Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  9. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  10. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

Kirche in einer radikalen Diaspora leben

20. November 2011 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Auszug aus dem Buch „Liebesbriefe an die Kirche“ – Von Bischof Franz-Josef Overbeck


Linz (kath.net)
In Deutschland, als Missionsland, sind wir unter vielfältigen Bedingungen heute aufgerufen, Kirche in einer zunehmend radikaleren Diaspora, in einer Welt anderer Meinungen und vielfältiger Überzeugungen zu leben. Die neue Welt der Kirche muss sich im gesellschaftlichen Pluralismus auf dem Markt der Möglichkeiten sowie der Denk- und Gefühlswelten der Menschen bewähren. Es zeigt sich dabei klar, dass die Kirche mitten in der Welt der Ort ist, an dem der Glaube geprüft wird, den Gott in unsere Herzen senkt und in der Gemeinschaft der Mitglaubenden festigt.

Wie zu Zeiten der jungen Kirche sind wir als Christen heute Fremde in dieser Welt ohne Bürgerrecht (vgl. Eph 2,19). Der Klärungsbedarf im Glauben nach außen äußert sich zugleich im Klärungsbedarf nach innen, zeigt sich in allen gnadenhaften und den Glauben stärkenden Erfahrungen, Erlebnissen und Erkenntnissen, aber auch an allem Abgründigen, Sündigen und Schuldhaften.


Dabei bietet uns die Kirche in ihrer Weite die große Chance, eine unserer Zeit entsprechende Identität herauszubilden, die in Treue zur Offenbarung und Tradition ihren Anspruch auf eine universale, eben weltweite Ausrichtung und den Zuspruch der Botschaft des Evangeliums für alle Menschen zum Leuchten bringt. Es ist echte Gnade, an diesem Übersetzungsprozess in eine neue Zeit beteiligt sein zu dürfen. Dabei ist der positive Blick wichtig, den die Kirche von Anfang an dort einnimmt, wo sie weiß, dass die reiche Ernte der Missionsanstrengungen sehr engagierte Arbeit und viel Gottvertrauen voraussetzt und wandlungsfähige wie geduldige Verkünder braucht.

Die Kirche als Heimat und als lebendiges Gefüge der Glaubenszeugen ist von Paulus im ersten Korintherbrief eindrücklich mit dem Bild eines großen Baus beschrieben. Paulus bezieht sich jedoch mehr auf die Baustelle als auf das fertig gestellte Haus der Kirche. Sie hat als Bau die Gestalt eines noch nicht vollendeten Gebäudes. Die Getauften sind in der Kraft des Geistes zu Mitarbeitern Gottes bestellt (1 Kor 3,9), die helfen sollen, den Bau Gottes zu vollenden.

Der gesamte Beitrag von Bischof Overbeck im Buch „Liebesbriefe an die Kirche“. Jeden Mittwoch und Sonntag bis Weihnachten auf KATH.NET exklusive Auszüge aus dem KATH.NET-Jahrzehntbuch „Liebesbriefe“ an die Kirche

BESTELLTIPP:

Petra Knapp, Roland Noé (Hrsg)
Liebesbriefe an die Kirche
Verlag Kathshop.at
ca. 160 Seiten
978-3-902686-30-5
NUR 9,80 EURO

Das Buch kann ab sofort unter anderem im KATHSHOP.atbestellt werden.

kathTube: Cover-Ansicht des Buches - Vorderansicht!




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Literatur+Kunst

  1. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  2. Neuausgabe von Orwells ‚1984‘ mit Warnung vor fehlender politischer Korrektheit
  3. Drei Lehren aus ‚Der Herr der Ringe’
  4. ‚Aurë entuluva!’ – eine literarische Reise ins Abendland
  5. Papst: "Literatur ist wie ein Stachel im Herzen"
  6. Franziskus würdigt italienischen Dichter Dante zum 700. Todestag
  7. Christlicher Lotse durch die Welt der Literatur
  8. R. I. P. Christopher Tolkien!
  9. ‚Noel’: Weihnachtsgedicht von John R.R. Tolkien entdeckt
  10. Griffener Pfarrer dementiert Kirchenübertritt Peter Handkes






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz