 

Welch' Neuigkeit!

Viele Syrer warnen schon seit langem, daß die Rebellen Terroristen sind. Doch hört ihnen jemand zu? Nein! Denn die Rebellen haben sich die Worte "Freiheit" und "Demokratie" auf die Fahnen geschrieben und erfahrungsgemäß hört das Denken im Westen ja auf, wenn diese Worte genannt werden und die "Verfechter der Demokratie" werden ohne wenn und aber unterstützt.


2
 
  24. April 2013 
 

Die Christen in Syrien werden mit westlicher Hilfe vertrieben!

So wie in ganz Nordafrika wird eine islamistische Chaosregierungen installiert werden, die dann fast automatisch einen Vorwand für einen erneuten Krieg liefert. Hier ist der Antichrist am Werk, kein Zweifel. Es ist an der Zeit, der Medienpropaganda nicht mehr auf den Leim zu gehen. Im nahen Osten wird schon seit vielen Jahrzehnten vom Friedensprozess gesprochen: Ein Hohn! Tatsächlich wird die Gewalt durch Waffenlieferungen an die verschiedenen Parteien am Kochen gehalten. So lange der Antichrist die Welt regiert, wird es keinen Frieden geben, nur hohles und verlogenes Geschwätz darüber.


2
 
 Prophylaxe 24. April 2013 
 

der Metropilit

hat sehr recht.
Es ist eine Schande, was hier passiert.
Gestern hatte die 20h- Tagesschau groß über die Freilassung der Bischöfe berichtet, - die offenbar gar nicht erfolgte- heute kam kein Wort.
NATO, EU, USA und Waffenfirmen, die um den Iran zu schwächen, mittlerweile jeden sunnitischen Gotteskrieger mit Waffen beliefern, brauchen sich über Terrortaten wie in den USA nicht zu wundern. Wer Waffen sät, wird Gewalt ernten.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  2. Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück
  3. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  4. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  5. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  6. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  7. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump
  8. Katharinenkloster-Abt Simeon zum Bischof geweiht
  9. Orthodoxe Fastenzeit beginnt am kommenden Montag
  10. Ungarns russisch-orthodoxer Bischof: Fiducia supplicans ist ‚gefährlich’






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  15. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz