Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  4. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  5. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  6. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  7. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  8. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  9. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  10. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  11. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  12. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  13. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  14. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  15. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen

Erzbischof Zollitsch meint: Katholiken sollen Luther neu entdecken

18. Dezember 2011 in Deutschland, 176 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Luther einen „zutiefst gläubigen Menschen zu entdecken“ möchte Zollitsch den Katholiken 2017 ans Herz legen.


München (www.kath.net/ KNA)
Angesichts des 500-jährigen Reformationsgedenkens im Jahr 2017 lädt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, die Katholiken ein, sich verstärkt mit Martin Luther zu befassen. Dem Nachrichtenmagazin FOCUS sagte der Freiburger Erzbischof, die von Luther nie gewollte Spaltung der Kirche habe „zu viel Unglück in Deutschland geführt“. Das „Reformationsgedenken“ biete auch für katholische Christen eine Gelegenheit, sich mit Luther zu beschäftigen und in ihm einen „zutiefst gläubigen Menschen zu entdecken“.


Der Papst habe bei seinem Besuch im Sommer dieses Jahres „keinen Zweifel daran gelassen, dass es Martin Luther mit seiner immensen geistigen Kraft um den Glauben an Jesus Christus, um einen Gott der Gnade, Barmherzigkeit und Liebe zu tun war“, so Zollitsch. Papst Benedikt XVI. hatte bei seiner Deutschland-Visite auch das frühere Augustiner-Kloster in Erfurt besucht, wo Luther Mönch geworden war und nach seiner Priesterweihe erstmals Gottesdienste gefeiert hatte.

kathTube: Das Gottesbild Martin Luthers, Teil 1/5



Weiteren 4 Teile auf kathtube!

(C) 2011 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.

Foto: © kathtube.com


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Sensenbrenner 24. Dezember 2011 
 

Ich stehe hier und kann nicht anders!

Der Streit um den Ausdruck \"würdigen\" ist meine ich nicht zielführend. Der Papst hat bestimmte Aspekte genannt, darunter die christozentrische Denkweise. Außerdem hat er die Einladung ins Augustinerkloster angenommen und den Termin im Vorfeld sogar verlängert und ist nicht etwa nicht hingegangen, weil er der Meinung wäre, Luther hätte für Katholiken keine Bedeutung bzw. wäre ein Kirchenschädling, mit dem man sich besser nicht beschäftigt und den man keinesfalls \"würdigen\" dürfte. Zollitsch lädt nun unter ausdrücklicher Bezugnahme auf den Papst zur Beschäftigung mit genau denselben Aspekten Luthers ein. Jetzt biegen sich das einige so zurecht, der Papst sei sicherlich ein absoluter Lutherfeind und zu seiner \"Würdigung\" quasi aus diplomatischer Höflichkeit gezwungen gewesen, während Zollitsch als Kryptolutheraner den Papst (möglicherweise sogar bewusst) missversteht und die Kirche protestantisieren will. Das sind doch dumme Abwehrreflexe.


0
 
 anninici 22. Dezember 2011 
 

Herr Friedemann Bach:

da liegen Sie aber falsch wenn Sie glauben unser Papst hätte Luther gerechtfertigt, glauben Sie daß der Hl. -Vater den Kath.- Glauben verrät ? Sie als Protestant würden sich dies gern wünschen so wie Ihre Glaubensbruder, der H. Schneider Nachfolger von Frau Käßmann.


4
 
 regi 22. Dezember 2011 
 

Würdigung sieht anders aus

@ Friedemann

Wenn Benedikt Luther als einen Menschen sieht, der sich mit Gott beschäftigte , dann ist das etwas was man jedem nur empfehlen kann. Dass Luther christozentrisch war , stimmt ja auch. Aber mehr hat er auch nicht gesagt und die Frage ist doch, ob Luther auch die richtigen Antworten gefunden hat, bei all seinem Ringen? Ich habe über Luther ein Buch gelesen, dass auch die ganzen Quellen aufführt: Briefe , Veröffentlichungen etc. Ich halte nichts mehr von ihm, aber auch ich kann sagen, er war mit Gott beschäftigt. Leider ist er aber trotzdem gescheitert, denn letztlich hat er alles über Bord geworfen, was Christus eingesetzt hat. Also eine Würdigung sieht anders aus. Dann hätte er mindestens sagen müssen, er ist ein Vorbild im Glauben für uns. Die EKD hat diese Feinheit in der Darlegung erkannt, daher waren sie auch etwas unzufrieden, mit dem was er gesagt bzw. nicht gesagt hat. ;-)


4
 
 Friedemann Bach 22. Dezember 2011 
 

@Claudia Caecila

Sie haben eine springende Argumentation.
Erst sagen Sie: der Papst habe Luther nicht gewürdigt, nur \"Positives\" angemerkt; jetzt geben Sie zu, er hat ihn gewürdigt, aber nicht die ganze Person - als ob EB Zollisch das getan hätte.
Was soll das?

Entscheidend ist doch, doch dass EB Zollitsch in einer Analogie steht zu dem, was der Hl. Vater in Erfurt geäußert hat.
Wenn Sie einen Widerspruch zwischen den Worten des Erzbischofs und den Worten des Hl. Vaters sehen, dann möchte ich Sie bitten, mit Angabe von Zitaten dies hier zu belegen.

PS: Natürlich haben Sie, CC, einen moderaten Diskussionstil, den ich gerne anerkennen möchte. Sie lassen tatsächlich den \"Holzhammer\" im Schrank.


2
 
 Claudia Caecilia 22. Dezember 2011 
 

@Friedemann Bach

Lieber Friedemann Bach,
ich wüßte nicht, dass ich schon ´mal über die Bischöfe hergezogen bin, ganz im Gegenteil.
Ich denke, dass EB Zollitsch den Papst falsch interpretiert, aber das hat wohl nichts mit Hetze zu tun. Der Hl. Vater hat einen einzelnen Punkt im Leben Luthers angesprochen/gewürdigt, aber das heißt nicht. dass er die ganze Person L. gewürdigt hat.
Ich befürchte, dass EB Z nur einen kleinen Ausschnitt des Lebens und Werkes L. kennt. Man muß aber auch den hasserfüllten Menschen sehen, der er nunmal immer mehr wurde. Ohne Zweifel ist für mich die Lutherübersetzung sprachlich die Schönste, besonders die Psalmen, aber er hatte kein Recht Teile zu verändern oder wegzulassen.
Ich weiß nicht, was sich der EB davon verspricht, wenn er so eine Empfehlung abgibt. Viele Konvertiten haben sich ausführlich mit L. beschäftigt und wissen, warum sie kath. geworden sind. Was sollen wir von ihm lernen?


2
 
 Friedemann Bach 22. Dezember 2011 
 

Papst würdigt Luther

Liebe Claudia Caecilia,

Dass der Papst Luther würdigt, ist nicht nur meine Interpretation, sondern die von KATH.NET

Vgl. http://kath.net/detail.php?id=33230

Ich hoffe einfach, dass Sie und viele andere, diesen Artikel nochmal lesen und dann merken, wie völlig verfehlt es von manchen Kommentatoren hier war, eine Anti-Zollitsch-Kampagne zu initiieren.
Der Freiburger Erzbischof hat im Grunde nichts anderes getan, als die Initiative des Heiligen Vaters aufzugreifen und fortzuführen.

Tatsächlich sollte man, wie Sie recht sagen, den \"Holzhammer\" drinnen lassen - und auch nicht gegen deutsche Bischöfe herausholen.


1
 
 Hingerl 22. Dezember 2011 

Luther muss warten

Ich denke, die Katholiken täten gut daran, erst einmal ihren eigenen christkatholischen Glauben wieder neu zu entdecken. Danach erst ist eine kritische (!) Auseinandersetzung mit Luther möglich und ratsam.


3
 
 Friedemann Bach 22. Dezember 2011 
 

@Claudia Caecilia

Natürlich hat der Papst in Erfurt Luther gewürdigt - und leider wird das von den meisten Kommentatoren nicht zur Kenntnis genommen. So möchte ich nur Benedikt XVI. zitieren und Sie darufhin bitten, Ihr Urteil zu überdenken. Was anders als eine Würdigung ist es, wenn Benedikt über Luther sagt:

- \" Was ihn umtrieb, war die Frage nach Gott, die die tiefe Leidenschaft und Triebfeder seines Lebens und seines ganzen Weges gewesen ist.\"
- \"\' Wie kriege ich einen gnädigen Gott\' - Dass diese Frage die bewegende Kraft seines ganzen (!) Weges war, trifft mich immer wieder ins Herz\"
- \"Diese brennende Frage muss wieder neu und gewiss in neuer Form auch unsere Frage werden\"
- \"Luthers Denken, seine ganze Spiritualität war durchaus christozentrisch\"

Angesichts dieser Worte unseres Papstes, liebe Claudia, erscheint mir die ganze Anti-Zollitsch-Hysterie mir mehr als peinlich!!!


2
 
 Friedemann Bach 21. Dezember 2011 
 

@Eva 1941

Auch, wenn die meisten Kommentatoren es nicht wahr haben wollen, EB Zollitsch hat ja nur einen Impuls von Papst Benedikt aufgenommen, der in Erfurt, Luther würdigte und sagte, dass ihn Luthers Frage nach dem gnädigen Gott selber treffe.
Zollitschs Quelle ist also der Papst.

@kathole: Ihr Vergleich von Kaiser Nero und Martin Luther spricht für sich und offenbart eine Geisteshaltung, die ich nicht kommentiere möchte.


1
 
 Eva 1941 21. Dezember 2011 
 

Zutiefst gläubig?

Eines hat der Vorstoß von EB Zollitsch doch bewirkt:
Viele befassen sich nun mit der Person Martin Luther und erfahren alles mögliche, z.T. Haarsträubende über ihn, nur keinen \"tiefen Glauben\".
Vielleicht verrät der EB uns die Quelle, aus der Luther als zutiefst gläubiger Mensch hervorgeht!? Dafür wäre ich ihm zutiefst dankbar!


3
 
 Kathole 21. Dezember 2011 
 

Wenn das so weitergeht mit den historischen \"Neubewertungen\" bei der DBK, ...

... dann bekommen wir noch ein Nero-Gedenkjahr, in dem uns nahegelegt wird, uns vom Eifer des römischen Kaisers anstecken zu lassen, der als \"anonymer Christ\" Feuer und Flamme für seinen Glauben war. Möglicherweise wird er bei dieser Gelegenheit auch noch als Patron der Feuerwehrleute und Brandstifter vorgeschlagen.


4
 
 anninici 21. Dezember 2011 
 

@rosenberg

das haben Sie sehr gut gebracht .„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“


1
 
 WoL 21. Dezember 2011 
 

Nicht in einem Duell, Luther hat einen Studienkollegen vermutlich aus Neid erstochen. Die Gewissensbisse verfolgten ihn zeit seines Lebens und liessen ihn einen \"gnaedigen \" Gott erfinden, der seine Gnade nicht von Taten abhaengig macht , sondern willkuerlich erwaehlt und verdammt. Ein solcher Gott ist zwar nicht gerecht, aber Luther wollte ja auch keine Gerechtigkeit, sondern \"Gnade\" ohne Busse.


1
 
 regi 21. Dezember 2011 
 

Die Wahrheit um Luther

Seine Berufung gründet auf der Tötung eines Menschen mit dem er sich duelliert hat. Um der Justiz zu entgehen, versteckte er sich im Kloster. Mag sein, dass er dort tatsächlich Glauben fand. Er hat die Kirche Jesu gespalten, war verantwortlich für den Bauernaufstand, denen er dann in den Rücken fiel. Dieser mündete in den 30jährigen Krieg. Bis heute sind die Trennungen bis in die Familien zu spüren. Seine allabendlichen Orgien sind belegt, die Einführung der Vielehe im Protestantismus scheiterte an seiner Frau. Was ist an ihm heilig oder vorbildhaft? Das wissen anscheinend nur die deutschen Bischöfe?!!!!


2
 
 padre14.9. 20. Dezember 2011 

Luther hat den Nationalismus ins alte Reich getragen

das ist einer der Hauptanklagen gegen Luther. Er wollte \"Los von Rom\" und hat alles gemacht um das Alte Reich zu schwächen. Langfristig hat er mit seiner Spaltung das Alte Reich zerstört.
Martin Luther war für Deutschland verhängnisvoll.
Das wirkt bis heute nach.
EB Zollitsch sollte vorsichtig mit diesem Thema umgehen, aus Deutschland kam schon einmal die Spaltung.


3
 
 Sensenbrenner 20. Dezember 2011 
 

@placeat tibi

Bitte cool bleiben mit deinen \"Einladungen\". Die Person EB Lefebvres hatte @Hotzenplotz eingebracht. Ich fand den Vergleich interessant, auch weil hier evtl. manche Leute ihr Lutherbild von den Piusbrüdern beziehen. Und der Skrupulantenaspekt passt ja auch gut zu beiden.

Nun sind wir Diskutanten hier mehrheitlich Österreicher und Deutsche, keine Franzosen. Französische Traditionalisten vom Schlage der FSSPX-Gründer haben im Prinzip wenig Ahnung von Luther und seiner Lehre, sie kennen nur simplifizierende Apologetik. Österreicher vielleicht auch (weiß ich nicht), aber zumindest wir Westdeutschen leben seit Jahrhunderten mit dem Lutheranertum, kennen deren Einstellungen und Ansichten ganz gut und sind im Umgang mit protestantischen Irrtümern geschult. Dadurch haben wir auch ein differenzierteres Bild und mehr Verständnis für die positiven Aspekte des Lutheranertums, die den katholischen Glauben bereichern können.


2
 
 1Pace 20. Dezember 2011 

Theobald Beer (* 13.04.1902, +17.04.2000)

2001 wurde in Leipzig-Wiederitzsch, wo er in der DDR-Zeit allen Schwierigkeiten zum Trotz eine Pfarrei aufbaute (http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:St._Gabriel_Wiederitzsch.jpg), eine Straße nach ihm benannt. Dr. Theobald Beer (http://de.wikipedia.org/wiki/Theobald_Beer) hat u.a. die Randbemerkungen, die Luther zu den von ihm gelesenen lateinischen Texten des Augustinus gemacht hat, analysiert und interpretiert („Der fröhliche Wechsel und Streit“). Hier kann man auch etwas online von ihm lesen: http://www.siewerth-akademie.de/content/forschung/luther-veroeffentlichungen.htm


1
 
 Ekklesiastes 20. Dezember 2011 
 

@Kathole

Im zweiten Teil geb\' ich Ihnen Recht.

Nur bin ich nicht der Ansicht, dass Luther die Kirche zerstören wollte. Vielleicht hätten 1517 Luther UND der Papst in den Spiegel schauen sollen.


1
 
 Kathole 20. Dezember 2011 
 

@Ekklesiastes

Wer eine Häresie verkünden oder die Kirche zerstören will, wird immer einen Anlaß finden, der ihm als Vorwand und Rechtfertigung dienen soll. Wenn Sie so erpicht darauf sind, unbedingt ein \"verfaultes Haupt\" zu sehen, so müssen Sie sich nicht mühsam durch die 20 Jahrhunderte der Kirchengechichte wälzen, sondern einfach nur in den Spiegel schauen!

\"Die selige Mutter Teresa wurde einmal gefragt, was sich ihrer Meinung nach als erstes in der Kirche ändern müsse. Ihre Antwort war: Sie und ich!\" (Benedikt XVI. in Freiburger Konzerthausrede)

www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110925_catholics-freiburg_ge.html


2
 
 Smaragdos 20. Dezember 2011 
 

@louisms:

Tatsächlich, ein grober Fehler von mir, danke für den Hinweis. Ich meinte natürlich das Dogma der Unbefleckten Empfängnis Mariens von 1854 (und nicht 1954 wie Sie schreiben). Das allerdings unfehlbar von Papst Pius IX. verkündet wurde, auch wenn das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit erst 1870 kam ...


1
 
  20. Dezember 2011 
 

Was Luther eigentlich bewegte

Luther schreibt am Ende seines Buches „Vom geknechteten Willen“ an Erasmus v. Rotterdam, als Antwort auf dessen Schrift vom Freien Willen: „Auch lobe ich an dir und rühme ich, dass du allein vor allen die Sache selbst aufgegriffen hast, das heißt den Mittelpunkt der Sache, und dass du mich nicht belästigst mit jenen fremden Sachen über Papsttum, Fegfeuer, Ablaß und ähnlichen Dingen, die mehr Albernheiten als Sachen sind, womit mich bisher fast alle herumgejagt haben, aber vergeblich. Dur bist der einzige, der den Angelpunkt der Sachen gesehen und an der Gurgel gefasst hat. Dafür sage ich die von Herzen Dank“(18.786.23-31.1525).
Mit der Hauptsache gemeint war, ob es einen freien Willen gibt, was Luther heftigst negierte.
Ich habe nicht den Eindruck daß die Anhänger Luthers, sich noch hierfür interessiern. Tragisch! Denn für Luther waren nach eigenen Aussagen, das Buch\"De servo arbitrio\" und sein Katechismus seine einzigen erhaltenswerten Schriften.


2
 
 st.michael 20. Dezember 2011 
 

@Kathole - Luther heilig ?

Die Vorstellung ist zwar (noch) befremdlich, aber durchaus vorstellbar.
Da EBZ und Genossen die Presse darauf einschwören, wie Sie richtigerweise sagen, werden zu den Ganzen Abstrus-Forderungen, wie Frauenpriestertum, Zölibats Freigabe etc. dann noch dazukommen \"endlich\" diesen Religionszerstörer heilig zu sprechen.
Der Plan ist da das denke ich auch, aber das wird Christus mit seiner Kirche nicht machen lassen.


3
 
 Ekklesiastes 20. Dezember 2011 
 

@Dismas

Kathole sagt, dass das alles Nachfolger Christi gewesen seien. Und, dass das katholische Lehre ist. Dabei war Leo X. noch lange nicht der Schlimmste. Eine Chance zu einer richtigen Reform ergab sich nach dem Tod Leos, als Hadrian VI zu seinem Nachfolger ernannt worden war. Dieser versuchte Erasmus von Rotterdam zur Überwundung der Kirchenspaltung zu gewinnen. Zudem versuchte der gebürtige Niederländer, eine umfassende Kirchenreform in Gang zu setzten. Die Römer liebten ihn nicht. Bei den einflussreichen Kardinälen hatte er keine Hausmacht. Schließlich starb er wenige Monate nach Amtsantritt - die einen sagen, an Fieber, andere Quellen sprechen davon, dass er vergiftet wurde. Damit war das Aufhalten der Reformation definitiv gescheitert. Um die Missstände dann katholischerseits abzuarbeiten, dauerte es bis zum von Paul III einberufenen Konzil von Trient (1545-1563). Die Antwort auf die Reformation kam zu spät. Ob es ohne Reformation, ohne Luther überhaupt zu diesem Konzil gekommen wäre?


2
 
 Bonifaz2010 20. Dezember 2011 
 

Fast alle Kommentare hier spiegeln den gesunden Menschenverstand wider, denn daß ein Ereignis, daß ganze Länder von der Kirche losgerissen hat, kein Grund zum Feiern sein kann, leuchtet wohl jedem ein. Daß viele Bischöfe und Gläubige das Jahr 2017 offenbar kaum noch erwarten können, zeigt, daß die Kritiker des Ökumenismus mit ihrer Warnung recht behalten haben: Diese Bewegung wird ein Hebel zur Protestantisierung der Kirche sein.


4
 
 Kathole 20. Dezember 2011 
 

Luther-Beweihräucherung als DBK-Kalkül zur Wegbereitung des \"deutschen Sonderwegs\"

@Dismas, @Hadrianus Antonius

Ich vermute inzwischen auch, daß die DBK-Bestrebungen von EBZ und Kollegen, Luther als rehabilitiert und in der Folge die von ihm ausgehende(n) Glaubensgemeinschaft(en) als qausi auch katholisch darzustellen, leider nicht auf schlichter Dummheit beruhen, sondern auf Kalkül.

Indem man nämlich Luthers deutschen Sonderweg als im Nachhinein eigentlich doch ganz heilsam für die Kirche schönredet, bereitet man das Feld für die Verharmlosung und Rechtfertigung des eigenen deutschen Sonderwegs abseits römischer Zustimmung.

Indem man Luther nachträglich quasi \"heiligspricht\" wird, kann man auch die Architekten des neuen deutschen Sonderwegs als ihrer Zeit einfach vorauseilende \"Heilige\" mystifizieren.


3
 
 padre14.9. 20. Dezember 2011 

Papst Leo X

@Ekklesiastes

Papst Leo x war 38 Jahre alt als er zum Papst gewählt wurde. Das Motto was Sie anführen ist nicht verbürgt .. ist reine Spekulation.
Dieser Papst hat zum Beispiel den späteren Papst Hadrian VI zum Kardinal ernannt. Also man kann über diesen Papst, der sehr gebildet und fromm war, auch anders berichten.

Und den Ablasshandel hat dieser Papst auch abgestellt. Daran sieht man wieder, man braucht keine Kirchenspaltung, Rom reagiert auf Fehlentwicklungen - spät, aber nicht zu spät.


1
 
 Dismas 20. Dezember 2011 

@Hadrianus Antonius

so ist es, danke für Ihre ausführlicheren Erläuterungen!!


1
 
 Dismas 20. Dezember 2011 

@Ekklesiastes

ja, schlimm, da hat die weltliche Macht die Kirche zu sehr im Griff gehabt. Aber was hat DAS mit Luther zu tun. Missstände abstellen zu wollen, wie es ja viele spätere Päpste überzeugend getan haben hat nicht damit zu tun sich eine andere Lehre auszudenken, selbst sein Gelübde zu brechen und andere dazu anzustiften und ausschweifend zu leben. Zuletzt wegen eigenem Vorteil Fürsten mehrere Frauen zu heiraten zu genehmigen: DAS war Luther!! Von den Gemeinheiten, Totschlagstaten und vollkommen lieblosen Umgang mit anderen gnaz zu schweigen!!


1
 
 Ekklesiastes 20. Dezember 2011 
 

Leo X.

war Papst von 1513 bis 1521. Bereits als Siebenjähriger wurde der Medici-Spross zum päpstlichen Protonotar ernannt. Kurz darauf sollte er Bischof von Aix-en-Provence werden. Dummerweise lebte der dortige Bischof noch. Also wurde er Domherr in Florenz und erhielt zwei Klöster übertragen. Die dortigen Mönche wehrten sich verzweifelt und der kleine Medici musste die Abteien mit Waffengewalt übernehmen. Mit 13 wurde er zum Kardinal ernannt. Am 11.3.1513 wurde er er zum Papst gewählt, VIER TAGE SPÄTER wurde er zum Priester, weitere zwei Tage später zum Bischof geweiht!!! Das Motto seines Pontifikats: \"„Da Gott Uns das Pontifikat verliehen hat, so lasst es Uns denn genießen.“ In seine Regierungszeit fällt der Beginn der Reformation. War die Reformation wirklich nicht notwendig?


2
 
 Dottrina 20. Dezember 2011 
 

Es gibt für mich

keine Veranlassung, Luther zu \"entdecken\", und schon gar nicht \"neu\". Er hat zwar einige Fehler in der Kirche (z.B. Ablaßhandel) zu Recht angeprangert, war aber dennoch Ursache für die schlimmste Kirchenspaltung in Deutschland. Und ein Grund für einen Katholiken, 2017 das \"Lutherjahr\" auch noch zu \"feiern\", gibt es für mich in keinster Weise. Herr EB Zollitsch sollte vielmehr auf die weisen Worte unseres Papstes hören und diese in der DBK umsetzen, dann wäre allen wesentlich besser gedient.


3
 
 st.michael 20. Dezember 2011 
 

@Dismas - Endlich sagts mal jemand !

Reformation und Luther, das ist Euphemismus und Widerspruch in sich.
Wird heute gern verwendet, um die Greueltaten, in Wort und Tat, zu verniedlichen, die der Katholischen Kirche durch diese schrecklichen Unholde angetan wurden.
Eine Refom versucht zu erhalten und aus dem bestehenden, das Beste herauszulösen, um das Zukünftige zu gestalten.
Franz von Assisi war ein wahrer Reformator, Luther ein Revolutionär, für dessen Seele man beten muß, für das Grauen was er über die Kirche gebracht hat, mit seinem Umsturz.
Herr erbarme dich seiner !


3
 
 Dismas 20. Dezember 2011 

Es müssen auch Begrifflichkeiten

zurechtgerückt werden:
Luhter und Genossen waren keine \"Reformatoren\" sondern wenn schon \"Deformatoren\" der Kirche und der wahren Lehre. Letztendlich sind sie Kirchenspalter. Die wahre Reformation stellt das große Konzil von Trient dar und die daraus erblühende katholische Reformation. Die eigentlich fälschlich als \"Gegenreformation\" bezeichnet wird. Hier sehe ich als Historiker die Norwendigkeit Verkrustungen abzukratzen und die eigentlichen Sachverhalt freitzulegen.


1
 
 Dismas 20. Dezember 2011 

Luther--

ist eine arme verirrte Seele - da können wir nichts lernen. Getrieben von seinem Eigensinn und Stolz \"bastelte\" er sich seinen Gott. An was hat er wirklich geglaubt?? Nein - vergesst Luther!!


2
 
 st.michael 20. Dezember 2011 
 

Empfehlung

Vielleicht sollte man dem Herrn EBZ und seinen Gesinnungsgenossen der DBK empfehlen, endlich zu konvertieren, um die ganze Gnade und Fülle, den Segen und die tiefe Spiritualität der protetantischen Kirche neu zu erleben.
Sie würden auch sicher mit offenen Armen empfangen. Die Herren könnten auch als kleine Morgengabe die Weltbild Milliarden mitbringen, von denen man sich ja augenscheinlich sooo schwer nur trennen kann und auch ein Drittel der Kirchensteuer !
Nehmt alles mit, kein Problem, auch die \"Freunde\" vom ZDK; der BDKJ der Kirche von unten, Papa Lehmann und den lieben Hans und verehrt Luther und Genossen !
Dann gibt es endlich wieder mal Platz in der deutschen kath.Kirche für so etwas exotisches, wie Romtreue, Liturgieorientierung, Sakramenteempfang, wahrhaft christliche Lebensführung.
Ein Traum !


3
 
 louisms 19. Dezember 2011 

Unfehlbarkeitswunsch

@Smaragdos Also dass es 1954 ein Dogma über die Unfehlbarkeit Marias gegeben haben soll, ist mir neu.
Der Versprecher weist aber auf ein hier im Forum vorherrschendes Wunschdenken hin. Viele glauben, an der Unfehlbarkeit teilzuhaben.


1
 
 Hadrianus Antonius 19. Dezember 2011 
 

\"Der deutscheste Mann\"

Wenn man die sehr romkritische Haltung bestimmter kirchlichen Honoratioren in Deutschland sieht und erlebt, wie im Vorfeld es besuchs des Hl. Vaters in Freiburg, im Vorfeld des Vigils in Freiburg, beim Nachkarten im Konradsblatt und jetzt mit dem Ausruf von S.E.EBZ betr. Luther müßte ich an HJeinrich Heines Ausruf denken: \"Luther- der deutscheste Mann!\".
Genau: das ist es wofür sich viele Römisch-Katholiken hüten.
\"...et in una sancta catholica et apostolica ecclesia...\": wenn dies im Credo gesungen wird, bin ich immer zutiefst gerührt. Es ist ein Felsstein unseres Glaubens - und an Fundamenten sollte man bekanntlich nicht rütteln: für das Gebäude ist es nicht gut und für den Rütler fast immer sehr gesundheitsschädlich.


2
 
 Hadrianus Antonius 19. Dezember 2011 
 

Sentire cum ecclesia?

So reiht sich mit dieser Aussprache S.E. EBZ nahtlos in der speziellen Reihe von katholischen Lutherfreunden ein: Joseph Lorsch, vorübergehend NSDAP-Mitglied; Peter Manns, Professor in Mainz, Unterzeichner des sog. Heidelberger Manifests.
Bezeichnend ist daß diese Kirchenhistoriker die in vielen Orden lebendige Reformbestrebungen( z. B. die Kartäuser mit Blomevenna und die Kölner Kartause; die moderne Devotion; die Brüder des Gemeinen Lebens; die neue geistige Bewegungen und die engagierteLaien) und ihren wichtigen Beitrag am Anfang der Kontrareformation ganz unter den Teppich kehren weil nicht in ihrem Denkschema passend.
Soviel zum sentire cum Ecclesia bzw. dem Mangel hieran.
Darüberhinaus kommen hierbei protestantischerseits die Reformierte, die Zwinglianer und die sog. Preussische Union schwer unter die Räder.
\" si tacuisses!\"


3
 
 Hadrianus Antonius 19. Dezember 2011 
 

Total anders 2

Genauso interessant ist Luthers Haltung zu der Tradition und den Kirchenvätern. Origenes, der größte Theologe der Antike, der Hl. Johannes Chrysostomos, der Hl.Hieronymus werden weitgehend als sehr unnütz abgetan, sowie auch der Hl.Gregor der Große, auch der Hl.Augustinus(!), Hl Bernardus von Clairvaux, z.T. auch der Hl.Bonaventura; besonders groß war seine Abneigung zum Hl.Thomas von Aquin. Interessanterweise verwarf er damit faktisch nicht nur die ganze Tradition der Hl.Kirche( das Gegenteil von tradidi quod accepi) sondern auch die patristische Basis des 2. Vatikanischen Konzils.( Vom fast lutherverehrenden kath. Pfr. Peter Manns in seinem Buch \"Luther als Vater\" nur sehr dezent und ohne Kommentar am Ende(S. 411) vermerkt).


3
 
 Kathole 19. Dezember 2011 
 

@Smaragdos: Die Gottesmutter als Bestätigerin eines üblen Häretikers? Gott bewahr!

„Als junger Theologe vor Beginn (und wohl auch noch während) des Konzils hatte ich, wie es vielen ging und heute noch geht, einige Vorbehalte gegenüber bestimmten alten Formeln, wie zum Beispiel gegenüber jener berühmten ‚de Maria numquam satis’, ‚über Maria kann man nie genügend sagen’. Sie schien mir übertrieben. Es war für mich ganz schwer, den wahren Sinn eines anderen berühmten Ausspruches zu verstehen (der in der Kirche seit den ersten Jahrhunderten in Umlauf war, als – nach einem denkwürdigen Disput – das Konzil von Ephesus 431 Maria zur ‚Theotokos’, zur Mutter Gottes, erklärt hatte), der Anspruch nämlich, der die Jungfrau als ‚Überwinderin aller Häresien’ bezeichnet. Erst jetzt – in dieser verworrenen Zeit, in der wirklich jede Art von häretischer Abweichung an die Türen des authentischen Glaubens dringt – verstehe ich, dass es sich nicht um fromme Übertreibungen handelte, sondern um Wahrheiten, die mehr denn je gültig sind.“ (J. Ratzinger in „Zur Lage des Glaubens“)

www.dkgathen.net/dkgathen/Neue_Dateien/2008_02.pdf


2
 
 Hadrianus Antonius 19. Dezember 2011 
 

Total anders 1

Die Beschäftigung mit Martin Luther ist für Römisch-Katholiken tatsächlich sehr interessant-aber anders als von S.E. Erzbischof Zollitsch gemeint: ein religiöser Mensch, primär sehr unsicher, äusserst ichbezogen, fast fanatisch nach Glauben und neuer Wahrheit ringend und zugleich der Hl. Kirche gewollt schwerst verletzend und niederreißen wollend; ein Menetekel für jeden Theologen!
Luther war sich seiner problematischen Haltung ggb. der Hl Kirche sehr bewußt (S.E. EBZ kann hier sehr viel bei unseren orthodoxen und orientalischen Geschwistern lernen): in seiner Übersetzung des Neuen Testaments wird \"Ekklesia\"(\"Kirche\") stets als \"Gemeinde\" übersetzt. Nur im Glaubensbekenntnis blieb das Wort \"Kirche\" stehen, wurde aus \"katholisch\"(weltumspannend) jedoch \"christlich\".


2
 
 Kathole 19. Dezember 2011 
 

@Smaragdos: Der Häretiker Luther ist definitiv kein Vorläufer des Vatikanum II., Gott bewahr!

Mit Ihrem Versuch, Luther als Vorkämpfer des Gebrauchs der Volkssprache in der Liturgie des lateinischen Ritus der katholischen Kirche darzustellen, haben Sie sich m.E. auf einen Holzweg begeben.

1.) Echte Pioniere auf diesem Gebiet waren schon eher die heiligen Brüder Kyrill und Method, Missionare aus Thessaloniki in Mähren, welche die die römische Messe ins Slawische übersetzten. Nach anfänglicher päpstlicher Genehmigung (Papst Johannes VIII. schrieb im Jahr 880, daß Gott der Schöpfer aller Sprachen ist und durch sie alle geehrt werden will) wurde diese später jedoch auf Druck der Franken wiederrufen, die verhindern wollten, daß Byzanz in Mähren Einfluß gewinnt.

2.) Die Verwendung der Volkssprache durch die Reformatoren war nicht von einem liturgischen Anliegen getragen, sondern weil die Lesung der Bibel in ihrer Übersetzung mit der darauf folgenden Predigt im Gottesdienst für sie die effektivste Möglichkeit war. ihre neuen häretischen Lehren unter das Volk zu streuen.

www-theol.uni-graz.at/cms/dokumente/10011165/6af53ba3/Volkssprache_in_Liturgie_06.pdf


2
 
 Luzie1 19. Dezember 2011 
 

Hallo Herr EB, ich bin KATHOLISCH und nicht evangelisch!


2
 
 Bodmann 19. Dezember 2011 
 

Es ist schon interessant, mit welchem Engagement und Emotion hier über M.Luther diskutiert und gestriiten wird.Dennoch sollte man eher theologisch argumentieren und nicht persönliche Defizite und Auswüchse bei ihm mit seinem theologischen Grundanliegen vermischen, nämlich der Suche nach einem gnädigen Gott ( siehe auch B.16 )Einen Ausgangspunkt für eine kritische Würdigung kann der Satz des hl.Augustinus bilden, der sagte, daß auch im größten Irrtum noch ein Funken Wahrheit sein kann.Und M. Luther hat neben Irrtümern auch Wahrheiten aus- und angesprochen..So könnte man ruhig und gelassen von kath. Seite diese auch würdigen.Gleichzeitig kann man glasklar erklären, was von kath. Seite unannehmbar ist: z.B. daß Luthers Aussagen keine göttliche Offenbarungen in Glaubensfragen sind, sondern seine Meinung, die keinerlei verpflichtenden Glaubenscharakter haben.Und dann kann man auch auf Widersprüche in seinem persönlichen Tun und Handeln verweisen.


4
 
 a.t.m 19. Dezember 2011 

Steht alles im Heiligen Willen Gottes unseres Herrn.

Matthäus 18. 1 - 7

Lehren über Demut und Ärgernis:

In jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist wohl der größte im Himmelreich? Da rief Jesus ein Kind herbei, stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr euch nicht bekehret und nicht werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich eingehen. Wer also sich verdemütigt wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich. Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf. Wer aber einem aus diesen Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, dem wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ins tiefe Meer versenkt würde. Wehe der Welt um der Ärgernisse willen! Es müssen zwar Ärgernisse kommen, wehe aber dem Menschen, durch den das Ärgernis kommt.

Gott zum Gruße


3
 
 Christa 19. Dezember 2011 

Luther neu entdecken?

Albrecht Graf von Brandenstein Zeppelin berichtete über das Gottesbild Martin Luthers. Ich kann bei diesen 5 Folgen nichts Positives entdecken. Bischof Zollitsch sollte besser seinen katholischen Glauben vertreten als sich bei den Protestanten anzuschleimen.


1
 
 H.Kraft 19. Dezember 2011 
 

Erzbischof Zollitsch - Luther

Martin Luther hat viel Unglück gebracht. Die Ev. Kirche von heute hat sich aus der Geschichte entwickelt. Luther wollte keine Trennung. Trotzdem ist Luther eine Person mit vielen Ecken und Kanten.
Es wäre weitaus besser, wenn Erzbischof Zollitsch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz zurücktreten würde.
Wir brauchen fähige Bischöfe, die sich den Gläubigen einmal zuwenden und nicht nur mit Sprüchen und Weisheiten abheben.
Es fehlt auch in der kath. Kirche die Vernunft und die Realität. Darauf kommt es entscheidend an, wenn die Kirche überleben will. Wir benötigen einen Aufbruch nach den Vorgaben des 2. Vatikanischen Konzils und nicht ständig eine Rückkehr zur Vergangenheit und eine weitere Erstarrung in den Meinungen. Die Jugend und die Laien sollten mehr in der Kirche gehört werden. Gefragt ist also ein Dialog auf allen Ebenen.
H. Kraft


1
 
 Kathole 19. Dezember 2011 
 

Die gute Nachricht zuerst:

In 599 Tagen, am 9. August 2013, dürfen wir S.E. Robert Zollitsch ganz herzlich zum 75. Geburtstag gratulieren. Das ist noch vor dem Luther-Trauerjahr und Fatima-Jubiläumsjahr 2017 und sogar noch vor dem geplanten Ende des DBK-Dialogs 2015. ;-)

Die schlechte Nachricht: Die Wahl des Nachfolgers verläuft gemäß Badischem Konkordat, falls dieses bis dahin noch nicht aufgekündigt oder abgeändert worden ist. =(

Die Wahl Bischof Huonders in Chur zeigt allerings, wie man mit etwas Phantasie eine Dreierliste im Vatikan auch einmal zielführend gestalten kann. ;=))

www.timeanddate.com/date/durationresult.html?d1=19&m1=12&y1=2011&d2=9&m2=8&y2=2013


4
 
 rosenberg 19. Dezember 2011 

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“

Nach der Niederlage der Protestanten im Schmalkaldischen Krieg (1546/47) bei Mühlberg, stand das kaiserliche Heer vor den Toren Wittenbergs. Der Kurfürst war gezwungen, die \"Wittenberger Kapitulation\" zu unterzeichnen. Der Kaiser ritt am 23. Mai 1547 in die Stadt und weilte dort auch in der Schlosskirche am Grabe seines großen Widersachers Luther. Es heißt, dass der Kaiser am geöffneten Grab des Reformators dazu aufgefordert wurde, die Überreste dieses Ketzers noch nachträglich dem Scheiterhaufen zu übergeben.
Der Kaiser soll darauf geantwortet haben: \"Er hat seinen Richter gefunden. Ich führe Krieg mit den Lebenden und nicht mit den Toten.\"

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ (Lk 24,5).
Was suchen sie also Christus beim mausetoten Luther, mein lieber Herr Bischof ?


3
 
 Kajo 19. Dezember 2011 
 

Hätte Erzbischof Zollitsch

mehr Mut, hätte er schon längst sein Amt niederlegen müssen. Den Heiligen Vater nun als Kronzeugen zu benutzen, ist schon ein starkes Stück. Es mag ja wahr sein, das Luther vor seiner Abspaltung ein frommer Priester war, aber ich werden den Eindruck nicht los, das es ihm vielmehr darum ging, das Zölibat aufgeben zu können und zu heiraten. Was dann aus seiner \"Reformbewegung\" geworden ist, das sehen wir tagtäglich und hören es an den immer wieder gestellten Forderungen. Diese Forderungen haben ja auch bei den Berufskatholiken und bei vielen Bischöfen, so auch bei Herrn Erzbischof Zollitsch Eingang gefunden.


2
 
 a.t.m 19. Dezember 2011 

Ja das ProstestKatholische Gedankengut ist leider auch

in die Kirche oder besser gesagt in die Ablasshandel betreibende (den übrigens Luther zurecht bekämpfte, aber das wird im den Götzen Mammon zu gefallen verschwiegen) \"Körperschaft öffentlichen Rechts katholische Kirche des deutschsprachigen Raumes\" eingedrungen, und der \"DIALÜG\" ist zu erkennen an den antikatholischen Forderungen, Abschaffung des Zölibates, Kommunion auch für Wiederverheirate Geschiedene, Abtreibung ist Frauenrecht, ja zu Homoehe, Frauenpriestertum, usw. (wobei es natürlich vermischungen gibt der eine ist für das nicht aber für das, aber dennoch gibt es Personen die alles gleichzeitig nicht mehr als Sünde erkennen, aber dennoch behaupten Katholisch zu sein, echt satanisch!!) und das alles entgegen den Worten seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI, ja Luther schafft es sogar nach 500 Jahren viele unsterbliche Seelen so in Gefahr zu bringen das diese in Großer Gefahr schweben für ewig Verbannt zu werden.


3
 
 st.michael 19. Dezember 2011 
 

EBZ - Das muß der Neid ihm lassen !

Die letzten Einlassungen der Herrn Bischofs haben zu einer wahren Postingflut bei Kath.net geführt.
Immerhin mobilisiert er die Massen, wenn auch immer wieder, mit Verlaub, durch seine Einlassungen, die vielfach den Bereich des römisch katholischen verlassen, aber das stört ihn wenig.
Er stärkt nicht den Glauben sondern lotet immer wieder gerne Positionen aus, die von römischer Seite längst entschieden und definiert sind.
Er hat sich den Ökumenismus auf seine Fahnen geschrieben, man hat den Eindruck, er und seine Gefolgsleute wollen beweisen das am deutschen Wesen die Weltkirche genesen muß !
Ein fataler Irrtum und eine Hybris die zum Himmel schreit.


4
 
 Ekklesiastes 19. Dezember 2011 
 

@sixtus

In welcher Zeit leben Sie denn? Soweit kommt\'s noch, dass man sich von Rom sagen lässt, was man zu lesen hat. Unsere Kindlein sind erwachsen genug, selbst zu entscheiden, was ihnen gut tut und was nicht. Falls Sie es noch nicht registriert haben: Mit den Anhängern Luthers gibt es schon seit geraumer Zeit einen Dialog. Das nennt sich Ökumene. Und es ist gut, dass es diese gibt.


4
 
 sixtus 19. Dezember 2011 
 

Gefährlicher Aufruf, der Verwirrung stiften kann!

Luther war ein Spalter und Häretiker. Er hat die Herzen der Menschen verführt. Und da er ein großes schreiberisches Talent hatte, besteht diese Gefahr immer noch.

Ich halte die Lektüre seiner \"Schriften\" für sehr gefährlich und würde eigentlich erwarten, dass Zollitsch von Rom ganz schnell zurückgepfiffen wird. Die reinen Herzen unserer Kindlein dürfen nicht fahrlässig verwirrt werden!

Mit den Anhängern Luthers kann und darf es keinen Dialog geben! Wir romtreuen müssen hier standhaft bleiben!


10
 
 anninici 19. Dezember 2011 
 

@Malleus_Haereticorum

Kleine Ergänzung ; Luther der ein Sklave des Fleisches war, der einen anderen tötete und der sich der gerechten Strafe entzog , durch die Flucht ins Kloster. Eigentlich wollte er ja Jurist werden und kein Priester, also hatte er auch keine Berufung. Man könnte aber noch viel mehr über ihn sagen.


3
 
 Ulrich Motte 19. Dezember 2011 
 

Luther aus kath. Sicht

Hierzu schrieb sehr viel der RKK-Priester und Theologieprofessor Dr. Peter Manns
(1923 bis 1991) von der Universität Mainz.


1
 
  19. Dezember 2011 
 

Hinweis auf seriöse Literaturquellen:

- Biographie Martin Luthers, verfaßt von
Dietrich Emme, \"Marthin Luther - seine Jugend- und Studentenzeit 1483 bis 1505\"
-Martin Luther \"Vom geknechteten Willen\"
-Luthers Theologie- eine Autobiographie v. Theobald Beer u.v.a
Vieles als Download unter http://www.siewerth-akademie.de/
Forschungsschwerpunkt: Martin Luther
erhältlich.
In der Tat, der Aufruf vom Erzbischof sollte durchaus ernst genommen werden, schon allein um dieser ewigen Legendenbildung um die angeblich ach so heeren Absichten der \"Reformatoren \" entgegenzuwirken.


1
 
 Kathole 19. Dezember 2011 
 

@Smaragdos: Apropos \"Inkulturation auf katholisch\"

Für die Inkulturation des Evangeliums in eine völlig fremde Kultur hat die Katholische Kirche im Jahr 1531 die perfekte Lektion erhalten, und zwar nicht von M. Luther, sondern direkt vom Himmel, nämlich in der kirchlich anerkannten Erscheinung Unserer Lieben Frau von Guadalupe mit eigenem Gedenktag im liturgischen Kalender der Weltkirche.

Erst vor einigen Tagen zelebrierte der Heilige Vater höchstpersönlich die Liturgie dieses Tages eindrucksvoll im Petersdom, unter der Verwendung der wunderschönen volkssprachlichen Meßgesänge mit Instrumentalbegleitung der \"Misa Criolla\", mit Ausnahme des \"Credo\", das auf lateinisch gesungen wurde.

Ich denke nicht, daß die Gottesmutter die Inkulturation bei M. Luther (1483-1546) abgekupfert hat. ;-)

www.kath-info.de/guadalupe.html


2
 
 Malleus_Haereticorum 19. Dezember 2011 
 

Luther neu entdeckt!!!! Teil 2

Luther der in Armut und in Enthaltsamkeit leben sollte als Mönch und als ein recht Wohlahbender seine Lebenstage verbrachte, der GEHORSAM geschworen hatte und welcher der Ungehorsame wurde. Ebenso habe ich den Luther entdeckt der Hetzschriften gegen die Juden verfasste .Ja ich habe Luther neu entdeckt und es ist der alte Luther der voller Hass gegen die andersdenkenden agiert. Wenn einer dagegen einwendet Luther habe die Missstände in der Kirche ändern wollen, so erwidere ich dass die Missstände innerhalb der Kirche nur behoben werden können auf Basis der Heilgen Schrift, der kath. Tradition nur im Einheit mit den Papst und den rechtgläubigen Bischöfen. Dieses galt vor 500 Jahren und dieses gilt auch heute. Die wahre Reform der Kirche erfolgte durch die Männer um den hl Ignatius Loyola, den Hl phillip neri usw. die sich um den jeweiligen papst scharten und fand ihr Theologische und disziplinares Fundament in dem Konzil von Trient der übrigens auch für uns heute seine gültigkeit hat


2
 
 Malleus_Haereticorum 19. Dezember 2011 
 

Luther NEU entdeckt!!! Teil1

Ich habe Luther neu entdeckt.
Ich habe ihn als einen Kirchenspalter entdeckt, der seine eigenen von ihm entdeckten Überzeugungen der Kirche aufdrängen wollte. obwhohl sie gegen die bis dahin 1500 Jährige Lehre der Kirche zuwiderliefen, Luther, der von den sieben Sakramenten nur 2 (manchmal auch 3?) gelten liess, der die Heilige Messe und das Messopfer für die Erfindung des Teufels hielt, der die Heiligen Vereehrung für Götzenanbetung hielt, der den Papst und das Papsttum von Teufel gestiftet hielt, der die Adeligen gegen die berechtigten Forderungen Bauern anstachelte welche widerum wahre Massaker an den Bauern verübten, der den Christen auf den Balkan und in Ungarn in den Rücken fiel als sie von denTürken bedrängt wurden, und somit keine Hilfe von ihren West und Mittleuropäischen Brüdern erhieleten, weil sie sich untereinander zankten.Luther der seine Gelübde die er GOTT und der Kirche gab, übertrat, der als Mönch eine Nonne heiratete....


5
 
 Kathole 19. Dezember 2011 
 

@Smaragdos

Hmm, ob das die Konzilsväter auch so gesehen haben? Ich halte das doch für eine sehr gewagte Hypthese, die Erlaubnis des Gebrauchs der Volkssprache in der Liturgie durch das II. Vatikanische Konzil als die posthume Aufnahme einer Anregung Martin Luthers zu deuten.

Eine solche Interpretation würde in einigen traditionalistischen Kreisen zwar mit heller Freude aufgenommen werden, wäre dies doch Wasser auf deren Mühlen der \"V2\"-Ablehnung, würde aber der weltkirchlichen Dimension des II. Vatikanischen Konzils m.E. nicht gerecht. Haben Sie denn Belege für Ihre These eines Zusammenhangs zwischen der Entscheidung in \"Sacrosanctum Concilium\" und M. Luther?

In der Fünften Instruktion „zur ordnungsgemäßen Ausführung der Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die heilige Liturgie\" ist der rote Faden jedenfalls das Konzept der Inkulturation: \"... Das Werk der Inkulturation, von dem die Übersetzung in die Volkssprachen einen Teil ausmacht, ...\"

www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/documents/rc_con_ccdds_doc_20010507_liturgiam-authenticam_ge.html


4
 
 Noemi 19. Dezember 2011 
 

@ekklesiastes

von der Leichensynode wußte das Ex-Mönchlein Luther gar nichts- und es ging ihm auch nicht um Päpste als fehlbare Personen sondern um die Institution, der er in seinen späten haßerfüllten Jahren ( die nicht wenige psychopatische Züge tragen) deshalb den Kampf ansagte, weil er alles ablehnen mußte, was er zuvor verraten hatte, sein gebrochenes Gelübde an erster Stelle. Einer, der u.a. in wildem Antisemismus die gnadenlose Judenverbrennung forderte, taugt wohl eher nicht als Idol und läßt sich auch nur schwer als Keule gegen das Papsttum instrumentalisieren, vielleicht suchen Sie sich da auch besser ein anderes Vorbild.
Zu seinem Glück haben die Landesfürsten, die sich dank seiner des Kirchen-und Klosterbesitzes bemächtigen konnten und so erheblich reicher wurden, für die Beibehaltung seiner Glaubensparodie gesorgt, die sonst wohl alsbald gescheitert wäre.


2
 
 Ester 19. Dezember 2011 
 

Luther war ein geplagter Mensch

mit einer beschissenen Kindheit, der wahrscheinlich glücklich gewesen wären, wenn er \"nur\" ab und an eine Ohrfeige kassiert hätte.
Dann war er ein schwer skrupulösr Mensch der im Kloster an einen Beichtvater geraten ist, der all diesen Skrupulösen Mist noch unterstützt hat.
Dieser Beichtvater gilt übrigens auch als Mitreformator.
Sorum mag ich über ihn (Luther) nicht rechten, insbesondere da er ja für die deutschen Fürsten der nützliche Idiot gewesen ist.
Man kann bestimmt eine Menge von Luther lernen, insbesondere wie es verkehrt ist.


1
 
 Mann 19. Dezember 2011 
 

\"heiliger Luther\"

bevor ich mich mit meiner äußerst knapp bemessenen Zeit mit dem zutiefst gläubigen Luther beschäftige, lese ich vorher lieber etwas von und über 1000 echte Heilige.


1
 
 Kathole 19. Dezember 2011 
 

Die nette \"Einladung\" des EB hat für den gewöhnlichen Katholiken vor allem (fatale) Signalwirkung

Ich denke, es ist EB Zollitsch natürlich ganz klar, daß die ihn hörenden \"modernen Katholiken\" seines Erzbsitums -und darüber hinaus- mit dem leidenschaftlichen Ringen des jungen Martin Luther um einen gnädigen Gott und um das, \"was Christum treibet\", überhaupt nichts anfnagen können und ihn daraufhin auch gar nicht zu lesen gedenken.

EB Zollitsch wird doch wohl klar gewesen sein, daß seine Aufforderung zur Beschäftigung mit Martin Luther beim gemeinen Kirchenvolk, das von ihm und seinem Amtsvorgänger in Freiburg wie an der DBK-Spitze ja bereits über Jahre \"ökumenisch\" weichgekocht worden ist, rein rethorisch als eine Verbeugung vor diesem verstanden werden würde, mit der impliziten Botschaft:

\"Seht, jetzt, da uns Martin Luther schon vom Erzbischof empfohlen wird, kann es ja nichts wirklich Ernsthaftes mehr geben, was uns noch am \'gemeinsamen Abendmahl\' hindern sollte. Die katholische Kirche hat offenbar einsehen müssen, daß sie Luther zu Unrech


3
 
 chriseeb74 19. Dezember 2011 
 

Die Neuevangelisation in Deutschland...

wird weder über Luther u.ä. protestantische Gestalten noch über die Piusbruderschaft zu erreichen sein!! EB Zollitschs Versuche diesbezüglich Impulse zu setzen haben schon langsam einen mitleidswürdigen Zustand erreicht!! Er ist m.E. vollkommen überfordert!! Generell ist sein Krisenmangement erbärmlich bis nicht wahrnehmbar. Trotzdem will ich ihm nicht ideologische Absichten unterstellen, dafür ist er einfach zu brav. Schade, dass wir in Deutschland nicht bessere Sprachrohre haben, bzw. in der DBK gewählt werden!!


3
 
 Ekklesiastes 19. Dezember 2011 
 

@Rashomon

Wenn Päpste den Vatikan zu einem Bordell machten (Johannes XII, so genannte \"Pornokratie\"), ihre Vorgänger aus dem Grab holen und die Leiche schänden ließen (Stephan VI, so genannte Leichensynode), mit verschiedenen Frauen mehrere Kinder zeugte (Alexander VI.), kirchliche Ämter kauften oder verkauften (Simonie) oder die ganze Familie in Amt und Würden brachte und ihnen lukrative Pfründe zuschanzten (Nepotismus) oder es gleich drei oder vier (!) Päpste gab, die gegeneinander intrigierten, sind dann diese Päpste des Mittelalters und Renaissance Diener des Teufels oder Diener Gottes?


2
 
 SCHLEGL 19. Dezember 2011 
 

@medpilger89

Alle Weihen und Sakramente von FSPPX sind gültig, aber UNERLAUBT! So formuliert es das Kirchenrecht :Msgr. Franz Schlegl


2
 
 barbara 19. Dezember 2011 
 

Beschäftigung mit Luther: Au ja!

Und damit fangen wir an: Paul Hacker, Das ICH im Glauben bei Martin Luther. Der Ursprung der anthropozentrischen Religion. Vorwort : Kardinal Joseph Ratzinger, 29,50 Euro, bestellbar über den Sarto-Verlag.
Weiter gehts mit Luthers Ansichten zu Tischsitten, seinen rustikalen Tipps zur Ehe, seinem Antisemitismus, dem Verhältnis von Nationalstaat (der doch gerade in unseren Tagen abgeschafft werden soll) und protestantischer Gemeinschaft (Stichwort :Thron und Altar) und seinen herzlichen Angeboten zum Dialog mit den \"Papisten\". Besonders das Prinzip von \"sola scriptura\" wird am Beispiel der \"Bibel in gerechter Sprache\" zur Sprache kommen. Auch die Kirchenspaltung und ihre Folgen für die Christenheit werden wir uns vor Augen führen. Zur Erfrischung und geistlichen Mäßigung brauche ich zwischendurch aber die großartigen \"Hymnen an die Kirche\" der Konvertitin Gertrud von Le Fort .Ansonsten : Wir werden uns aber sowas von mit Luther beschäftigen , Erzbischof Zollits


4
 
 Victor 19. Dezember 2011 
 

Immer unverschämter

Hiermit möchte ich als einfacher katholischer Christ Herrn Erzbischof Zollitsch unverzüglich den Rücktritt von der DBK nahelegen.
Es reichte nicht, daß der den Papst drängte, dem Ehebrecher Christian Wulff (Bundespräsident) die hl. Kommunion zu spenden. Nein: er zündelt weiter und schweigt sich stattdessen über Dogmen und Glaubenswahrheiten weiterhin aus.


3
 
 placeat tibi 19. Dezember 2011 
 

2 Einladungen

1) Es wär wohl gerade angebrachter, die Katholiken einzuladen, sich erstmal wieder von Paulus über Augustinus langsam zum Ende des MA vorzuarbeiten, da besteht eher Bedarf. Was geht uns das an, ob Luther mal fromm war oder nicht?
2) Eine Bitte an die Redaktion: Könntet ihr bitte mal die Kommentatoren rausfiltern,die bei fast jedem Thema einfach mal \"Lefebvre ist doof\" brüllen, um die Diskussion wegzuziehen?
Und wenn das nicht geht, bitte ignoriert mal einfach doch beim kommentieren solche Posts à la @Sensenbrenner hier!


4
 
 Gandalf 19. Dezember 2011 

Vielleicht sollte man sich wirklich etwas mit Luther im Original beschäftigen, immerhin ist die Luther-Bibelübersetzung ja in einigen Bereichen durchaus besser als die Einheitsübersetzung.... Auch dürften manche Luther-Aussagen durchaus noch katholischer sein als so manches, was heute so manche Theologen in der katholischen Kirche von sich geben ;-)


5
 
 Sensenbrenner 19. Dezember 2011 
 

Neuentdeckungen

@Veritatis Splendor
Du könntest natürlich versuchen, die Theologie hinter deinen Zitaten und damit Luther als „zutiefst gläubigen Menschen zu entdecken“.

@Hingerl
Den Mythos, Luther habe die Spaltung nicht gewollt, sollte man in der Tat kritisch hinterfragen. Danke auch für den seriösen Buchtipp!

\"Und wäre Luther nicht (...) so maßlos polemisch gewesen – vielleicht wäre die Geschichte auch dann anders verlaufen.\" (A. Angenendt)
http://kirchensite.de/index.php?myELEMENT=56111


2
 
 Ulrich Motte 19. Dezember 2011 
 

Veritatis Splendor

Ich könnte mir vorstellen (! nicht mehr), daß Luther mit seiner von ihnen zitierten Christusaussage den ode einen Antichristen meinte. Wie gesagt, Luther-Zitate bitte möglichst vor Veröffentlichung mit Lutheranern erörtern, die sie vielleicht (!) aus dem Zusammenhang erklären können. Ich bin kein Lutheraner.


1
 
 Sensenbrenner 19. Dezember 2011 
 

Die Früchte der Papstfeinde, Luther und Lefebvre

Interessante Vergleiche sind das hier! Die Früchte Lefebvres sind in dem hier vorherrschenden Lutherbild ja direkt greifbar. Was die Christozentrik anbelangt, bleibt er trotz Frömmigkeit allerdings deutlich hinter Luther zurück, Lefebvre ist ja eher der dogmenzentrierte Typ und propagiert den Heilsweg eines missverstandenen Messopfers und blind-autoritärer Rechtgläubigkeit, was Luther als Werkgerechtigkeit brandmarken würde, weil dieser Glaube ohne paulinische Gnade auskommt. Persönliche Christusbeziehung spielt für Lefebvre keine Rolle. Was Luthers unglückliches Gemüt angeht: Er war halt Skrupulant, wie die meisten Lefebvre-Anhänger auch, das ist keine gute Basis für glückselige Gelassenheit. Die Papstfeindschaft ist aber in der korrupten Renaissancekirche schon eher nachvollziehbar als ggü. JXIII, PVI und JPII. Empfehlungen für einen humanistischen Katholizismus, für den Lefebvre nicht steht, wären Eckhard (danke @Einsiedlerin!) und Hadrian, der vorletzte deutsche Papst ...


2
 
 Ulrich Motte 19. Dezember 2011 
 

Herr Kard. Koch

erwähnte gerade, daß viele Evangelische Pfingstler sind. Lutheraner sind weniger als 10 % der Evangelischen und weniger als 1 % der \"Evangelikalen\" (Konservativeren Protestanten), unter denen nichtpfingstlerische Evangelikale recht zahlreich und recht prägend sind. .


0
 
 Veritatis Splendor 19. Dezember 2011 

Was gibt es da zu \"entdecken\"? Originalzitate aus der Weimarer Ausgabe:

„Gott kann nicht Gott sein, er muß zuerst ein Teufel werden“ (WA 7, 589)
.
„Ego sum, qui creo bonum et malum“ + „…das Gute und das Böse, zwei unvereinbare Dinge, auf die Einheit seiner ewigen Natur zurückführt.“ (WA 40 II, 417)
.
„Die Propheten haben das schon vorausgesehen, daß der kommende Christus der allergrößte Räuber, Gotteslästerer, Tempelschänder, Dieb sein werde, weil er nicht mehr in seiner eigenen Person wandelt“ (WA 40 I, 433, 7f.) darum sei er „des Teufels Sohne und verlassen“ (WA 45, 371, 5-10)
.
„du kannst nicht…sie sind nur zu deiner Beschämung als Vergegenwärtigung deiner Ohnmacht gegeben.“ (WA 18, 675)
.
„Nicht der arme Mensch, sondern der ungerechte Gott ist schuldig.“ (WA 18, 785)
.
„dass der freie Wille des Menschen durch die Allmacht und Praescience Gottes wie ein Blitzschlag niedergestreckt sei“, „Wenn du den freien Willen preist, leerst du Christus aus und trittst die ganze Schrift unter die Füße.“ (WA 18, 618ff.)
.
„Esto pecca


3
 
 Hingerl 19. Dezember 2011 

Buchtipp

Es ist schon richtig, dass die Katholiken sich im Hinblick auf 2017 mit Luther beschäftigen sollten. Sonst wird ihnen vermutlich erklärt, \"Im Himmel ist Jahrmarkt\". Man lese z. B. das 1970 erschienene Büchlein \"Luther und der Papst\" von Remigius Bäumer. Ist über ZVAB preisgünstig zu bekommen...


3
 
 Hingerl 19. Dezember 2011 

Zweierlei

DEN Luther gibt es nicht. Es gibt zumindest zwei davon. Den jungen stürmischen Sucher und Marien-Verehrer (Magnifikat-Kommentar!) - und den sich zum Büttel politischer Interessen machen lassenden, hasserfüllten Rom-Feind. Dass Letzterer die Kirchenspaltung nicht gewollt habe, halte ich für ein Märchen.


4
 
 Wildrosenöl 19. Dezember 2011 
 

Martin Luther und Hildegard von Bingen

Vor einigen Tagen war doch zu lesen, der Heilige Vater beabsichtige, Hildegard von Bingen im nächsten Jahr zur Kirchenlehrererin zu erheben. Vorher wird sie wohl heilig gesprochen.
Ich habe nicht gehört, dass EB Zollitsch aufgerufen hätte, sich mit dem Leben dieser großen Frau zu beschäftigen. Die machtvoll und furchtlos ihre Stimme erhoben, aber nie ein Weiheamt für Frauen forderte.
Stattdessen empfiehlt er uns Martin Luther. Na dann. Aber bitte im Original, kann ich nur beifügen. Der \"Glanz\" wäre dann ziemlich schnell ab...


3
 
 st.michael 19. Dezember 2011 
 

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen !

Es ist ein Verdienst des hl.Vaters, einem Unhold und Kirchenspalter wie Luther noch etwas Gutes abgewinnen zu wollen.
Er mag ja das eine oder andere Gute gewollt haben, seine \"Früchte\" waren einfach nur grauenhaft.
Das EB Zollitsch sich dem Protestantismus und damit auch Luther seit langem viel verbundener fühlt, als z.b. vielen Lehren der kath.Kirche (Sühneopfer Christi am Kreuz zb.) ist nichts Neues.
Muß er uns aber an allen Hochfesten aufs Neue mit seinen Stilblüten auf die Nerven gehen ?


4
 
 Ulrich Motte 19. Dezember 2011 
 

Lutherbild

Das Lutherbild scheint unter römischen Katholiken sehr verschieden zu sein. Der verstorbene Priester und Theologieprofessor Manns war ein besonders großer Luther-\"Fan\". Vielleicht könnten sich insbesondre heftige Lutherkritiker über ihn austauschen mit der Lutherischen Bekenntnisgemeinde, dem Lutherischen Konvent im Rheinland oder der Evangelisch-Lutherischen Freikirche, die dem Erbe der lutherischen Reformation besonders nahe stehen.


1
 
 Hotzenplotz 19. Dezember 2011 

Gute Idee

Gute Idee, EB Zollitsch!
Und gleichzeitig bietet sich auch eine Gelegenheit, sich mit EB Lefebvre zu beschäftigen und in ihm einen „zutiefst gläubigen Menschen zu entdecken“. Denn das ist ja noch aktueller als Luther. Und wahrscheinlich fruchtbringender.
Gute Idee, EB Zollitsch!


3
 
 Genesis 19. Dezember 2011 

Luther

war der erste, der das hl. Messopfer angegriffen hat.
Ich möchte und brauche keine menschengemachte Religion. Soviel Phantasie besitze ich selber, dazu brauche ich keinen Martin Luther. Wenn angeblich der Glaube allein selig macht, wozu dann noch eine Kirche?

Nein, ich möchte die Wahrheit! Und von daher:
bin ich katholisch - bleibe katholisch - und werde auch so sterben! RÖMISCH KATHOLISCH, in Gemeinschaft mit dem Hl. Vater!
Und nur so, bleibt´s Licht brennen.


3
 
 noir58 19. Dezember 2011 
 

Noch eines

Eine Sache müssen wir trotz allem ganz klar sehen.

Die Mehrheit der Menschen, die noch den Sonntagsgottesdienst besuchen, lieben diese Aufrufe zum Ungehorsam, zur Rebellion gegen Kirche. Das hängt wohl damit zusammen, dass man es gerne hört, dass wir sowieso alle gerettet sind. Dass wir ruhig in Sünde wie Unzucht, Ehebruch u.s.w leben können. Diese Art von Geistlichen redet den Leuten ein, das sei alles in Ordnung. Nur eine ganz kleine Minderheit wird misstrauisch. Und diese kleine MInderheit sucht sich dann die wahren Hirten, wendet sich von den falschen Propheten ab. Darum she ich die Sache so, dass der Glaube in Deutschland tot ist. Es ist tatsächlich nur ein Schein, was hier abgehalten wird. Leider.


4
 
 Kathole 19. Dezember 2011 
 

Eine Neuigkeit sicher für moderne Zeitgeist-Protestanten: Luthers Christozentrik,

auf die der Heilige Vater die Spitzen des deutschen EKD-Protestantismus hinwies, hat vor allem für diesen einen Neuigkeitswert, da sie ihm im Zuge der Selbst-Säkularisierung weitgehend abhanden gekommen ist:

\"Luthers Denken, seine ganze Spiritualität war durchaus christozentrisch: „Was Christum treibet\", war für Luther der entscheidende hermeneutische Maßstab für die Auslegung der Heiligen Schrift. Dies aber setzt voraus, daß Christus die Mitte unserer Spiritualität und daß die Liebe zu ihm, das Mitleben mit ihm unser Leben bestimmt.\"

Wir Katholiken hingegen können uns die Christozentrik in viel reinerer Form nebst den paulinischen Briefen (\"Mihi enim vivere Christus est\") bei den Kirchenvätern, dem Aquinaten, Ignatius v. Loyola und allen anderen Heiligen holen, ebenso wie bei J. Ratzinger/BXVI, als \"knieende Theologie\", die mehr ist als bloß akademische Beschäftigung, und in Spiritualität mündet, die das christliche Leben wahrhaft nährt.


4
 
 Paul.P. 19. Dezember 2011 
 

Bash the bishop

Vom Gläubigen wird erwartet, dass er im Normalfall die Einheit mit dem Papst und und dem Bischof sucht. Daher solte auch das Interview mit EB Zollitsch zuerst mal mit Wohlwollen aufgenommen werden. Leute, die hyperkritisch die Worte von immerhin vom Papst anerkannten Bischöfen zerreißen, sollten sich mal fragen, ob ihnen nicht schlicht an Loyalität mangelt. - Ganz gleich ob ihnen die Bischöfe zu wenig zeitgeistig oder zu zeitgeistig sind.


2
 
 Kathole 19. Dezember 2011 
 

Die Stoßrichtung der Rede des Heiligen Vaters in Erfurt war eine ganz andere ...(3)

Für die Frage \"Wie steht Gott zu mir, wie stehe ich vor Gott\" benötigt ein Katholik jedoch überhaupt nicht die Bezugnahme auf Martin Luther. Dafür hat ein Katholik weit bessere Referenzen, z.B. in Liturgie und Sakramenten:

In jeder ordentlich gefeierten Hl. Messe wird er das Schuldbekentnis ablegen und vor der Hl. Kommunion mit dem römischen Hauptmann zum eucharistischen Herrn ganz existentiell sprechen: \"Ich bin nicht würdig, daß Du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund!\".

In jeder Beichte wird er die Worte Christi durch den Mund des Priesters unwiderruflich und ganz persönlich nur an ihn gerichtet hören: „So spreche ich dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.\"


3
 
 Akolythle 19. Dezember 2011 

Luther und Schönstatt...

...das ist ja eine \"heiße\" Mischung.
Wenigstens erreicht Erzbischof Zollitsch mit der Zeit, daß selbst die schwärzesten \"Christkatholischen\" sich Kardinal Lehmann zurück wünschen....
Zum Lutherjahr habe ich außer der Lutherbibel auch nichts zu feiern. Ich bin einfach kein Fan von Schismen.


2
 
 Kathole 19. Dezember 2011 
 

Die Stoßrichtung der Rede des Heiligen Vaters in Erfurt war eine ganz andere ...(2)

\"Und sofern man überhaupt an ein Jenseits und ein Gericht Gottes glaubt, setzen wir doch praktisch fast alle voraus, daß Gott großzügig sein muß und schließlich mit seiner Barmherzigkeit schon über unsere kleinen Fehler hinwegschauen wird. Die Frage bedrängt uns nicht mehr.\"

Diesem auch im Freiburger Zollitsch-Katholizismus vorherrschenden ungebremsten modernen Heilsoptimismus tritt der Heilige Vater dann aber energisch entgegen:

\"Aber sind sie eigentlich so klein, unsere Fehler? ... Nein, das Böse ist keine Kleinigkeit. Es könnte nicht so mächtig sein, wenn wir Gott wirklich in die Mitte unseres Lebens stellen würden. Die Frage: Wie steht Gott zu mir, wie stehe ich vor Gott – diese brennende Frage Luthers muß wieder neu und gewiß in neuer Form auch unsere Frage werden, nicht akademisch sondern real. Ich denke, daß dies der erste Anruf ist, den wir bei der Begegnung mit Martin Luther hören sollten.\"


3
 
 Kathole 19. Dezember 2011 
 

Die Stoßrichtung der Rede des Heiligen Vaters in Erfurt war eine ganz andere ...

... als die des Freiburger EB. Der Heilige Vater hat es für notwendig befunden, das anwesende EKD-Establishment, welches sich üblicherweise als Sprachrohr innerweltlicher gesellschaftspolitischer Modeströmungen, mit oberflächlicher religiöser Verbrämung derselben, versteht, an die echt und zutiefst religiösen Fragestellungen derjenigen Person zu erinnern, der sie ihr Dasein als protestantische Gemeinschaft verdanken. Analog gilt dies übrigens auch für die \"protestantisierten\" Zeitgeist-Katholiken, wie ich schon sagte. Der Heilige Vater beschreibt deshalb zuerst das allgemein in diesen Kreisen herrschende diffus religiöse Grundgefühl:

\"Denn wen kümmert das eigentlich heute noch – auch unter Christenmenschen? Was bedeutet die Frage nach Gott in unserem Leben? In unserer Verkündigung? Die meisten Menschen, auch Christen, setzen doch heute voraus, daß Gott sich für unsere Sünden und Tugenden letztlich nicht interessiert. Er weiß ja, daß wir alle nur Fleisch sind.\"

www.kath.net/detail.php?id=33230


3
 
 kaiserin 19. Dezember 2011 
 

Und noch

etwas ,Eminenz! Luther war hundertprozent PAPSTFEIND (das wissen sogar all die Kaninchen der Welt!)... Mit \"magna voluptas\" würde er sich zur Zeit an Ihre Seite für den schei.....n-kath. \"Dialogprozess\" einsetzen,denn ANTIrömicheres gibt es zur Zeit kaum noch etwas auf den Planet der deut. Kirche !


3
 
 Kathole 19. Dezember 2011 
 

@Friedemann Bach

Ich würde Ihnen in der Tat sehr empfehlen, die Ansprache des Heiligen Vaters im Erfurter Augustinerkloster genau zu lesen, die ich übrigens bereits in meinem ersten Kommentar verlinkt hatte.

Wenn Sie das tun, werden Sie erkennen, daß Sie den Sinn der von Ihnen kolportierten Aussage des Heiligen Vaters falsch wiedergegeben haben. Sie behaupten hier nämlich, \"dass Luthers Frage nach dem gnädigen [Gott] ihn [den Papst] selber \"ins Herz treffe\".\" Es ist aber nicht die Frage nach dem gnädigen Gott, von welcher der Heilige Vater sagt, daß sie ihn ins Herz treffe, sondern die Tatsache, daß es diese Frage war, die Martin Luther ganz und gar umtrieb:

\"„Wie kriege ich einen gnädigen Gott?\" Daß diese Frage die bewegende Kraft seines ganzen Weges war, trifft mich immer wieder ins Herz.\"

Das Positivste, was man von Luther aussagen kann, ist, daß die ihn im Innersten treibende Frage und Motivation zutiefst religiöser Natur war, ganz im Unterschied zum heutige

www.kath.net/detail.php?id=33230


3
 
 placeat tibi 19. Dezember 2011 
 

@Barbara Wenz

Gibt\'s da was dokumentiertes, wie sich EB Zollitsch selbst tabulos über Sex geäußert hat?
Wenn\'s wörtlich so gesagt ward, klingst\'s wie ein Aufruf, der die Aufhebung der Intimsphäre anderer infragestellt, und da müßte man doch in einem Hirtenamt Schafen wenigstens eine Plausibilierung solchem den meisten schon rein instinktwidrigen Begehrens (über Sex r e d e n) nahebringen (von sittlichen Kategorien ganz abgesehen).

(falls jemand selbst aber nur eine Frage hat,sollte er sie bitte auch konkret stellen)

Mit dem Satireschreiben über Luther hätte am besten wohl Katharina von Bora anfangen sollen, aber die hatte wohl andere Pläne.
Als blöd rumdilletierender Laie filemir jetzt noch für 2017 eine Ausrufung eines Ingnacio de Loyola - Jahres ein,wenn denn schon z. Z. über die Jesuiten mitunter z. Z. pauschalisierend allzu schlecht geredet wird.


1
 
 JP2B16 19. Dezember 2011 
 

Problematisches Signal

Es ist doch recht problematisch zumindest unglücklich, wenn S.E. EB Zollitsch als Vorsitzender der DBK mit der entsprechenden öffentlichen Autorität ausgestattet über eine Plattform den Fokus einmal mehr der öffentlichen Wahrnehmung, dass die grundsätzliche Bringschuld in Sachen Ökumene stets bei den Katholiken läge, Nachdruck verleiht. Möchte S.E. Zollitsch damit etwa bei seinen protestantischen Freunden in der EKD eine gewisse Wiedergutmachung für die Enttäuschung über den Deutschlandbesuch des Hl. Vaters, die die EKD in der Folge doch deutlich zum Ausdruck brachte, leisten? Bzgl. katholischer Lehre, ihrem Kirchen- und Amtsverständnis sind auch Fokusleser leider Gottes \"Analphabeten\". Solche Wortmeldungen bestärken doch unterschwellig Deutschlands Elite in ihrem Bild von einer rückständigen\" katholischen Kirche und in ihrer Sicht, dass das eigentliche Problem der katholischen Kirche hierzulande vielmehr in Rom als in Deutschland liegt.


3
 
 kaiserin 19. Dezember 2011 
 

@ Barbara Wenz- Liebe Barbara !...Das sagte ich auch schon mal :Hier fehlen total HUMOR und Fantasie!


3
 
 Claudia Caecilia 18. Dezember 2011 
 

Ergänzung

Die heutige lutherische Gemeinschaft hat j anoch nicht einmal mit ihrem Gründer irgendetwas gemein.
Was für eine Ökumene soll das sein?


2
 
 Claudia Caecilia 18. Dezember 2011 
 

@Sensenbrenner

Ihr Kommentar zeigt, daß Sie sich nicht mit Luther beschäftigt haben. Es geht nicht ums Lästern, sondern um die Wahrheit.
Luther war ein zutiefst unglücklicher, mit besonders schwerer Schuld beladener und dadurch haßerfüllter Mensch. Wir haben so viele Heilige, Luther gehört definitiv nicht dazu.


2
 
 Sebastian Loeffler 18. Dezember 2011 
 

Erzbischof Zollitsch meint....

Ich bin der Meinung der EB soltte sich in erster Linie um SEINE faulen Priester kümmern, die es nicht für nötig halten
in der hl. Messe selbst zu predigen, anstatt
uns Katholiken aufzufordern uns nach Luther
zu richten.


2
 
 Barbara Wenz 18. Dezember 2011 

Ich weiß immer nicht,

was alle mit EB Zollitsch haben. Generell hat er doch PRIMA Ideen! Wann war es? Ich entsinne mich nicht mehr, aber irgendwann, ich war schon katholisch, forderte auf \"in Kirche\" TABULOS ÜBER SEX ZU REDEN.
Daraufhin hat die Blogoszese \"Los Wochos!\" ausgerufen. Es war ein grandioser Erfolg, alle hatten sehr viel Spaß.
Zu Luther fällt mir mindestens ebenso viel Spaßiges ein. Man muss seine Äußerungen mehr so als Impulse sehen, Satiren zu schreiben. Dann kommt man gut damit klar.


10
 
 ElCid 18. Dezember 2011 

ad Friedemann Bach

\"Wer Zöllitsch angreift, greift den Papst an\"- Nun kommen Sie mal vom hohen Ross herunter und lesen Sie mal genau, was Sie da gepostet haben...

Ich kann mich nicht entsinnen, dass der heilige Vater EB Zöllitsch ermächtigt hätte in seinem Namen zu sprechen -> ergo sind die Aussage Zöllitsch ` -wie so Einiges was dieser Herr von sich gibt- klar von den Worten des heiligen Vaters zu unterscheiden.
Mit solchen apodiktischen Aussagen, Herr Bach, tun Sie dem Diallog in diesem Forum keinen Dienst.


5
 
 Kurti 18. Dezember 2011 
 

Der evangelische Bischof Zollitsch

Ich bin überzeugt, dass Bischof Zollitsch zu den Bischöfen zählt, über die Hans Küng gerade folgendes im Spiegel-Interview gesagt hat:

\"Wenn Sie mit einzelnen Bischöfen reden, hören Sie oft: \"Im Grunde ist es so, wie Sie (Küng ist hier gemeint )sagen, aber man kann nichts machen.\" \"

Ein Bischof, also ein studierter Theologe, der über Luther nur das weiß was die Medien bringen, gehört nicht in so ein Amt. Der würde Note sechs bekommen zu diesem Thema. Leider leistet sich die Kirche heute immer nicht solche Irrläufer.


4
 
 palmzweig 18. Dezember 2011 

Wes Geistes Kind ...

Selten ließ sich bei Kommentaren zu einem Artikel derart deutlich erkennen, welch Geistes Kind manche eifrigen Poster wirklich sind. Auch wenn Erzbischofs Zollitschs Aufruf nicht dieses Ziel hatte: Zur Unterscheidung der Geister hat er in diesem Forum Bemerkenswertes geleistet.
Im Übrigen empfehle ich so manchem Kommentator, der ja so gerne so papsttreu wäre wie niemand sonst auf der Welt, gründlich Papst Benedikts Aussagen zu Martin Luther zu studieren ... und dann zu schweigen. Ein frommer Wunsch? Ich hoffe doch.


5
 
 st.georg 18. Dezember 2011 
 

...es ist wirklich an der zeit, luther wieder neu und umfassend zu entdecken...

z.b. \"So wir Diebe mit Strang, Mörder mit Schwert, Ketzer mit Feuer strafen, warum greifen wir nicht viel mehr an diese schädlichen Lehrer des Verderbens als Päpste, Kardinäle, Bischöfe und das ganze Geschwür der Römischen Sodoma mit allerlei Waffen und waschen unsere Hände in ihrem Blut ...\"
oder \"von den juden und ihren lügen\" - viel spass bei der lektüre, herr erzbischof


5
 
 Kirchenmaus 18. Dezember 2011 

Literaturempfehlung

Vielleicht sollte man s.E. EB Zollitsch mal eine Ausgabe von Alfred Mock´s Büchlein \"Abschied von Luther\" zur Verfügung stellen, so als kleine Nachhilfe in Sachen Luther. Ziemlich sicher hätte er dann eine solche Aussage nicht getätigt, oder meinte er womöglich, dass er uns die Lektüre gerade solcher (katholischer) Literatur ans Herz legt (mit Luther \"befassen\")???


4
 
 HeinrichKramer1410 18. Dezember 2011 

Gespaltenes Verhältnis

Ich werde mein Leben lang zu Martin Luther immer ein sehr gespaltenes Verhältnis haben. Er kann nur zu einem Teil etwas für die Kirchenspaltung, aber er hat Impulse gegeben, die für die spätere Zeit schwerwiegende Folgen hatten. Die Einführung der Reformation in Brandenburg geschah nicht in erster Linie aus Lieben zur Heiligen Schrift, sondern in Umsetzung eines Ausspruches von Martin Luther, daß Klöster enteignet und aufgelöst werden sollen. Das ließ sich auch ein Kurfürst Joachim nicht zweimal sagen. Und die unwissenden Untertanen, die zur damaligen Zeit eben nicht, wie wir heute über die Medien verfügten, mit denen man auch überprüfen kann, ob das vor Ort gelehrt mit der Lehrmeinung in Rom übereinstimmt, marschierten ahnungslos mit. Ich persönlich kann einem Martin Luther nichts abgewinnen, was für das Praktizieren meines katholischen Glaubens nutzvoll sein könnte.


7
 
 ElCid 18. Dezember 2011 

Luther als Vorbild für Katholiken?

Lasst mich mal kurz zusammenfassen: Ein Mönch, der aus hoffährtiger Geltungssucht und aus seiner Unfähigkeit seine Triebe zu kontrollieren ( Luther mit seiner Nonnenkonkubine) sich gegen Papst und Kirche stellt, durch seine Irrlehren die Sakramente besudelt, die Wandlung verspottet, die Heiligen entehrt, die Auflösung und Vernichtung von Klöstern, sakraler Kunst und die Spaltung der Einheit der Kirche anstösst, soll nun laut Zöllitsch das Vorbild der Katholiken sein?!? Zöllitsch kann dabei höchstens die Ungehorsamsaufrufer meinen, welche sowieso in den Fusstapfen sämtlicher Häretiker wandeln.
Ansonsten zweifel ich ein wenig an der Zurechnungsfähigkeit bzgl. solcher Aussagen und sehe dabei das hohe Alter von Zöllitsch als Grund solcher Dummheiten.


4
 
 Friedemann Bach 18. Dezember 2011 
 

EB Zollitsch hat nur den Impuls von BXVI aufgenommen, der in Erfurt sagte, dass Luthers Frage nach dem gnädigen ihn selber \"ins Herz treffe\".
Wer also also EB Zollitsch angreift, greift den Papst an.

Kein Wunder, wenn Kommentatoren wie @kathole sich selbst als authentischen Ausleger des Lehramt sehen. Die Respektlosigkeit wie hier mit einem katholischen Erzbischof umgegangen wird, erinnert nur zu gut an den Sprachgebrauch von Kirchenfeinden.


1
 
 Einsiedlerin 18. Dezember 2011 
 

Gegenvorschlag

Wie wäre es, sich mit Meister Eckhart zu befassen?


2
 
 Bazillus 18. Dezember 2011 
 

Luther war ein Mensch, der Hass gegen Juden schürte und von Bauern Totalgehorsam verlangte und bei Nichtgehorsam ihre Todesstrafe verlangte. Aber können wir von unserem Bischofsvorsitzenden anderes erwarten? Im Grunde nicht. Wer die Reformatoren im Sinne Luthers unterstützt, trennt sich von lohnenderen ökumenischen Feldern, nämlich denen der orthodoxen Kirchen, mit denen die römisch-kath. Papstkirche (und die deutschsprachigen Kirchen sind einfach keine Papstkirchen mehr) erheblich mehr Schnittmengen verbindet als mit den Lutheranern. Wer die Eucharistie, Maria und die Heiligen so links liegen lässt wie die evangelische Kirche, hat sich weiter von der kath. Kirche entfernt als es die orthodoxe Kirche je getan hat. Herr Zollitsch sollte sich auf katholische Werte besinnen, die er mit seinem Amt doch zu vertreten hätte. Solange sich die evangelische Seite nicht mit der dunklen Seite Martin Luthers beschäftigt, ist sie wenig glaubwürdig.


4
 
 Sensenbrenner 18. Dezember 2011 
 

Nehmt es einfach mal ernst!

In Luther den „zutiefst gläubigen Menschen zu entdecken“ ist eine gute Empfehlung. Wie der Großteil der Kommentare hier zeigt, möchten die meisten kath-net-Leser in Luther lieber nur den Verräter und Häretiker sehen. Warum eigentlich? Was ist so schlimm daran, liebgewonnene Feindbilder zugunsten der Wahrheit aufzugeben? Niemand verlangt, alles an Luther toll zu finden oder seine theologischen Einseitigkeiten und menschlichen Fehler auszublenden. Das wollen vielleicht manche Lutheraner, EB Zollitsch sicher nicht. Es geht nur darum, sich von Vorurteilen zu verabschieden und die Person ernst zu nehmen, Luther ebenso wie Zollitsch. Probiert das einfach mal, statt nur zu lästern.


2
 
 Stormarn 18. Dezember 2011 
 

@SCHLEGL,
Ihre Antwort ist so nicht korrekt. Die Kommission ED hat festgestellt (als die Exkommunikation noch nicht aufgehoben war), daß die Messen bei FSSPX nicht nur gültig sind, sondern daß man durchaus auch einen kleinen Obulus in die Kollekte geben darf.

@medpilger 89
Es gibt inzwischen auch im Norden eine ganze Reihe von Meßangebote in der ao Form. Der nördlichste Punkt ist inzwischen Kiel. Mal nachschauen bei www.introibo.net


4
 
 Claudia Caecilia 18. Dezember 2011 
 

Wie wäre es mit

Protestanten sollten Luther neu entdecken.
Wie schon einige geschrieben haben, würde das bei ehrlicher Beschäftigung sicher dazu führen, dass es noch mehr Konvertiten gibt. Jeder, der sich intensiv mit dem Herrn auseinandersetzt, kann nur zurückkehren in die EINE H. K. und A. Kirche.
Jeder Protestant kennt die Geschichte vom Blitzschlag, der ihn so erschreckt haben soll, dass er deswegen ins Kloster ging. Die Wahrheit sieht anders aus. Luther hatte einen Totschlag begangen und flüchtete dort hin. Er selber hat unter seiner Schuld gelitten und glaubte nicht an Gottes Vergebung. Aus diesem Grund gab es die verzweifelte Suche nach einem gnädigen Gott. Zur Vergebung gehört auch der Glaube an diese und wie Schuld einen Menschen vergiften und für die Einflüsterungen des Satans empfänglich machen kann, sieht man an Luther in erschreckender Weise.
Ja, EB Z. sollte erst reden, wenn er wirklich Ahnung von der Reformation hat.


6
 
 confrater-stefan 18. Dezember 2011 
 

Hat sich denn der Papst in Erfurt nicht deutlich ausgedrückt?

Ein selbstgebastelter Glaube ist sinnlos, Glaubensinhalte kann man nicht aushandeln. Haben wir nicht Tradition und Lehramt? Was nottut ist mehr geistige Bildung, für jeden.


4
 
 Stormarn 18. Dezember 2011 
 

Kirchenspaltung?

Immer wird hier von \"Kirchenspaltung\" geredet. Wenn es Luther gelungen wäre, die Kirche -also SEINE Kirche- zu spalten, dann gäbe es heute mindestens zwei Kichen. Dann gäbe es auch zwei Wahrheiten. Gibt es aber wirklich zwei Kirchen und zwei oder sogar mehrere Wahrheiten? Sollte Luther wirklich so mächtig gewesen sein, die Kirche Christi zu spalten und damit SEIN Wort, daß die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden, so sehr ad absurdum zu führen?


4
 
 proelio 18. Dezember 2011 
 

Was muss dieser Erzbischof eigentlich noch tun,

damit Rom ihn seines Amtes enthebt?
Dieser Mann hat wohl Narrenfreiheit...


4
 
 medpilger89 18. Dezember 2011 

@Martyria

Danke, das stimmt sicher. Aber ich vermisse z.B. die Umsetzung des Pro Multis in der hl.Messe. Es ist ein Unterschied, ob Jesus sein Blut für alle oder für viele vergossen hat. \"Für alle\" bedeutet eine Protestantisierung der r. k. Kirche, weil dahinter die Allerlösungslehre (die falsch ist) steckt. Das Evangelium nach Math. 26,26 wird richtig vorgetragen, wo es heißt \"...das für viele vergossen wurde...\", wenn aber dann die Wandlungsworte gesprochen werden, wird es mit \"für alle\" übersetzt. Die hl. Messe wird damit zu einem Ort der Verwirrung oder? Seit etwa Herbst 2007 existiert eine Anweisung an alle Bischofskonferenzen , dass die Wandlungsworte richtig gesprochen werden sollen, und das Gottesvok zum richtigen Verständnis hingeführt wird. Aber das geschieht nicht, auch wenn ich mir alles von Freiburg anfordern kann. Es ist die Umsetzung, die im Ungehorsam nicht geschieht, wie in vielen anderen Dingen auch. Liturgie ist z.B Glückssache.


4
 
 noir58 18. Dezember 2011 
 

Rache

Ich schätze, dass die Priester, die sich in der Katholischen Kirche gegen die Kirche stellen, sich letzten Endes an Gott rächen wollen, weil sie vielleicht mal im Leben ein schweres Unglück erlitten haben, oder weil es mit ihrer Karriere nicht so gelaufen ist, wie sie sich das gewünscht hätten. Mag sein, dass es noch andere Gründe gibt.


1
 
 Smaragdos 18. Dezember 2011 
 

500 Jahre Spaltung sind genug!

\"Angesichts des 500-jährigen Reformationsgedenkens im Jahr 2017 lädt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, die Katholiken ein, sich verstärkt mit Martin Luther zu befassen.\"

Ich würde sagen, angesichts des 500-jährigen Reformationsgedenkens im Jahr 2017 kann man nur leidenschaftlich danach trachten, die Einheit der Kirche wiederherzustellen. 500 Jahre Spaltung sind genug!

Was Luther anbelangt, wäre in dem Sinne eine Einladung an die Protestanten sinnvoll, sich damit zu beschäftigen, was die katholische Kirche, v. a. im II. Vatikanischen Konzil, nicht alles an Anstößen Luthers übernommen und umgesetzt hat (nur ein Beispiel: die Neuentdeckung des Priestertums aller Getauften, vgl. LG 10). Um sich dann mit Fr. Roger Schütz zu fragen, ob die Klammer der Reformation nicht endlich wieder geschlossen werden sollte, nachdem praktisch alle (sinnvollen) Forderungen Luthers verwirklicht wurden.


4
 
 a.t.m 18. Dezember 2011 

Aber das was damals Luther am schärfsten Bekämpft und Verurteilt hat,

Das greifen die \"Berufskatholiken\" natürlich nicht auf, denn diese betreiben genau das was Luther als einziges zurecht verurteilte: \"DEN ABLASSHANDEL\", aber das den \"Berufskatholiken\" der Götze Mammon um ein tausendfaches näher steht als Gott der Herr, ist ja auch am Weltbildverlag zu erkennen, der sich vermutlich auch in 10 Jahren noch in ihren Besitz befinden wird. ohne das es zu Änderungen im Angebot geben wird.

Gott zum Gruße


7
 
 noir58 18. Dezember 2011 
 

Gründet auf Wortbruch

Die sog. Reformation gründet ja letzten Endes auf den Wortbruch Luthers, der bestimmt bei seiner Priesterweihe gehorsam gegenüber der Kath. Kirche gelobt hatte.

Leider kenne ich mittlerweiler mehrere kath, Priester, die ebenso wie Luther es sich zur Aufgabe machen, die katholische Kirche zu zerstören, wo es nur geht.

Sie berufen sich dann auf verschiedene Bischöfe.

Natürlich werden sie die Kirche Jesu Christi nie zerstören können. Aber vielleicht den letzten Rest Glauben in Deutschland.


7
 
 Kathole 18. Dezember 2011 
 

@Stella_et_Luna

Mis(ch)t, Sie sind mir auf die Schliche gekommen. Irgendwie mußte ich doch den Bogen zu einer unseren Erzbischof moralisch entlastenden Erklärung seines \"Mißverständnisses\" der \"Neu-evangelisch-ierung\" spannen.

www.badische-seiten.de/alemannisch/


4
 
 medpilger89 18. Dezember 2011 

@Msgr. Schlegel

Danke, das habe ich vermutet. Aber wie ist es, wenn doch die Priester in der FSSPX vor der Trennung von Rom gültig geweiht waren? Oder ist mit der Exkommunikation der Bischöfe der FSSPX auch das Priesteramt der FSSPX-Priester automatisch ungültig?


2
 
 GMM 18. Dezember 2011 

Wundert sich wirklich jemand

über die Empfehlung Erzbischof Zollitschs?
Wäre es nicht viel mehr zu verwundern, wenn Erzbischof Zollitsch den Katholiken ans Herz legen würde, sich mit dem Catechismus Romanus zu beschäftigen, der auf Befehl des Konzils von Trient herausgegeben wurde und den römisch-katholischen Positionen gegenüber der Reformation hervorhebt, oder mit dem Katechismus des hl. Petrus Canisius, des Apostels der Gegenreformation, oder mit dem Katechismus des hl. Papstes Pius X.?
Ja, man fragt sich bei solchen Meldungen: wie katholisch ist noch die katholische Kirche?


8
 
 Stella_et_Luna 18. Dezember 2011 
 

Irrtum...

Lieber Kathole, hier muß ich Einhalt fordern:
als Badenerin möchte ich mir nicht nachsagen lassen, wir könnten das \"s\" nicht aussprechen.
Das \"s\" wird ganz normal gesprochen, nur das \"st\" wird zu \"sch\"....
So viel Zeit muß sein. :-)

Zu Zollitsch gibt es nicht viel mehr zu sagen als: \"Hättest du geschwiegen, hätten dich vielleicht die letzten \"Gutmensch\"-Katholiken dich noch toll gefunden... aber so langsam.... ?


2
 
 Eichendorff 18. Dezember 2011 
 

Martin Luther

war der Name des Unterstaatssekretärs des SS-Führers Heydrich, von ihm stammt das Protokoll der Wannseekonferenz am 20.01.1942, wo die \"Endlösung\" beschlossen wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther_(Unterstaatssekret%C3%A4r)


1
 
 Kathole 18. Dezember 2011 
 

@Bene16: \"Neu-evangelisch-ierung\"

Das Mißverständnis des Freiburger \"älteren Herren\" dürfte wohl der badisch-schwäbischen Tendenz geschuldet sein, den Buchstaben \"s\" meistens als \"sch\" auszusprechen. So wird aus \"Neuevangelisierung\" schnell \"Neu-evangelisch-ierung\". ;-)

Seine Berufung in den \"Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung\" versteht er in seiner Einfalt demenstprechend als den Auftrag, die Katholische Kirche evangelisch zu machen. Auf diesem Gebiet kann er ja immerhin bereits große Erfolge in seiner eigenen Erzdiözese vorweisen. ;-)

www.kath.net/detail.php?id=19118


4
 
 krzyzak1099 18. Dezember 2011 
 

@Kathole

Danke für Ihr Statement. Ihren Kommentar sollte sich einmal Zollitsch selber durchlesen.
Wir haben viel eigene Heilige, an denen wir uns orientieren und befassen können. Es gibt recht viele Heilige die unbekannt sind, aber dessen Geschichte es wert wäre, sich damit zu befassen.

Zu Zollitsch: Er sollte der Kirche einen Gefallen tun und endlich den Platz für kompetentere Leute frei machen.


6
 
 Tilly 18. Dezember 2011 
 

Zollitsch hat Recht

Ja, wir Katholiken sollten uns wirklich mit den Aussagen Luthers beschäftigen, besonders das ZK mit Herrn Glück an der Spitze. Dann würde man sich keinen Illusionen hingeben über den Protestantismus. Ich möchte keiner Religion angehören, deren Gründer ein Papsthasser mit unflätigsten Ausdrücken war, der empfahl, den Juden ihre Synagogen anzuzünden, der die Bauern der damaligen Zeit mit Hunden verglich, denen man die Peitsche geben sollte, der sich auf die Seite der Fürsten schlug, um seine deutsche Nationalkirche zu gründen. Ja, wir sollten Luther wirklich gründlich lesen, damit wir wissen, was wir in der katholischen Weltkirche bestimmt nicht wollen. Hat Zollitsch selbst Luther gelesen?


7
 
 Martyria 18. Dezember 2011 

@medpilger89

Wenn die DBK wirklich eine Zensurstele wäre, wie erklären Sie sich dann, dass Sie über selbige alle Schriften der DBK, der Ökumene (ja, beides wollen Sie nicht hören), alle päpstlichen Rundschreiben und Enzykliken (jaja!) in deutscher Sprachen kostenlos (sic) bestellen können? Schwarz-weiß-Malerei hilft nicht weiter und ein bisserl Differenzieren schadet nie.


1
 
 torotoro 18. Dezember 2011 
 

Ich wundere mich nicht über das, was EB Zollitsch

hier mal wieder von sich gibt. Einst stellte Erzbischof Lefébvre nach dem Konzil die Frage in den Raum, ob man ein Protestant sein müsse, um ein guter Katholik zu sein. Zollitsch beantwortet diese Frage ganz unverhohlen mit ja.
Alles, was das VII nach sich gezogen hat, ist durchtränkt vom Abfall und Häresie - schlicht von der Angleichung an den Protestantismus. Heute weiß doch kaum noch ein Katholik, was wirklich katholisch ist. Das Bußsakrament ist der Mehrheit des winziges Rests an Kirchgängern völlig fremd. Die einstmals hl. Messe, die ja nach dem Konzil in ein \"Herrenmahl\" umgewandelt und absichtlich des entscheidenden Opfercharakters beraubt wurde, um sich den Protestanten anzupassen, ist vielerorts nur noch ein lächerliches Theaterstück, in dem immer mehr Laien die Hauptrollen einnehmen und ihrer Selbstdarstellung frönen dürfen. Menschendienst anstatt Gottesdienst. Genau so, wie es Luther - ein treuloser Verräter und Irrlehrer - sich wünschte.


8
 
 padre14.9. 18. Dezember 2011 

Martin Luther hat zu viel Unglück in Deutschland geführt“

Herr Erzbischof Zollitsch, nicht nur die sogenannte Kirchenspaltung hat viel Unglück über Deutschland gebracht, sondern vor allem die Person Martin Luther und sein Verrat.


4
 
 Capestrano 18. Dezember 2011 
 

Wahrheit

Zwei Aussprüche Luthers, die ich tatsächlich für wahr ansehe und auch daraus lernen kann: Ich bin ein alter Madensack / Aus einem traurigen Arsch, kommt kein fröhlicher Furz.


4
 
 Gipsy 18. Dezember 2011 

Was wollte Luther erreichen

Dem Nachrichtenmagazin FOCUS sagte der Freiburger Erzbischof, die von Luther nie gewollte Spaltung der Kirche habe „zu viel Unglück in Deutschland geführt“
----------------------------------------------------

Luther wollte sicherlich nicht die Kirche spalten, er wollte eine komplett neue Kirche schaffen und die \"bisherige\" eliminieren,das ist ihm nur nicht gelungen und so, hat er \"nur \" gespaltet. DAS sollen wir feiern ?

Wie Martin Luther persönlich Gott gefunden hat oder nicht, das ist seine ganz persönliche Angelegenheit .
Er hat sich \"seine Kirche \"so zurechtgeredet,dass sie auf seine persönlichen Bedürfnisse und Ideen gepasst hat und dies mit Erfolg vielen Gleichgesinnten \"eingeimpft\".Diese mögen ihn nun feiern,sie haben einen Anlass dazu. Katholiken haben keinen Anlass sich hier feierlich zu betätigen.


6
 
 Tilda 18. Dezember 2011 
 

Ich fasse es nicht!
Hättest du geschwiegen.....
Einige Bischöfe brauchen dringend Unterweisung in der Führung ihrer Herde.
Kein Wunder, dass ihnen niemand folgen will.
Gut das Papst Benedikt eine klare Rede führt, die auch dem Laien verständlich ist.
Das Schiff Kirche kann nur von Rom aus wieder an Fahrt gewinnen, in der deutschen Kirche sind nur einige wenige Bischöfe überzeugend.


5
 
 Nada 18. Dezember 2011 
 

\"Der Sendbrief vom Dolmetschen\"

Man studiert Luther und wird fündig. Da liest man, dass Luther bei der Übersetzung von Röm. 3,28 mit voller Absicht seiner Anschauung entsprechend, dem Wort \"Glauben\" nachgestelltes \"allein\" hinzu, obgleich es weder im griechischen Urtext steht, ebensowenig in der lateinischen Vulgata. \"\"Also hab ich hie die Roma 3 fast wool gewist, das ym Lateinischen und krigischen text das wort \"solum\" nicht stehet, und betten mich solchs die paptisten nicht dürfen leren. War ist`s. Dise vier Buchstaben sola stehen nicht drinnen.....usw., usw. !
Die Luthertheologen können ein Bekenntnis beilegen, was dieses \"sola\" zu verantworten hat.


3
 
 Kathole 18. Dezember 2011 
 

Ich meinte natürlich die \"Freiburger Entweltlichungsrede\"!

www.kath.net/detail.php?id=33257


0
 
 SCHLEGL 18. Dezember 2011 
 

@ medpilger89

Die Teilnahme an einem Gottesdienst der FSPPX verstößt allerdings gegen das geltende Kirchenrecht, da der Status dieser Gruppe nach wie vor IRREGULÄR ist, sonst müsste es ja keine Gespräche mit Rom über die Integration dieser \"schismatischen\" Gruppe geben. Die Aufhebung der Exkommunikation betrifft zunächst nur die 4 unerlaubt geweihten Bischöfe. Die Gruppe besitzt keine ordentliche Trauungsvollmacht, das heißt zum Beispiel, dass alle dort geschlossenen Ehen im zuständigen katholischen Ordinariat REPARIERT werden müssen. Ich nehme an, dass es auch in Ihrer Nähe eine Kirche geben wird, in der der ordentliche Ritus auch ORDENTLICH zelebriert wird !Msgr. Franz Schlegl


14
 
 Kathole 18. Dezember 2011 
 

Den Katholiken in Deutschland galt die Freiburger Enteltlichungsrede des Papstes ...

... Von dieser hört man bei EB Robert Zollitsch aber rein gar nichts, außer daß er nicht so genau wisse, wer oder was damit denn eigentlich gemeint gewesen sei, daß aber auf jeden Fall nicht die Kirchensteuer und auch nicht die Dotationen damit gemeint sein können.

Auch die Homilie des Heilgen Vaters bei der Hl. Messe auf dem Freiburger Flugplatz mit seinem Hinweis auf die kirchlichen Routiniers, die vom Evangelium weniger erfaßt hätten als suchende Agnostiker, sowie der nachdrücklichen Ermahnung zur Einheit mit dem Nachfolger Petri, wenn die Ortskirche eine Zukunft haben soll, waren Erzbischof Zoliitsch bisher keine Erwähnung wert.

Die einzige päpstliche Ansprache in Deutschland, die dem Freiburger Erzbischof der Rede wert zu sein scheint, ist die nicht so sehr an die Katholiken sondern hauptsächlich an die Protestanten gerichtete Erfurter Klosterrede. Diese biegt er obendrein noch tendenziös mit aller Gewalt so um, daß sie in seinen Angleichungs-Ökumenismus hineinpaßt.

www.kath.net/detail.php?id=33281


5
 
 Bene16 18. Dezember 2011 
 

@Mitposter

Was habt Ihr denn???
Der Heilige Vater wird bekanntlich nicht müde, zur „Neuevangelisierung“ aufzurufen.
Was für ein komplizierter Ausdruck! Kein Wunder, dass ein älterer Herr dieses Wort missversteht und ehrlichen Herzens meint, er sei jetzt vom Papst beauftragt, die Katholische Kirche „neu evangelisch“ zu machen.
(Ironie aus)


2
 
 Lucilla 18. Dezember 2011 

2017? Na, bis dahin läuft eh noch viel Wasser die Donau runter:-)


2
 
 Waldi 18. Dezember 2011 
 

\"Martin Zollitsch und Robert Luther\"...

sind kaum noch außeinander zu halten. es ist erstaunlich, wie die beiden sich ähneln!


6
 
 Kathole 18. Dezember 2011 
 

Wenn der Papst hingegen zum katholischen Kirchenvolk spricht,...

... nämlich in seinen Mittwochskatechesen, dann stellt er diesem die Apostel, Kirchenväter, Kirchenlehrer, Märtyrer, Heiligen und Seligen aller Jahrhunderte als die echten Reformer in der zweitausendjährigen Kirchengeschichte vor, nicht aber Martin Luther und die anderen Reformatoren.

In Erfurt sprach der Heilige Vater wohlgemerkt in erster Linie zu den Protestanten. Da diese aber schwerlich für eine Beschäftigung mit den o.g. Autoritäten der Kirchengeschichte zu begeistern sind, riet er ihnen, sich wenigstens wieder auf die Fragestellungen und treibenden Motivationen ihres eigenen \"Gründers\" Martin Luther (zurück) zu besinnen, von denen sie sich, vom freikirchlich-evangelikalen Spektrum einmal abgesehen, inzwischen zumeist Lichtjahre entfernt haben, in Richtung einer innerweltlichen Gutmenschen-Ideologie, die hauptsächlich im Bermuda-Dreieck zwischen Genderwahn (einschl. Feminismus), Ökofaschismus und Sozialismus angesiedelt ist.

www.kath.net/detail.php?id=22678


7
 
  18. Dezember 2011 
 

fragwürdiges Glaubensvorbild

Wenn ich an Luther denke, fallen mir gleich seine Hasstiraden gegen das Heilige Messopfer ein, das er als Teufelswerk bezeichnete. Nicht weniger vernichtend war sein Urteil über das Priestertum, das er ja selbst schmählich verlassen hat. Bleiben da noch seine unzähligen antijüdischen Ausfälle und sein Aufruf, die deutschen Bauern tot zu schlagen. Luther hätte heute unzählige Prozesse wegen Volksverhetzung am Hals. Wie kann EB Zollitsch einen Menschen wie Luther den Katholiken zur \"Entdeckung\" empfehlen? Kennt er Luther nicht oder will er sich bei den Protestanten anbiedern? Oder ist er am Ende gar selbst ein Protestant?


3
 
 Waldi 18. Dezember 2011 
 

Warum nimmt Erzbischof Zollitsch...

Martin Luther, diesen größten Feind aller Feinde der Päpste, nicht gleich als himmlischen Inspirator und als Ehrenmitglied in die DBK auf? Erzbischof Zollitsch scheint mehr um den \"guten Ruf\" von Martin Luther besorgt zu sein, als um die schwere Last, die Papst Benedikt XVI. durch den deutschen Katholizismus zu tragen hat. Er sollte sich lieber Sorgen darüber machen, wie tiefgründig die katholische Kirche durch die systematische Angleichung an Luther ihre eigene Identität verloren hat!


5
 
 medpilger89 18. Dezember 2011 

FSSPX

Kann jemand verbinlich Auskunft geben, ob die Teilnahme an einer heiligen Messe bei den Brüdern der FSSPX gegen geltendes r.k. Kirchenrecht verstößt? Leider gibt es keine Petrusbrüder im Norden.


3
 
 Siebtel 18. Dezember 2011 
 

Zollitsch \"Katholiken sollen Luther neu entdecken\"

wie armselig


1
 
 Krabat 18. Dezember 2011 
 

Der arme Luther

Jetzt tut mir der Luther fast leid. Der tiefgläubige Mensch war sicher gezwungen den Papst und die Bischöfe als Vertreter des Satans zu bezeichnen und mußte leider in seinem tiefgläubigen Wesen äußern, daß er Juden nur tauft, indem er sie mit einem Mühlstein um den Hals in der Elbe verenkt.
Ach der arme Luther.


4
 
 Kathole 18. Dezember 2011 
 

Katholiken sind die falschen Adressaten für Luther-Neuentdeckungen, Herr Erzbischof!

Ein gläubiger Katholik hat im Hinblick auf sein eigenes Glaubensleben überhaupt keinen Grund, sich eingehender mit Martin Luther zu befassen. Hier haben wir Katholiken jede Menge echte Heilige, die uns wirklich Vorbild, Hilfe und Wegweisung sein können.

Lohnend ist die realistische Beschäftigung mit Luther hingegen, um im Gespräch mit Protestanten, aber auch mit protestantisierenden Katholiken, falsch romantisierende Luther-Bilder zurechtrücken zu können.

Der völlig verweltlichten und dem Zeitgeist huldigenden Mainstream-Fraktion des Protestantismus kann aber die Zentralität der Gottesfrage bei Martin Luther neu vor Augen geführt werden, damit diese sich endlich wieder mit den wirklich wichtigen Fragen bechäftigt, anstatt in innnerweltlichen Heilserwartungen aufzugehen. In diesem Sinne habe ich auch die Rede des Heiligen Vaters im Erfurter Augustinerkloster verstanden. Die richtigen Antworten darf man von Martin Luther in den meisten Fällen aber nicht erwarten.

www.kath.net/detail.php?id=33230


2
 
 chronotech 18. Dezember 2011 

Was? einen Selbstmörder neu entdecken?

Vielleicht soll die Exzellenz endlich den eigenen Papst neu entdecken...anstatt einen Weihe-Brecher, einen Säufer und Selbstmörder....was der Luther war, und was bewiesen wurde... Es wir auch davon erzählt, dass der Luther einen Menschen getötet haben sollte und in einem Kloster vor der Strafe Zuflucht fand.... so einen sollen die Katholiken neu entdecken? Purer Wahnsinn!!!


4
 
 Stormarn 18. Dezember 2011 
 

Widerspruch

@M-Schn-Fl
1. Ich empfehle Ihnen wirklich, den Beitrag von Prof. Stöhr in \"Theologisches\" nachzulesen.
2. Mit Luther und seiner Theologie sich zu beschäftigen bleibt mit Blick auf den zeitgenössischen Protestantismus ein Abstraktum.
3. Die Geschichte der Reformation ist eine Geschichte des Machtkampfs zwischen Kaiser und Fürsten.
4. Die Worte des Papstes über Luther sind aus der Verantwortung Benedikts XVI für das Ganze zu verstehen.

Meine Empfehlung an EB Zollitsch: Er sollte besser mit Blick auf 2017 den KKK empfehlen als sich besonders in Luther und seine Schriften zu vertiefen.


5
 
 Rhenania 18. Dezember 2011 
 

2017 - 100 Jahre Fatima

Es wäre besser sich mit diesem Datum zu beschäftigen.


8
 
 Goth Dismas 18. Dezember 2011 

Wie lange noch?

Endlich aus seinem Amt entfernt? Wie lange will der Heilige Vater dem noch zuschauen? Die Suspendierung ist überfällig!


5
 
 uwato 18. Dezember 2011 

Warum sagt dieser Bischof immer das Falsche und vor wem meint er sich denn verneigen zu müssen? Vor den eigenen treuen römischen katholischen Gläubigen bestimmt nicht. Ich möchte einmal etwas von ihm zu unseren eigenen Problemen hören was er zu deren Lösung beizutragen gedenkt. Hat er denn kein katholisches Selbstbewustsein mehr.


7
 
 Salzkartoffel 18. Dezember 2011 

Die intensive Beschäftigung mit Luther,

hat schon so manchen Protestanten katholisch gemacht. Ich denke hier z.B. an:
Paul Hacker: Das ICH im Glauben bei Martin Luther
-in diesem Buch ist so ziemlich alles abgehandelt, was Luther an Denkfehlern und Irrglauben verbreitet hat.
Gute Idee. Mich hat die Beschäftigung mit Luther zur alten Messe und zur FSSPX gebracht.


9
 
 medpilger89 18. Dezember 2011 

Ökumene in Deutschland

heißt: Weg von Rom!!
Es ist immer offensichtlicher, was hier passiert, die schleichende Neugründung einr Kirche, die sich nur noch mit Schnittmengen beschäftigt. Diese Kirche ist dann darin einig, dass man mit Rom uneins ist. Was für eine Doppelzüngigkeit ist das, wenn die Laienpredigt längst Teil der neuen Liturgie ist und jeder Protestant zur heiligen Kommunion gehen darf, oder wenn die Hostie in den Kelch eingetaucht wird, was strengstens untersagt ist. Und und und...
Die DBK ist eine Zensurstelle, die Enzykliken und sonstige Botschaften aus Rom vom Kirchenvolk fern hält, damit Rom aus dem Gedächtnis entfernt wird. Und jetzt fält diesem armen Menschen nichts weiter ein, als dass wir uns auch noch mit Luther beschäftigen sollten. Das war\'s dann wohl mit katholisch.


7
 
 Papistenfan 18. Dezember 2011 
 

Papst empfiehlt Luther!

Gott sei Dank für Seine Heiligkeit Papst Benedictus XVI.! Ich muss zwar sagen, das ich an Luther nichts Positives sehen kann, aber wer bin ich denn... seit der Papst für Luther Werbung macht, lese ich Schriften von Luther. Da ist viel Schändliches dabei, aber auch religiöse gedanken.


5
 
 Papistenfan 18. Dezember 2011 
 

Demenz

@ Wenzel. Sagen Sie das auch vom Heiligen Vater und von den Kardinälen der Heiligen Römischen Kirche? Oder beschränken Sie sich hier auf S.E. Zollitsch?


2
 
 michbend 18. Dezember 2011 

Was soll man auch anderes erwarten?

Von Herrn Erzbischof Zollitsch? Zu Glaubensvertiefungen reicht es bei ihm schon lange nicht mehr. Bla, bla, bla... Gläubige Menschen entdecke ich unter denen, die jeden Tag unsere Werktagsmesse besuchen, da brauche ich sicherlich keinen armen Martin. Ich glaube allerdings EB Zollitsch meint es gar nicht böse dem Papst gegebüber, er versteht einfach nicht mehr, wenn er ihn zitiert. Übrigens, bei den Dortmunder Ultras gibt es auch ganz gläubige Menschen, die ohne zu Wanken an die Meisterschaft 2012 glauben.


5
 
 Bernd katholisch 18. Dezember 2011 
 

Den ausgewogenen Ausführungen von Martyria

...stimme ich gerne zu. Ob aber aus jedem anderen Posting wirklich der Geist und die Liebe Christi spricht, vermag ich ehrlich gesagt nicht mit ganzer Sicherheit zu behaupten. Die Kirchenspaltung mit allen ihren Folgen ist eine traurige Sache - völlig klar, ebenso die Fehler, in die sich Luther verrannnte. Aber das brennende Verlangen Luthers, Gottes gnädiges Angesicht zu suchen, empfinde ich auch als Katholik als etwas Positives und durchaus Vorbildliches. Zudem sehe ich seine Bibelübersetzung aus geistlichen wie auch aus deutsch-sprachlichen Gründen als Verdienst an. Deswegen muss man ja nicht in nur einem Jota seinen katholischen Glauben ( etwa zur Eucharistie etc.) relativieren. Wenn man sich jedoch so manche Dinge ansieht, die es heute in der evangelischen Kirche gibt, dann frage ich mich, ob Luther sich heutzutage nicht viel besser in der katholischen Kirche aufgehoben sähe. ..;-)


6
 
 M.Schn-Fl 18. Dezember 2011 
 

In der Tat hat Papst Benedikt

Luther in Erfurt Gerectigkeit widerfahren lassen.

@Matyria hat völlig zu recht darauf hingewiesen.Wer dem Papst wirklich folgen will, sollte Luther nicht jedes Christentum und jede Frömmigkeit absprechen, sondern noch einmal nachlesen, was Benedikt XVI. in Erfurt zu den Protestanten gesagt hat.
Allerdings hätte ich es auch begrüsst, wenn EB Zollitsch die Katholiken mehr dazu eingeladen hätte, sich mit der eigenen Konfession und den katholischen Lehren zu befassen als mit der Lehre Luthers, deren Schwachpunkte hier ja schon verschiedentlich angesprochen wurden.


9
 
 Vergilius 18. Dezember 2011 
 

der papst als antichrist -

das gefällt wohl dem herrn bischof. krank! ich hab noch keinen protestanten davon reden hören, dass sich die protestanten mehr über die katholiken informieren sollen. herr bischof, ihnen müsste klar sein, wer sich wovon abgespalten hat. gott verschone uns vor solchen bischöfen!


5
 
 Papagallo 18. Dezember 2011 
 

Luther und Zollitsch

Warum wird Luther nur selektiv wahrgenommen und beurteilt?
Es gibt doch Tabuthemen, wie etwa seine Haltung gegenüber den Juden (\"Von den Juden und ihren Lügen\"), oder auch gegenüber den Bauern (- kriegen). Bei anderen Personen wird gesucht und gesucht, um nur etwas zu finden, was zu kritisieren ist. Bei Luther ist das völlig anders.
Womöglich wird seine antisemitsche Einstellung mit seinem hohen Alter oder Verwirrtheit erklärt und sei deshalb nicht von Bedeutung?


4
 
 Rashomon 18. Dezember 2011 

Im Schleimen sind die deutschen Bischöfe die besten!

Luther – ein abgefallener Mönch, der die Eucharistie zu einer bedeutungslosen Zeremonie reduzierte, zum Ehebruch animierte („wenn die Frau nicht will, nimm die Magd!“), und den Papst als den Diener des Teufels beschimpfte.

Lieber Herr Bischof Zolitsch, ersparen sie mir ihre „Weisheit“!


6
 
 Waeltwait 18. Dezember 2011 
 

@ Kurti

Du schreibst:
Herr Zollitsch sollte nicht immer zu allem etwas sagen, wovon er nichts oder wenig versteht, weil er offensichtlich die Reformationsgeschichte und Luther im Detail gar nicht kennt.
Frage auf Grund dessen was jener Bischof schon alles von sich gegeben hat:
Kennt der Herr Bischof überhaupt etwas ???
Er ist einfach nur peinlich !


8
 
 Stormarn 18. Dezember 2011 
 

Nein in der Sache

Dazu empfehle ich den Beitrag von Prof. Dr. Johannes Stöhr in \"Theologisches\", Ausgabe September/Oktober 2011.


3
 
 a.t.m 18. Dezember 2011 

Wünscht nun seine Eminenz das wir zu den Protestanten Konvertieren?

Oder möchte seine Eminenz mit dieser Aussage nur die ProtestKatholischen Strömungen in der Kirche des deutschsprachigen Raumes rechtfertigen, siehe die häretisch- schismatischen Vereine wie WiSiKi, Pfarrerintiaitve, ZdK, KFB usw. usw. die ja voll auf Lutherischen Kurs eingeschwenkt haben????? Oder möchte seine Eminenz Werbung für eine eigene ProtestKatholische Staatsgemeinschaft (den von Kirche kann man ja dann nicht mehr sprechen) losgelöst vom Vatikan betreiben???

Gott unser Herr, hilf der Kirche des deutschsprachigen Raumes, das immer mehr von dir abirrt und führe sie wieder auf dem Pfade der zu dir führt. Amen


9
 
  18. Dezember 2011 
 

Die Verzweiflungstheologie

des Martin Luthers, kann einen erschauern lassen und immens dabei helfen, es als Glück zu empfinden katholisch zu sein und zu bleiben.
Luther formuliert sein Gottesbild wie folgt
_ In Gott ist das Böse und das Gute.
_ Gott tut das Böse, um das Gute zu erreichen.
_ Gott sündigt durch den Menschen.
_ Der Mensch hat keinen freien Willen, alles ist vorherbestimmt von Gott.
_ Gott ist ein Werdensprinzip, er verwirklicht sich durch das, was er tut.
_ Alles ist Gnade.
Theologische Konsequenz
_ Abschaffung des Bußsakraments, weil der Mensch prädestiniert, unfrei und schuldlos ist.
_ Abschaffung der Heiligenverehrung, weil der schuldlose Mensch keiner Fürsprecher bedarf.
_ Abschaffung des Fegefeuers, weil der schuldlose Mensch keine Schuld sühnen muss.
Luther war Suchender eines barmherzigen Gottes, er hat ihn hoffentlich gefunden. RIP


10
 
 borromeo 18. Dezember 2011 

Katholiken sollten zuerst

den echten Glauben ihrer katholischen Kirche wiederentdecken (soweit sie ihn verloren haben oder ihn noch nie kannten)!

Vielen sich katholisch nennenden Mitchristen fehlen doch die fundamentalen Grundkenntnisse über ihren eigenen Glauben und das Gefühl für die ihm ureigene Spiritualität. Um das zu erreichen, brauchen wir eine breit aufgestellte, katholische Katechesenarbeit. Und da sind vor allem auch die Bischöfe gefordert! Mit Luther können sich danach vielleicht die theologisch tiefer Interessierten befassen, wobei das sicherlich eine Minderheit sein dürfte...


5
 
 Noemi 18. Dezember 2011 
 

warum in die Ferne schweifen

möchte man die Exzellenz fragen, wo doch zwar nicht das Gute wohl aber das Problematische in der eignenen Diözese so nah liegt?
Wurden wir nicht gerade durch den Artikel zu den Briefen des Papstsekretärs an die unsäglichen Begleitumstände des Papstbesuches in Freiburg erinnert?
Theologisch ging es drunter und drüber, dralle BDKJ-Maiden konfrontieren den Hl. Vater absolut respektlos und unhöflich-grob mit ihrer aus der Politik entliehenen Gender-Ideologie.
Diözesanräte, Pfarrgemeinde-rät_innen sabotieren den Besuch wie sie können und outen sich als glaubensfern und abtrünnig.
Man könnt ja auf die Idee kommen, daß da ein weites Feld bereit liegt, das der EB dringend beackern sollte, nachdem er als Gastgeber so kläglich versagt hat.


6
 
 Martyria 18. Dezember 2011 

Das Ringen Luthers

um die Gnade Gottes - seine Kernfrage war ja \"Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?\" wäre ohne seine tiefe Frömmigkeit nicht möglich gewesen. Auch muss man die Ängste der Menschen seiner Zeit sehen, die in Gott oftmals nur dem Strafenden und Richtenden begegneten. Hier endete übrigens auch die Ausführung und das Anliegen des Papstes.

Aber man darf doch nicht unter den Tisch fallen lassen, dass Luther über eine einseitige Exegese von Röm 1,17f zu falschen Schlüssen und Thesen kam, die, einmal in den Händen machtgieriger Fürsten, ins Politische umschlugen und die religiösen Brüche im Schlepptau hatten, z.B. die Erhebung der Landesfürsten zu Bischöfen und die Unterbrechung der successio apostolica.

Den Bruch zu feiern finde ich auch absurd und den Gedanken der (gemeinsamen?) Buße höchst begrüßenswert. Zu EB Zollitsch muss man ja nichts mehr sagen.


5
 
 Thomas71 18. Dezember 2011 
 

Ich fass es nicht!

Ich kann es einfach nicht glauben; da sollen Katholiken die Kirchenspaltung feiern, und Luther gleich mit!
Wann hört man von EB Zollitsch endlich mal was katholisch Erhellendes? Aber vielleicht hat er ja Recht; man sollte auch die Protestanten ermuntern, sich mit ihrem \"Heilsbringer\" auseinanderzusetzen. Wer seine hasserfüllten Schriften über die Juden liest, der ist sich nicht sicher, ob es sich nicht um Propaganda der Nazis handelt. Ach ja, als Katholik ist es sicherlich auch erstrebsam, die Hass-Tiraden auf den Papst zu lesen; wenn das kein Grund zum fröhlich gemeinsamen Feiern ist...
Armes Deutschland!


8
 
 Fink 18. Dezember 2011 
 

Die negativen Seiten von Luther

Es ist schon aufällig, dass von Luther immer nur die positiven Seiten gezeigt werden. Wenn ihn schon die Protestanten zum \"Heiligen\" machen, dann müssen doch wenigstens die Katholiken auf die massiven negativen Seiten hinweisen. Das ist doch eine Schönrednerei ohnegleichen...


9
 
 Tadeusz 18. Dezember 2011 

Ist das ein Witz...?

Oder hat sich Erzbischof Robert Zollitsch jetzt offiziell den Protestanten angeschlosssen?

Das wäre eingentlich eine gute Nachricht.


7
 
 Kurti 18. Dezember 2011 
 

Kopf schütteln!

Über solche Aussagen dieses ohnehin in andern Dingen schon sehr fragwürdigen Bischofs kann man nur den Kopf schütteln, weil sie so gar nicht stimmen.
Zwar wollte Luther zunächst keine Kirchenspaltung, hat aber im Laufe der Zeit alles Mögliche dafür getan, dass es doch zu einer solchen kam. Wogegen andere versuchten wieder eine Einigung herbeizuführen. Die Katholiken haben ja den Protestanten später einiges konzediert, um wieder zu einer Einigung zu gelangen, was aber gerade Luther kategorisch ablehnte.
Luther hat zwar Gott gesucht, aber es ist sehr zu bezweifeln, ob er tiefgläubig war, wenn man nur an das denkt wie er gegen alle möglichen Leute getobt und gelästert hat, auch kurz vor seinem Tode noch gegen den Papst.
Herr Zollitsch sollte nicht immer zu allem etwas sagen, wovon er nichts oder wenig versteht, weil er offensichtlich die Reformationsgeschichte und Luther im Detail gar nicht kennt.


11
 
 jabberwocky 18. Dezember 2011 

500 Jahre Kirchenspaltung - ein Fest?

Ich frage mich schon länger, ob die Erinnerung an 500 Jahre Kirchenspaltung ein Anlaß ist, ein Fest zu feiern.
Wäre hier nicht eher Buße angebracht?


9
 
 Siebtel 18. Dezember 2011 
 

Was sagte denn Luther Bemerkenswertes?

Martin Luther bezeichnete die Päpste als Feinde Gottes, unvernünftige Narren, Statthalter des Teufels usw. usf.


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Luther

  1. Augustiner sehen ihr früheres Mitglied Luther kritisch
  2. Außer Spesen nichts gewesen
  3. Luther und seine Zeit - ein Überblick
  4. Mythos Martin Luther und die historischen Fakten
  5. Koch: Kirche ließ sich auf Luther-Anliegen viel zu wenig ein
  6. Luther. ‘So what?’
  7. Sprachforscher Bering: Luther war antisemitisch
  8. Wissenschaftler kritisieren Reformationsjubiläum
  9. Kriminologe fordert von EKD Aufarbeitung von Luthers Judenfeindschaft
  10. Evangelischer Historiker: Überlasst Luther nicht der EKD!






Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  4. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  5. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  6. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  7. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  8. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen
  9. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  10. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  11. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  12. Vatikan veröffentlicht die Normen zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene
  13. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  14. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  15. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz