Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  9. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  10. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  11. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  12. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'

Münchner Petrusfigur muss zum 28. Februar Tiara absetzen

17. Februar 2013 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alter Brauch: Der Figur des Apostelfürsten Petrus in Münchens Stadtpfarrkirche Sankt Peter wird am Abend des 28. Februars die Tiara abgenommen und erst nach der Wahl eines neuen Papstes wieder aufgesetzt.


München (kath.net/KNA) Das Ende des Pontifikats von Benedikt XVI. hat auch Konsequenzen für die Figur des Apostelfürsten Petrus in Münchens Ältester Stadtpfarrkirche Sankt Peter. Pünktlich zum angekündigten Ende der Amtszeit des bayerischen Papstes am Abend des 28. Februars wird der Mesner der Petrusfigur am Hochaltar die Tiara abnehmen. Das bestätigte Prälat Herbert Jung am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Dann wird die Papstkrone, ein Werk des Münchner Goldschmieds Johann Michael Ernst von 1733, auf einem Platz im Altarraum zu sehen sein. Erst nach der Wahl eines neues Kirchenoberhaupts, bekomme die Figur die Krone zurück.


Das seltene sakrale Schauspiel geht auf einen alten Brauch aus der Barockzeit zurück. Die Katholiken in München, denen es damals nicht möglich war, nach Rom zu reisen oder per Medien einer Amtseinführung beizuwohnen, sollten damit auch ein Stück dieser Feierlichkeiten miterleben können.

Als der Hochaltar des Gotteshauses im 18. Jahrhundert barockisiert wurde, traf dies auch den 1492 vom Bildhauer Erasmus Grasser geschaffenen Apostelfürsten. Umgeben von Säulen, die an den Petersdom erinnern sollen, nahm er nun seinen Sitz hoch oben auf dem Thron dieses Bühnenaltars. Petrus zur Seite stehen die vier von Egid Quirin Asam geschaffenen Kirchenväter.

Um die Bedeutung des Petrus hervorzuheben, wurde die Figur 1733 mit der Tiara gekrönt. Sie demonstriert die Universalmacht des Papstes, der damals nicht nur als «Stellvertreter Christi auf Erden» angesehen wurde, sondern auch als «Vater der Fürsten und Könige» und als «Lenker der Welt».

Heute ist die Zeremonie wesentlich schlichter. Paul VI. war der letzte Papst, der 1963 mit der Tiara gekrönt wurde. Ein Jahr später legte er sie ab und zog damit einen Schlussstrich unter die weltlichen Herrschaftsansprüche seiner Vorgänger. Demonstrativ schenkte er die Tiara den amerikanischen Katholiken als Dank für ihre großherzigen Spenden zugunsten der Armen der Welt.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Foto: (c) www.erzbistum-muenchen.de, St. Peter


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Wischy 22. Februar 2013 
 

Zur Petrusfigur im Petersdom zu Rom

Petrus sitzt als Bronzeguss
seitwärts rechts, am Langhaus-Schluss,
wo Tourist- und Pilgerschlangen
dann zum Hauptaltar gelangen,
unter dem, gar tief dort drunten,
früh sein Grab wohl ward gefunden.

Jeden mag es überraschen,
dass der Fuß (den einst gewaschen
Jesus doch beim Abendmahl),
ist inzwischen flach und schmal,
abgegriffen von den Scharen,
die als Pilger nah ihm waren,
seinem Schutz sich anvertrauten
und auf seine Hilfe bauten.

Willig zeigt er seinen Fuß,
dien-bereit, wie er’s ja muss…


0
 
 placeat tibi 17. Februar 2013 
 

N. B.

Das wird in dieser Sedisvakanz so sein, daß die barhäuptige Petrusfigur nicht sichtbar ist, da der Hochaltar von St. Peter in der Fastenzeit von einem violetten Tuch verhüllt ist Hat was.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Papst

  1. Papst Hadrian VI. (1522-1523) und sein Besuch in Monaco
  2. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  3. Leo XIV. in den Vatikanischen Grotten: Er betet auch an den Gräbern von Pius XII. und Benedikt XVI.
  4. Bemerkenswerte Rede von Papst Leo über Kardinal Merry del Val, Mitarbeiter von Leo XIII. und Pius X.
  5. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 4
  6. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 3
  7. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 2
  8. Leo XIV., Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie
  9. Kardinal Müller: Der nächste Papst muss der Homo-Lobby die Stirn bieten
  10. Erzbischof Aguer: Nächster Papst muss die katholische Lehre gegen ‚progressive Mythen’ verteidigen







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  14. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  15. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz