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CSU-Politiker: Ehegattensplitting ist nicht mehr zeitgemäß

22. August 2012 in Deutschland, 12 Lesermeinungen
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CSU-Politiker Josef Schmid: Statt die Ehe zu fördern, «sollten wir da fördern, wo Kinder sind.


Berlin (kath.net/KNA) Der CSU-Politiker Josef Schmid hat gefordert, das Ehegattensplitting durch ein Familiensplitting zu ersetzen. «Ich kann verstehen, dass homosexuelle Paare, die keine Kinder haben, sich fragen, wieso heterosexuelle Paare, die auch kinderlos sind, einen Steuervorteil bekommen sollen», sagte der Kandidat für das Oberbürgermeisteramt in München der Berliner Tageszeitung «taz» (Mittwoch). Statt die Ehe zu fördern, «sollten wir da fördern, wo Kinder sind. Wir brauchen ein Familiensplitting», so Schmid.


Das Ehegattensplitting sei heute nicht mehr zeitgemäß, so der CSU-Politiker weiter. Auch sei es überholt zu sagen, die herkömmliche Ehe sei der Ort, an dem neues Leben entstehe. «Wir dürfen nicht mehr die potenzielle Möglichkeit fördern, sondern die Realität», erklärte der Politiker.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 ilomego 22. August 2012 

Keine Subvention, sondern Abschaffung wäre Strafsteuer

Das sagte Hans Hermann Otto Solms am 24.05.2007 über das Splitting:
\"Nach dem deutschen Einkommensteuerrecht dürfen alle Erwerbsgemeinschaften ihr Einkommen splitten – also auch eine Ehegemeinschaft. Denn zusammenlebende Eheleute bilden eine Gemeinschaft des Erwerbs und Verbrauchs, in der ein Ehegatte an den Einkünften und Lasten des anderen wirtschaftlich jeweils zur Hälfte teilhat. Es wäre weder mit dem Gleichheitssatz noch mit dem Schutzgebot des Art 6 GG zu vereinbaren, wenn das Ehegattensplitting eingeschränkt oder sogar abgeschafft würde.\"
Man kann es auch anders ausdrücken. Das Ehegattensplitting ist keine Subvention. Es ist notwendig, damit Paare mit gleichem Gesamteinkommen gleich hohe Steuern bezahlen, unabhängig davon, wie die Erwerbstätigkeit aufgeteilt ist. Dies geht den Staat auch nichts an. Außer natürlich bei rot-grün, die alle bestrafen wollen, die nicht vollzeit-erwerbstätig sind. Dies wäre nämlich genau der Effekt einer Streichung des Ehegattensplittings.


1
 
 Evalyne 22. August 2012 
 

Josef Schmid hat anscheinend

nicht begriffen, was eine Ehe ist


0
 
 SursulaPitschi 22. August 2012 

Wirstschaft sollte dran denken, welcher Markt die Kinder sind u. werden !

In unserer hedonistischen Gesellschaft wäre es sinnvoll, wenn die Wirtschaft und deren BWL-er mal ausrechneten, welcher Wirtschaftsfaktor ihr/ihnen durch die ungeborenen Kinder entgeht und entgehen wird. Familien mit 2-3 Kindern stellen einen enormen Wirtrschafts- u. Konsumfaktor und Absatzmarkt dar. Allein was Urlaub dann kostet, Tourismus..., Führerschein, Iommobilien.,Autoabsatz/Autoindustrie...,

Pharmaindustrie und Ärzte verdienen an lebendigen Kindern mehr al an abgetriebenen. (Dann müssten Abtreibungsärzte einfach mal auf Kinderarzt umschulen : )


1
 
 SursulaPitschi 22. August 2012 

Wir stehen vor dem demographischen Kollaps

außerdem kostete bis 2012 ein 3-jähriges Kind netto (incl. Laufrad \"Ratzfatz, ... alle Quittungen zusammengerechnet) rund 10 000 €.

Nur Idealisten bekommen da noch Kinder !

Wenngleich ich keine Befürworterin der Kultur des Todes der derzeitigen franz. Regierung bin, finde ich,

Erfolg zäglt:

Einkommenssteuerfreiheit ab dem 3. Kind

In F ist die Geburtenrate 2,3


1
 
 Dismas 22. August 2012 

alles verquer Herr Josef Schmid....

auch die \"C\"SU kann ich schon länger nicht mehr wählen...
Natürlich ist \"Familiensplitting\" gerechter als \"Ehegattensplitting\". Eine Familie ist Vater, Mutter und Kind. Alles andere sind Trümmer. Teliweise aus Notfällen entstanden oder auch aus Egoismus.
So sollte eine Famiie zumal wenn sich ein Elternteile, i.d.Regel die Mutter, den Kindern widmet durch dieses Splitting geförtdert werden. Für einen christlichen Politiker sollte die Familie der rechte Ort für Kinder sein. Ist die Realität anders, so sollte ein neues Bewusstsein geweckt werden, die \"Gegenseite\" macht das ständig und diese drögen Politiker und viele Menschen laufen dann diesem sog. \"Zeitgeist\" blind nach. Herr Schmid sollte sich vertrauensvoll an seinen Hl.Namenspatron, den Hl.Josef wenden. Dieser ist in Familienfragen außerordentlich kompetent!


2
 
 Dismas 22. August 2012 

na, welce


0
 
 Marienzweig 22. August 2012 

Auch für Josef Schmid gilt:

Die Ehe ist der Ort, an dem neues Leben entsteht.
Noch gilt das biologische Gesetz, dass aus Homo- bzw. Lesbenehen kein neues Leben entstehen kann.
Zwei Männer machen sich die Fähigkeit einer ihr fremden Frau zum Gebären zunutze und die Lesben bedienen sich des Samens eines Mannes.
Neues Leben entsteht halt bis auf weiteres immer noch auf diese schrecklich \"altmodische\" Weise und die neuen \"Eltern\" sind dabei vom jeweils anderen Geschlecht abhängig, das sie doch so vehement ablehnen.
Aber es wird sich in Zukunft schon ein ehrgeiziger Wissenschaftler finden, der sich diesem Lebensgesetz nicht beugen will und nach neuen Wegen sucht.


5
 
 Bebe 22. August 2012 
 

das wenigste, das zeitgemäß ist, ist auch gut...

Am Sarrazin-Buch stimm zumindest eines - der Titel.
Deutschland schafft sich ab.

\"Auch sei es überholt zu sagen, die herkömmliche Ehe sei der Ort, an dem neues Leben entstehe.\" Stimmt. Heute kommt das Leben aus der Biowerkstatt.

Jesus, Maria und Josef ich liebe Euch, rettet Seelen.


4
 
 Waeltwait 22. August 2012 
 

Ich finde

diesen Vorschlag hervorragend.
Familien können gar nicht genug gefördert werden.
Ein verheirates Paar zu sein ist nicht teuer, eher billiger als das Leben als Singel.
Kinder dagegen kosten sehr viel Geld.

Sehr guter Vorschlag. Hätte man schon vor 50 Jahren drauf kommen können.


4
 
 medpilger89 22. August 2012 

Die Geister die ich rief...

und jetzt können unsere so christlichen Politiker nicht mehr anders, als sich der Strömung anzuvertrauen. Sie haben die Weichenstellung nicht beachtet und sind jetzt auf dem Gleis in die Katastrophe. Wir brauchen eine christliche Partei und keine Relativisten. Wir brauchen Politiker die Ja oder Nein sagen können, die weiß und schwarz unterscheiden, sonst verschwindet diese Gesellschaft im Grau und der Relativität.


4
 
 Fred Frosch 22. August 2012 

Nicht zu fassen!

Auch sei es überholt zu sagen, die herkömmliche Ehe sei der Ort, an dem neues Leben entstehe. «Wir dürfen nicht mehr die potenzielle Möglichkeit fördern, sondern die Realität», erklärte der Politiker. Die Realität ist Weitgehende Finsternis!


5
 
 Quirinusdecem 22. August 2012 
 

es nähert sich dem Ende.....

Ein Land, eine Gesellschaft gibt sich auf.....


7
 

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