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Weiterhin kein bischöfliches Mea-Culpa zum Weltbild-Skandal

20. Dezember 2011 in Deutschland, 39 Lesermeinungen
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Erzbischof Zollitsch hat erstmals zum Weltbild-Skandal Stellung genommen: „Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass in Einzelfällen problematische Literatur über «Weltbild» erhältlich war, ist die erneute Verkaufsentscheidung konsequent und richtig“


Freiburg (kath.net/KNA/red)
Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch hat in einem Interview mit der KNA erstmals seit Beginn der Diskussion rund um den Weltbild-Skandal im Oktober zum Verkauf von Weltbild Stellung genommen. Auf die Frage, ob der geplante Verkauf des Medienunternehmens «Weltbild» eine im Sinne der vom Papst geforderten "Entweltlichung" sei, meinte Zollitsch: "Nein, der von den Bischöfen beschlossene Verkauf hat mit der Konzerthausrede nichts zu tun. Wir Bischöfe haben seit Jahren gespürt, dass der «Weltbild-Konzern» mit der Zeit für die Kirche schlicht zu groß wurde, und haben uns über die Zukunft des Gesamtunternehmens Gedanken gemacht. Und nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass in Einzelfällen problematische Literatur über «Weltbild» erhältlich war, ist die erneute Verkaufsentscheidung konsequent und richtig." Das Faktum, dass Weltbild via Droemer-Knaur auch in der Produktion von Erotik- und Esoterikliteratur involviert war, sprach Zollitsch allerdings nicht an.


Für den Freiburger Erzbischof war der Kern der Freiburger Konzerthausrede des Papstes, dass dieser uns angestoßen habe, sich neu mit dem Bibelwort zu befassen "Ihr seid nicht von dieser Welt, aber in dieser Welt." "Wir wollen die Welt mitgestalten, aber uns als Christen zugleich klar von ihr positiv abheben. Das ist mit dem Papstwort von der «Entweltlichung» gemeint. Es ist nun unsere Aufgabe, diesen Auftrag auszugestalten." Erneut meinte Zollitsch, dass der Papst mit der Rede in Freiburg nicht die Kirchensteuer gemeint habe, eine Behauptung, die aber von gewichtigen Kurienmitarbeitern wie beispielsweise Kardinal Kurt Koch bestritten wird. Koch meinte in einem KATH.NET-Exklusivinterview im Oktober, dass die unlösbare Verkoppelung von Kirchenzugehörigkeit und Kirchensteuerpflicht ein Problem sei, das ernsthaft angegangen werden müsse. kath.net hat berichtet. Papst Benedikt gilt seit Jahren als Kritiker des deutschen Kirchensteuersystems.

KATH.NET: Papst Benedikt und die Kirchensteuer

Die Rede von Benedikt in Freiburg im Wortlaut


kathTube: Die Rede von Papst Benedikt im Konzerthaus in Freiburg



Mit Materiel der KNA - (C) 2011 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Foto Erzbischof Robert Zollitsch: © Erzdiözese Freiburg


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Lesermeinungen

 Claudia Caecilia 25. Dezember 2011 
 

@Kajo

\"...habe ich mich dann entschieden...\"
Hatten Sie eine Alternative?
Ansonsten würde mich Ihr Kommentar sehr befremden, aber es geht ja nicht um mich.


0
 
 Charlene 25. Dezember 2011 

Auch in den Leserbriefen zu diesem Beitrag lese ich immer wieder die mehr oder weniger direkte Kritik an der Kirchensteuer und ihrem Inkasso in Deutschland. Sie werde falsch verteilt und finanziere diejenigen, die der Kirche schaden. Nun will ich nicht bezweifeln, dass gerade sehr viele Hauptamtliche der Kirche schaden. Was ich nicht verstehe: Wieso glaubt hier jemand, dass die Mittel der Kirche besser verteilt würden, würden sie nur anders berechnet oder eingezogen oder knapper. Also liebe Leute: In Österreich verfügt die Kirche über sehr deutlich niedrigerere Haushalte als in Deutschland. Ich kann aber - und es tut mir leid, das jetzt zu schreiben - mitnichten erkennen, dass man hier eher auf dem Pfad der römischen Tugend wandele als in Deutschland. Ich bestreite, dass die in manchen Teilen desolate Lage der Kirche mit ihrer Einnahmeseite zusammenhängt.


1
 
 Kajo 22. Dezember 2011 
 

Ich wollte

eigentlich am ersten Weihnachtstag die Heilige Messe im ZDF mitfeiern. Als ich dann aber las wer der Zelebrant dieser Messe ist, habe ich mich doch anderes entschieden. Dieser \"Erzbischof\" ist für mich einfach nicht glaubwürdig. Dieser Bischof scheint einfach nicht mehr zu wissen was er sagt und was er tut. Je mehr er in der Presse gefeiert wird, desdo weniger Rückhalt hat er bei denen die zu unserem Heiligen Vater stehen.


1
 
 Victor 22. Dezember 2011 
 

EB Zollitsch hat Vorsitz der DBK abzugeben

Jeder blamiert sich so gut er kann.
Erzbischof Zollitsch drängte ja auch mit aller Macht durch diverse Medien den Papst, dem Herrn Wulff die hl. Kommunion zu spenden- um damit auch allen anderen wiederverheiratet Geschiedenen dasselbe zu ermöglichen. Ich spreche mich hiermit für den schnellstmöglichen Rücktritt dieses Bischofs vom Vorsitz der DBK aus.


2
 
 Dismas 22. Dezember 2011 

@Kathole

ich entnehme Ihren Statements, dass Sie offenbar beruflich sich ganz nah am Ort des Geschehens sind. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das bis in ernste Gewissensnöte gehen kann. Bis die Grenze kommt sein Amt aufzugeben. Ich befürchte, im Ordniariat Freiburg hielt ich es nicht lange aus... Es geht hier ja nicht nur um \"Tolpatschigkeiten\" des Dienstherrn sondern -leider- um einen ernste Richtungskonflikt, man muss nachdenken, wie weit man diesen Weg (\"los von Rom\") mitgehen kann.


2
 
 Dottrina 21. Dezember 2011 
 

Ich folge

dem wunderbarsten aller Päpste! Wenn unsere romfeindlichen, verweltlichten Bischöfe (Ausnahmen selbstverständlich nicht gemeint, es gibt sie ja) nicht kapieren wollen, ist es jammerschade, aber wer dem Papst zuhören will und kann, der versteht auch, was er mit der Entweltlichung gemeint hat. So blöd können die Exzellenzen doch nicht sein. Ich habe den Eindruck und gewinne ihn jeden Tag mehr, sie WOLLEN einfach nicht. Traurig, sehr traurig!


1
 
 Elija-Paul 21. Dezember 2011 
 

Dunkle Glocke!

Nach meinen Beobachtungen ist die \'dunkle Glocke\" ueber der katholischen Kirche in Deutschland besonders auch deshalb entstanden, weil man damals der bindenden Lehre der Enzyklika Humanae Vitae nicht gefolgt ist. Man kann nun so oft entdecken, dass viele Aussagen mancher Bischoefe die Sache nicht richtig treffen oder sie scheinen um etwas herumreden zu muessen, man muss danach suchen, was sie eigentlich wirklich meinen usw.
Auch in diesem Fall wirken die Aussagen nicht getroffen. Es geht ja nicht nur um die Vertreibung der sexistischen Literatur, sondern auch um glaubensfeindliche Angebote um den ganzen Habitus bezueglich des Weltbildverlags.
Natuerlich sollte man unsere Bischoefe nicht beschaedigen und auch - wie hier geschehen - persoenliche Lebensgeschichten miteinbeziehen koennen. Doch aendert das leider nichts an den so oft deformiert wirkenden Aussagen, welche weder der Sache noch den Glaeubigen wirklich dienen und auch das geistliche Profil der Kirche schwaechen.


1
 
 M.Schn-Fl 20. Dezember 2011 
 

PS

Diese Realitätsferne ist schlimm genug. Aber es ist nicht böser Wille.
Natürlich hat @kathole auch recht, wenn er sagt, dass jemand an einer solchen Stelle einfach als Bischof seine Aufgabe zu erfüllen hat und dass das Emotionale nicht ausreicht , um ihn immer zu entlasten.
Aber ich erinnere auch daran ,was ich in Zusammenhang mit Weltbild über die Bleiglocke über dem geistlichen Leben und über der Bischofskonferenz und das furchtbare sich verselbstständigende Apparatesaystem geschrieben habe. Auch die heutigen Bischöfe sind ein Opfer dieses Systems, dass alle ihre Kräfte beansprucht und sie von ihren eigentlichen Aufgaben als Hirten abhält. Aber nur sie können dieses System ändern.
@kathole, der offensichtlich im Freiburger Ordinariat sitzt, müßte das eigentlich gut verstehen.


1
 
 M.Schn-Fl 20. Dezember 2011 
 

@St.Michael

Danke für Ihre Antwort. Ich wollte an dem Beispiel von Zollitsch , das mir besodners gut bekannt ist, nur klar machen, dass unsere Bischöfe auch nur Menschen sind mit ihren eigenen Schicksalen und Verletzungen und das wir nicht so über sie herfallen dürfen, wie das hier leider häufiger geschehen ist.
An EB Zoliitsch ist oft kein gutes Haar gelassen worden.Und sowas ist immer Unrecht, weil man damit Menschen verletzt, die auf ihre Weise es doch gut meinen.
In der Sache stimme ich mit Ihnen und vielen anderen durchaus überein.Ich finde die hier wiedergegebenen Bemerkungen des EB ebenfalls unsäglich, besonders als einer, der mit anderen die Bischöfe seit 7 Jahren auf die schlimmen Zustände bei Weltbild aufmerksam gemacht hat. mit einigen Dokumentationen.
Selbstverständlich hat der Papst mit Entweltlichung AUCH Weltbild gemeint, da ich weiss, dass er darüber durchaus informiert war. Es ist eben ein Zeichen von völliger Realitätsferne, dass der EB dieses nicht sieht.


1
 
 Bastet 20. Dezember 2011 

@GottesDienerin64
Meine vollste Zusimmung!!!


1
 
 Kathole 20. Dezember 2011 
 

@Friedemann Bach: Der Weg zur gewählten Verteidigungsstrategie für unseren Chef

Externe Berater haben mir heute schon 2 weitere vielversprechende Ansätze vorgeschlagen:

3) Unwissenheit und Ahnungslosigkeit behaupten. Ja, das ist meist schwer exakt zu widerlegen, wirkt sehr überzeugend bei einfachen Mitarbeitern, hilft aber auch nicht immer. Bei Chefs macht sich das aber gar nicht gut. Wer möchte schon von einem ahnungslosen Chef geführt werden?
4) Mitleid mit dem zu Verteidigenden erwecken. Emotionales Betonen einzelner anrührenden Begebenheiten aus dessen Lebensweg. Wer hat da in der Kriegsgeneration nicht schon was Verwertbares? Doch reicht das Emotionale schon aus zu seiner Entlastung?
5) Günstiger fand ich zur Ehrenrettung unseres Chefs in diesem Fall die Kombination aus einem badisch verschmitzten sich \"dumm-stellen\" mit einem auf schwäbische Cleverness hindeutenden \"dreist\". So ist der von Ihnen beanstandete Terminus \"dummdreist\" entstanden.

Ich hoffe, Sie können jetzt meine Entscheidung für die gewählte Verteidigungsstra

www.assoziations-blaster.de/info/dummdreist.html


3
 
 st.michael 20. Dezember 2011 
 

@M.-Schn-Fl - Guter Einwand

Ich denke das niemand, mich eingeschlossen, das persönliche Schicksal des EB Zollitsch kommentieren möchte.
Es steht,wie Sie richtig bemerken,keinem zu das Leben und die Herkunft eines Menschen in Kontext mit seinem Handeln zu stellen.
Aber was hat sein Schicksal mit den aktuellen Äußerungen zu tun ?
Diese sind nachgewiesenermaßen höchst zweifelhaft und in einigen Fällen falsch und weichen sogar von der Lehre der Kirche ab.
Niemand setzt ihn persönlich herab, aber man darf doch wohl das Gesagte als unsäglich qualifizieren und feststellen das er mit solchen Äußerungen der Kirche schadet und der falsche Mann ist auf diesem Posten.
Das ist Kritik in der Sache und die steht jedem hier zu !


4
 
 Friedemann Bach 20. Dezember 2011 
 

@M.Schn-Fl.

Danke, dass Sie hier die Diskussion versachlichen, und den Mensch \"Zollitsch\" vor Augen führen.

@waldi: Mein Eindruck ist, Sie verstehen den Sinn dieses Forums nicht: Es geht hier nicht darum, aus Prinzip anderen zu widersprechen, noch geht es darum - wie Sie an anderer Stelle immer wieder sagen - möglichst keine roten Balken zu bekommen und mit der Mehrheit d\'accord zu gehen.
Es geht hier hoffentlich - um Wahrheit.
Und zur Wahrheit gehört auch, dass man einen Bischof nicht so runterputzen kann, wie es hier geschehen ist.

@No-Jansen: Ich beschimpfe niemanden. Wenn Sie aber schon so auf Etikette Wert legen, dann hätten Sie viel früher für eine Versachlichung eintreten müssen. Schade, dass Sie geschwiegen haben!


3
 
 GottesDienerin64 20. Dezember 2011 
 

Joseph Ratzinger hat als Kind mitansehen müssen, wie sein Priester von Hitlers mobilem Prügelkommando (Gestapo) zusammen geschlagen wurde. Als späterer Kardinal und als unser heutiger Papst musste/muss er sich nach wie vor übelsten Beschimpfungen ausgesetzt sehen und dann fallen ihm solche Bischöfe wie EB Zollitsch und Genossen auf übelste Art und Weise regelmäßig in den Rücken. Zollitsch hat mit übelsten Mobbingmethoden seinen bischöfl. Mitbruder Walter Mixa aus dem Amt gemobbt und ihm gleichzeitig auf noch nie da gewesener Art und Weise sämtliche bürgerlichen Rechte genommen. Entschuldigung, aber mit einem Bischof Zollitsch nun auch noch Mitleid haben zu müssen, finde ich, kann man als arg gebeutelter papsttreuer Katholik in der Heimat unseres Papstes nicht mehr in der Lage sein.


4
 
 Kathole 20. Dezember 2011 
 

@Friedemann Bach: Lieber Kollege, wir hier im Ordinariat haben es nicht leicht...

Tagein, tagaus, unternehmen wir alles nur Menschenmögliche, um den Ruf unseres Chefs vor dem weiteren rasanten Verfall zu retten. Immer, wenn wir meinen, es gerade ein bißchen geschafft zu haben, weil er eine gute Woche lang im warmen Südamerika herumgereist ist und hier keine Interviews geben konnte, platzt da wieder so eine Nachricht über uns herein.

Nun zerbreche ich mir sofort den Kopf darüber, was diesmal wohl die beste Verteidigungsstrategie sein könnte:
1.) Ganz beliebt bei uns Anwälten ist in brenzligen Situation ja das Plädieren auf Unzurechnungsfähigkeit. Damit wäre er schuldunfähig und somit von jeder Schuld am Gesagten entlastet. Doch wie käme das in der Öffentlichkeit rüber?
2.) Den Chef als hochintelligenten Menschen darstellen, der genau weiß, was er da sagt, und es auch mit voller Absicht tut. Damit würde ich ihn aber dem sehr ernsten Vorwurf der bewußten Täuschung der Gläubigen, der bewußten Falschaussage und Mißachtung des römischen Papstes aussetzen.

www.sueddeutsche.de/panorama/heckenschuetzen-prozess-verteidigung-angeklagte-waren-unzurechnungsfaehig-1.924477


4
 
 M.Schn-Fl 20. Dezember 2011 
 

Zu Erzbischof Zollitsch

Er ist Donauschwabe und in Serbien geboren und als Kind aufgewachsen. Er hat mit ansehen müssen, wie die Kommunisten seinen 16jährigen Bruder ermordeten und musste mit seiner Mutter 2 Jahre im Lager verbringen bevor sie 1946 nach Deutschalnd in die Diözese Freiburg nach Tauberbischofheim flüchten konnten. Trotz dieser schweren traumatischen Erfahrung in der Kindheit hat er sich einen wahren christlichen Optimusmus erworben, der einen wirklich wundern kann. Ich weiss definitiv von Leuten, die ihn sehr gut kennen, dass er sehr fromm ist und als Schönstattpriester ein tief geistliches Leben führt.
Dieses hat ihm geholfen, seine kindlichen Traumata zu verarbeiten.
Damit entschuldige ich keineswegs seine Fehlentscheidungen und seine Fehleinschätzungen und seine Schwächen. Wir sind sicher zu mancher Kritik in der Sache berechtigt, aber ich bitte darum, die Bischöfe, von denen wir nichts wissen, nicht persönlich so runter zu machen, weil wir damit unser Christsein beschädigen.


6
 
 Kurti 20. Dezember 2011 
 

Einzelfälle bei Weltbikd?

Wenn das nur Einzelfälle gewesen wären, hätte man diese Bücher aiulisten können. Aber das hat man in Jahren nicht fertiggebracht, auch weil solche Schönfärber wie Bischof Zollitsch mit das sagen hatten.


2
 
 Waldi 20. Dezember 2011 
 

Lieber @NoJansen,

@Friedemann wird seine Kommentare immer so verfassen, dass er, um welches Thema es sich auch handeln mag, allen anderen Kommentatoren widerspricht. Es gibt einige dieser Art, denen es nicht um den reellen Sachverhalt geht - sondern einzig allein um den Widerspruch!


3
 
 M.Schn-Fl 20. Dezember 2011 
 

Wenn der Erzbischof sagt,

dass \"in einzelen Fällen problematische Literatur über den Weltbildverlag erhältlich WAR\", dann bestätigt das meine hier schon oft geäusserte These, dass die Bischöfe überhaupt nichts wissen und manche auch nichts wissen wollen und von ihren Mitarbeitern, auf die sie sich verlassen desinformiert werden. Wer EB Zollitsch kennt und auch über seine so sehr schwere und traumatische Kindheit bescheid weiss, der wundert sich über den Optimismus, den er oft ausstrahlt. Dieser Erzbischof ist mit Sicherheit nicht bösartig. Er ist einfach uninformiert, desinformiert und mit gewissen Realitäten einfach nicht vertraut. Er ist nicht der einzige. Aber ich kann nur immer wieder sagen, nur die Bischöfe selbst können das ändern und ich sehe keinen Ansatz dazu. Auch wenn gleich der rote Balken kommt, sehe neuerdings bei Kard. Marx
ein Verständnis für diese Situatuion. Aber wo bleiben die Konsequenzen?


5
 
 NoJansen 20. Dezember 2011 

@Friedemann Bach: Ihre Kritik an @Kathole empfinde ich als total unsachlich, um nicht zu sagen, polemisch!
Die Äußerungen von EB Zollitsch sind derartig am Thema \"Entweltlichung\" in dem Sinne, wie sie der Hl. Vater versteht, vorbei, dass dies auch ein kleiner Laie, wie ich das bin, erkennen kann. Sie können das ja anders sehen, aber das gibt Ihnen noch lange nicht das Recht, @Kathole zu beschimpfen!
Bringen sie statt dessen doch mal Argumente!


5
 
 Martyria 20. Dezember 2011 

Wenn

sich die Mitschreiber aller Coleur bitte etwas im Tonfall mäßigen würden? Danke.


2
 
 st.michael 20. Dezember 2011 
 

@Kathole - Bitte weitermachen

Hervorragende Beiträge, vollste Zustimmung, bitte vom dummen Zeug gewisser Leute hier nicht abbringen lassen.
Was EBZ sagt ist teilweise so unsäglich, wer das nicht rafft dem ist nicht zu helfen.


2
 
 Friedemann Bach 20. Dezember 2011 
 

@kathole

Dass Sie nun einen amtierenden Erzbischof und DBK-Vorsitzenden, einen Nachfolger der Apostet, als \"dumm-dreist\" bezeichnen, zeigt eine zutage tretende Respektlosigkeit Ihrerseits, die nicht nur unkatholisch ist, sondern von einer einzigartigen Lieblosigkeiten.

Ich verstehe auch nicht, mit welchem Recht Sie glauben, hier als der authentische Ausleger der Worte des Hl. Vaters zu gelten. EB Zollitsch steht in viel engerem Kontakt mit BXVI als Sie und ist deshalb, was die Intention BXVI angeht viel glaubwürdiger als Sie.

Kathole, Bitte mäßigen Sie sich!


3
 
 Martyria 20. Dezember 2011 

Werte Bischöfe!

Entsagt der Welt, wie es der Hl. Vater Euch im Sinne des HErrn aufgetragen hat, sonst wird sich die Welt Eurer und der Kirche noch mehr entsagen als bisher. Und dann wehe uns und unseren Kindern!


2
 
 Kathole 20. Dezember 2011 
 

Freiburger Konzerthausrede als unverbindliche Einladung zur Bibellesung?

Dummdreister als der Freiburger Erzbischof kann man die Freiburger Konzerthausrede nicht verharmlosen und verfäschen.

Benedikt XVI. hat dort die Schriftworte wie „Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin“ (Joh 17,16) nicht einfach vorgetragen und sich mit der Einladung an die Zuhörer zum mündigen Selbsstudium davongemacht, sonst wäre seine Ansprache bereits nach 1 Minute beendet gewesen.

Da er die Taubheit und Verstocktheit seine deutschen und insbesondere Freiburger Pappenheimer sehr gut kannte, hat er selbst dafür gesorgt, wie ein guter Prediger das nun einmal tut, daß die Schriftworte den rechten \"Sitz im Leben\" der Zuhörerschaft bekommen, die voll war mit Verfechtern des Kirchensteuersystems und der anachronistischen nationalstaatlichen Einschränkung des Rechts des Papstes auf die freie Ernennung von Bischöfen als Gegenleistung für die Staatsdotationen, sowie der Eigentümer- und Führungsriege des Weltbild-Verlags.


6
 
 PPQR 20. Dezember 2011 

@Bernd220

.. oder mit anderen Worten:
\"Wenn das Geld im Kasten klingt, ....

Ist es nicht seltsam, dass im Falle von Weltbild sich EB Zollitsch die Ansichten des sonst von ihm so geschätzten Dr. M. Luther überhaupt nicht zu eigen macht?

Tja, \"was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!\"


3
 
 Kathole 20. Dezember 2011 
 

Verstocktes Herz

\"Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz ...
Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen.\" (Mk 3,6)

Wie das Evangelium berichtet, wird aus so einem verstockten Herzen schnell eine Mördergrube ... Was plant man gerade in Freiburg und der DBK-Zentrale?

www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mk3.html


3
 
 Waldi 20. Dezember 2011 
 

Nicht die kirchen- papst- und romtreuen...

Bischöfe und Kirchenvertreter fürchten den Wegfall der Kirchensteuer, sondern jene, die sich für den angerichteten Schaden in der Kirche auch noch fürstlich bezahlen lassen!
Würde die Kirchensteuer nur jenen zugute kommen, die sich wirklich im Gehorsam zum Papst Benedikt XVI. für die katholisch und apostolische Kirche einsetzen, hätte ich mit der Kirchensteuer kein Problem. Heute sieht es aber so aus, dass besonders diejenigen die größten Nutznießer sind, die der Kirche am meisten schaden.


3
 
 Thomas71 20. Dezember 2011 
 

Er hat nichts verstanden, er kann nichts verstehen, oder er will nicht verstehen!

Wie lange noch?


2
 
 uwato 20. Dezember 2011 

\"dass in Einzelfällen\"

EB Zolitsch hat offensichtlich erhebliche Wahnehmungsstörungen was den Weltbildbverlag anbetrifft abber auc´h die Freibuger Rede des Papstes. Sein Hörvermögen auf dem Deutschen Bischofsohr ist doch erheblich gestört, vielleicht bekommt er zu Weihnachten dafür ein römisch-Katholisches Hörgerät geschenkt. Schlimmer wäre es nur, wenn er wüßte und dann doch so ahnungslos daherredete. Wenn er doch nur still wäre.


2
 
 girsberg74 20. Dezember 2011 
 

Der ultimative Einakter

\"EBZ\"
(Nicht enden wollender Beifall - für Beschönigen und abermals Beschönigen.)


2
 
 Wawamann 20. Dezember 2011 

Fehlinterpretation

Nachdem ich die Konzerthausrede noch einmal durchgelesen habe, kann ich die Interprätation des Erzbischofs nicht verstehen. Dies gilt umso mehr, als man auch ansonsten den Standpunkt des Papstes in sachen Kirchensteuer kennt und als Bischof kennen sollte. Welche Beweggründe für diese aus meiner Sicht krampfhafte Verdrehung führt, kann nur mit der Angst vor Machtverlust erklärt werden.


2
 
 roxana 20. Dezember 2011 
 

In Einzelfällen ???

Jeder, der mal einen Katalog von Weltbild durchgeblättert hat, weiß, dass er nichts, aber auch gar nichts mit katholisch zu tun hat und das VIELE Inhalte dem widersprechen, was die katholische Kirche zu vertreten hat. Ich bin den Bischöfen wohlgesonnen und bereit, über vieles hinwegzusehen, aber wie man hier von Einzelfällen sprechen kann, das kann ich einfach nicht verstehen.


2
 
 FranciscoL 20. Dezember 2011 

Fortsetzung:Entweltlichung und Konzerthausrede

\"Die Säkularisierungen – sei es die Enteignung von Kirchengütern, sei es die Streichung von Privilegien oder ähnliches – bedeuteten nämlich jedesmal eine tiefgreifende Entweltlichung der Kirche, die sich ja dabei gleichsam ihres weltlichen Reichtums entblößte und wieder ganz ihre weltliche Armut annahm. Damit teilte die Kirche das Schicksal des Stammes Levi, der nach dem Bericht des Alten Testamentes als einziger Stamm in Israel kein eigenes Erbland besaß, sondern allein Gott selbst, sein Wort und seine Zeichen als seinen Losanteil gezogen hatte. Mit ihm teilte sie in jenen geschichtlichen Momenten den Anspruch einer Armut, die sich zur Welt geöffnet hat, um sich von ihren materiellen Bindungen zu lösen, und so wurde auch ihr missionarisches Handeln wieder glaubhaft.\"

Möge es von der deutschen Kirche verstanden werden,solange sie bei die Entweltlichung noch selbst gestalten kann.

www.ebfr.de/html/aktuell/aktuell_u.html?&m=&artikel=13340&cataktuell=1672


4
 
 FranciscoL 20. Dezember 2011 

Zur Erinnerung:Die Konzerthausrede

\"In der geschichtlichen Ausformung der Kirche zeigt sich jedoch auch eine gegenläufige Tendenz, daß nämlich die Kirche sich in dieser Welt einrichtet, selbstgenügsam wird und sich den Maßstäben der Welt angleicht. Sie gibt Organisation und Institutionalisierung größeres Gewicht als ihrer Berufung zur Offenheit. Um ihrem eigentlichen Auftrag zu genügen, muß die Kirche immer wieder die Anstrengung unternehmen, sich von der Weltlichkeit der Welt lösen. Sie folgt damit den Worten Jesu nach: „Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin“ (Joh 17,16). Die Geschichte kommt der Kirche in gewisser Weise durch die verschiedenen Epochen der Säkularisierung zur Hilfe, die zu ihrer Läuterung und inneren Reform wesentlich beigetragen haben.\"


4
 
 Bernd220 20. Dezember 2011 
 

Weltbild-Konzern

Redet Geld
schweigt die Welt.


1
 
 st.michael 20. Dezember 2011 
 

Diplomatisch

Ach wäre dieser Herr doch immer so diplomatisch, wie bei der Behandlung von Weltbild-Skandal,seiner Liebe zu Luther, allen Anti-Rom Kampagnen, etc.pp
Man könnte meinen, das wäre ein lieber \"Lämmchen Bischof\", jedem wohl und keinem wehe.
Weit gefehlt !
Bei Themen wie Tradition, Pius Brüder, Kirchensteuer, Entweltlichung der Kirche, da wird der nette Herr zum reißenden Wolf, da gibts auf einmal Gut und Böse, Himmel und Hölle.
Ein weiterer öder Kirchenfunktionär !


5
 
 kaiserin 20. Dezember 2011 
 

Herr, wie lange noch?.... Bekehre unsere Bischöfe!


2
 
 a.t.m 20. Dezember 2011 

Bitte ich möchte natürlich nicht alle in einen Topf werfen, aber wem dienen diese Herrn?

Matthäus 6, 24:
Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
LUKAS:11.23
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Das sind die Früchte der \"Berufsbischöfe und Berufskatholiken\".
Gott unser Herr hilf deiner Kirche, Heile und Heilige sie von innen heraus, Herr unser Gott schenke uns viele Heilige Priester.


4
 

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