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Schönborn: Kann einen 'Aufruf zum Ungehorsam nicht so stehen lassen'

10. August 2011 in Österreich, 36 Lesermeinungen
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Kardinal Schönborn traf am Mittwoch Vertreter der 'Pfarrer-Initiative' - "Die Presse": Schönborn droht Helmut Schüller Konsequenzen an - Priester müssen sich entscheiden, ob sie sich noch der kath. Kirche zugehörig fühlen


Wien (kath.net/PEW/red) Kardinal Christoph Schönborn hat am Mittwoch ein eingehendes Gespräch mit den der Erzdiözese Wien angehörenden Vorstandsmitgliedern der Pfarrer-Initiative geführt. Kardinal Schönborn hat dabei deutlich gemacht, dass er als Bischof seiner Diözese einen „Aufruf zum Ungehorsam“, wie ihn die Pfarrer-Initiative im Juni veröffentlicht hat, „nicht so stehen lassen“ könne. In dem Gespräch ging es zunächst um ein Ausloten der gemeinsamen Gesprächsbasis. Diesbezüglich hat Kardinal Schönborn die Gesprächsteilnehmer um einen Nachdenkprozess über Kirchen- und Amtsverständnis, Gehorsam und Gewissen sowie eine adäquate Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit und die Angemessenheit des „Aufrufs zum Ungehorsam“ bis zu einem weiteren Gespräch im Herbst gebeten.


In der Tageszeitung "Die Presse" wird berichtet, dass Schönborn Helmut Schüller, einem der Rädelsführer "Pfarrer-Initiative", mit Konsequenzen gedroht habe. Bis zu einem nächsten Treffen im Herbst müssten die Priester nun selbst entscheiden, ob sie sich der katholischen Kirche noch zugehörig fühlen und in Gehorsam zu Papst, Bischof und Lehramt stehen. Schüller: „Der Kardinal hat uns zu verstehen gegeben, dass er handeln muss, wenn wir uns dem Lehramt nicht unterwerfen“. Schüller droht daher die Amtsenthebung. Schüller meint in der "Presse" dann noch wörtlich: „Auffallend war auch, dass sich der Kardinal positioniert hat und erstmals gemeint hat, er wolle in der Zölibatsfrage keine Änderung und werde derartige Wünsche auch nicht nach Rom weitergeben.“

Im Internet ist seit einigen Tagen eine katholische Antwort auf die "Pfarrer-Initiative" zu finden. KATH.NET hat berichtet.


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Lesermeinungen

 GvdBasis 17. August 2011 

Kardinal Schönborn seit langem unter unvorstellbarem Druck?

Am 10. 8. habe ich bezüglich des Kardinals weiter unten geschrieben: \"Ich denke, auf ihn wird seit Jahren massiv Druck ausgeübt; doch die Gnade Gottes wird siegen.\"

Damals ahnte ich es nur, seit heute habe ich es Schwarz auf Weiß vor mir:

http://kurier.at/nachrichten/4143477.php

In diesem Interview vom 17. 8. 2011 sagt Schüller: \"Der Kardinal soll sich vor die Anliegen der Kirchenreform stellen. Er und auch die Bischöfe müssten diese Anliegen in Rom vertreten! Aber mittlerweile hat er ja klargestellt, dass er diese Anliegen nicht teilt. Nicht wegen Rom, sondern er selbst nicht.\"

Ich bin stolz auf den Kardinal, der sich langsam von diesen Leuten zu befreien beginnt; meines Erachtens mit der Hilfe Mariens, die ihn beschützt und ermutigt.


0
 
 ElCid 14. August 2011 

@Vergilius

Sie haben in der Tat recht. Lassen Sie uns beide hoffen, dass sich man bald die Vergangenheitsform setzen kann...


0
 
 elisabetta 13. August 2011 
 

Kardinal Schönborn....

...hat deutlich gemacht, dass er als Bischof SEINER Diözese einen „Aufruf zum Ungehorsam“, wie ihn die Pfarrer-Initiative im Juni veröffentlicht hat, nicht so stehen lassen“ könne.
Frage: Können die anderen Diözesanbischöfe diesen Aufruf so stehen lassen? Außer von Diözesanbischof Küng hat man noch kaum öffentliche Reaktionen dazu vernommen - dieser Aufrzuf hätte aber zu einem kleinen Erdbeben innerhalb der Bischofskonferenz führen müssen. Eine dringliche Sitzung mit dem Beschluss für ein gemeinsames Vorgehen gegen diese Abtrünnigen wäre angebracht gewesen - aber die Bischöfe sind sich wohl über ein gemeinsames Eingreifen nicht einig. Gerade auch der Linzer Diözesanbischof hätte allen Grund dazu, gibt es doch in seiner Diözese überdimensional viele Mitglieder und Unterstützer dieser Pfarrer-Initiative. Diesen Bischof kann wohl nichts mehr erschüttern - schade!


1
 
 Katholik 11. August 2011 

Wenigstens bis November...

Nach dem Schüller-Bericht zum Treffen werden wir jetzt wohl wenigstens bis November warten müssen (6. November: Vollversammlung der Pfarrer-Initiative in Linz).

Interessant finde ich diese Bestätigung: \"Auf einige Fragen Kardinals Schönborns stellten wir zunächst klar, dass der „Aufruf…“ eine Initiative des Vorstandes der Pfarrer–Initiative ist und somit von den Mitgliedern der Pfarrer–Initiative nicht „mitunterschrieben“ wurde.\"

www.pfarrer-initiative.at/newslet.htm


1
 
 frajo 11. August 2011 

Prister auf Abwegen

Welch ein Hochmut: \"An den Papst hatten wir appelliert, die Fragen bezüglich seines Umganges als Präfekt der Glaubenskongregation mit Missbrauchsfällen (v.a. in den USA) von einer uabhängigen Instanz klären zu lassen oder sein Amt zur Verfügung zu stellen.\" Diese geistigen Größen feiern Eucharistie, sprechen die Wandlungsworte, kommunizieren ...\" Wie lesen wir bei in Kor1,11: \"... der ißt und trinkt sich das Gericht ...\". Kennen sie die Schrift nicht? Wehe, wehe, wenn ich ... das Ende sehe.


2
 
 Vergilius 11. August 2011 
 

auf radio vatikan werden diese am rande des schisams

vorbeischrammenden priester als \"progessiv\" bezeichnet. schön langsam denk ich mir, dass der fisch ganz nahe beim kopf zu stinken anfängt.


2
 
 pjok 11. August 2011 
 

Ankündigung

Schöner wär\'s, wenn der Kardinal gesagt hätte, dass er handeln WIRD, nicht, dass er handeln MUSS. Sonst stellt sich nämlich die Frage, ob er nur MUSS oder auch WILL.
Gruß
pjok


1
 
 a.t.m 11. August 2011 

Pfaffenheini vergelt`s Gott für den Link. Aber es ist ja sogar noch schlimmer als ich es Dachte!!

Alleine diese Aussage: Wir berichteten auch, dass nach der Veröffentlichung des „Aufrufes“ 4 Mitglieder die Pfarrer–Initiative verlassen haben, 21 Priester als Mitglieder neu beigetreten und 2 Priester als Unterstützer dazugekommen sind.
Zeigt doch eindeutig das wahre Ausmaß der Glaubens-,Gottes- u. Kirchenkrise die in Teilen des Klerikerstandes krassiert.
Fido: Haben sie wahrlich schon einmal durchgelesen was die \"Pfarrerinitiative\" in ihrem \"Aufruf zum Ungehorsam\" in zukunft machen möchte??
Also wenn nur die Hälfte davon in Zukunft geduldet wird, so kann man getrost Ketzergemeinde oder Neuevangelische Gemeinschaft sagen.

Und warum haben sich die Priester getraut diese Fordernungen zu stellen? Ganz einfach, egal wie schlimm auch immer diese vorher in ihren Gemeinden gewütet haben, das Episkopat hat sich Blind, Taub und Stumm gestellt, und durch \"WER SCHWEIGT DULDET\" diese unterstützt?
Bin gespannt wielange der Vatikan diesen häretisch- schismati


2
 
 GvdBasis 11. August 2011 

Zum Link von pfaffenheini:

Mir wäre als Informationsquelle eine Stellungnahme des Kardinals lieber als Msgr. Schüllers \"offizieller Bericht\", denn wieso soll ich mich plötzlich an dessen Aussagen orientieren? Er hat bei mir jegliches Vertrauen verspielt.


2
 
 pfaffenheini 11. August 2011 

Hier der offizielle Bericht von Hw. Schüller zum Gespräch:

www.pfarrer-initiative.at/newslet.htm


3
 
 Fido 11. August 2011 
 

a.t.m

Ich fürhte ich kenne die Kirche genauso gut wie Sie. Dennoch sollte man nicht jedes Zeichen, daß sich etwas ändern könnte, sofort herunter machen. Unter den Kreuzen, die jeder tragen muß, gehört sicher das Leid an der eigenen Kirche, dennoch sollen wir fröhlich unseren Glauben leben und nicht mieselsüchtig sein und dazu gehört auch jedes mal wieder zu hoffen, statt runterzumachen auch wenn man das Gefühl hat ständig nur entäuscht zu werden. Sehen sie die Leute aus der Pfarrerinitiative, die sind die Mieselsüchtigen, die mit nichts zufrieden sind. Gottes Segen


2
 
 Vergilius 11. August 2011 
 

@el cid

mit verlaub es heißt: dimittendum. schön wäre, könnte man schon das ppp setzen.


1
 
 a.t.m 11. August 2011 

Fido:

Glauben sie den tatsächlich das die Priester der \"Pfarrerinitiative\" erst seit dem 16 Juni und mit ihren öffentlichen \"Aufruf zum Ungehorsam\" im Ungehorsam verharren. Oder ist es nicht eher so das es bereits aufgegeben haben, liturgische Missbräuche wie die im \"Aufruf zum Ungehorsam\" zu melden, weil die Bischöfe so und so fasst nie antworten und alles stillschweigend hinnehmen? >Und sich genau aus diesem Grunde die Ungehorsamen Priester als Sieger in ihren Gemeinden präsentieren dürfen und immer mehr unsterbliche Seelen ihnen nachfolgen.

Die Krise der Gesellschaft= Die Krise der Kirche= Die Krise der Bischöfe und das bereits seit langer Zeit.

Gott zum Gruße


1
 
 a.t.m 11. August 2011 

Mami 26

Hat es mit ihren Worten so ausgedruckt wie es bereits viele Taufscheinchristen sehen, \"was jetzt die Ausnahme ist, sollte eigentlich selbstverstaendlich sein. Nicht umsonst hat der Bischofsstab am Ende einen Haken\". Wir brauchen keine Wölfe an der Spitze die mit leeren Worten die Ungehorsam fördern, sondern Hirten die mit Taten im Weingarten Gottes unseres Herrn wirken.

Warum spielt hier seine Eminenz mit der Zeit? Oder hat der Priester recht, als er in der Kirche davon sprach, \"Uns wird nichts geschehen, den der Kardinal weis das wir Recht haben und teilweise unterstüzt er uns ja auch!\" Diese Aussage habe ich aber nicht selber gehört, aber sie wurde mir aus sicherer Quelle übermittelt.

Gott zum Gruße


1
 
 Mami26 11. August 2011 
 

Ausserdem....

..... wundere ich mich fast schon ueber meine eigene Reaktion, und soviele Dankesworte in dieser Kombox...... was jetzt die Ausnahme ist, sollte eigentlich selbstverstaendlich sein. Nicht umsonst hat der Bischofsstab am Ende einen Haken.


2
 
 GvdBasis 10. August 2011 

Bei Kardinal Schönborn

sollte man mit Freudensprüngen besser ein paar Tage warten, denn er hat schon öfters später wieder relativiert, was er vorher klar zu sagen versuchte. Ich hoffe natürlich, dass er diesmal mit der Hilfe Gottes nicht wieder Knieschlottern bekommt. Ich denke, auf ihn wird seit Jahren massiv Druck ausgeübt; doch die Gnade Gottes wird siegen.


4
 
 Mami26 10. August 2011 
 

Interessant

Es ist wirklich interessant zu beobachten, wie originell sich diese Herren Revoluzzer vorkommen:
Protestantismus? Was \'n alter Hut. Wenn\'s nicht so traurig waere, koennte man eigentlich nur noch gaehnen.


1
 
 rotopolis 10. August 2011 
 

Danke

Ich sage nur Danke Eure Eminenz! Hirten wie Sie wecken Hoffnung auf die Zukunft der Kirche! Wir brauchen solche Bischöfe in Deutschland...


4
 
 ElCid 10. August 2011 

Ceterum censeo Schüllerem esse dimissum!!!


1
 
 ElCid 10. August 2011 

Hört, hört! Roma locuta, causa finita!

Seine Eminenz hat nun auch öffentlich seinen romtreuen Kurs bestätigt und seinen bösen Kobold Faber scheinbar auch endlich abgeschüttelt, der ihm ständig \"Weg-von-Rom\"-Gift ins Ohr träufelt.

Man kann also wieder Hoffnung schöpfen, dass die österreichische Kirche nicht dem Lehmannübel ihres nördlichen Nachbarns folgt.

Danke, Ihre Eminenz für die Klarheit und bitte bleiben Sie beständig und fest bei diesem Ihrem Kurs!!! Die österreichischen Katholiken werden es Ihnen danken!

S.g. Helmut Schüller, gehen Sie doch wonanders Unruhe und Zwietracht stiften, am besten dort wo der wilde Pfeffer spriesst.


3
 
 a.t.m 10. August 2011 

Wie lange dürfen die Priester der \"Pfarrerinitiative\" noch,

wie die Wölfe in ihren Gemeinden wüten? Schon lange bevor der \"Aufruf zum Ungehorsam\" der Pfarrerinitiative öffentlich verkündet wurde, hat zumindest einer der Pfarrer der unterschrieben hat, die Forderungen in diesen Aufruf umgesetzt, und wie hat Diözesanbischof Ludwig Schwarz reagiert, als dieser davon informiert wurde? Erraten gar nicht, erst auf Intervention von Rom wurden zumindest die Frauenpredigten eingestellt. Und ich kann mir nicht vorstellen das dieser Priester der einzige ist der bisher so gewütet hat. Genau aus diesem Grunde verstehe ich persöhnlich die weitere Tatenlosigkeit der Ö Bischöfe nicht, denn diese scheinen ja regelrecht Angst davor zu haben nach gültigen Kirchenrecht einzugreifen, haben diese Angst davor endlich Taten zetzen, und das sich dann noch mehr weigern würden die Zwangskirchensteuer zu bezahlen? Geht es vieleicht doch nur um den Götzen Mammon???
Gott zum Gruße


1
 
 Der Makkabäer 10. August 2011 
 

„Priester müssen sich entscheiden“

Die Wahrheit ist objektiv, sie wird von der katholischen Kirche gelehrt und sie ist unteilbar. Wer katholisch sein will, muss ein hundertprozentiges Ja zur göttlichen Offenbarung bzw. zur Lehre der Kirche sprechen. Es ist wie bei einer Heirat. Man muss den ganzen Menschen annehmen, eine andere Wahl gibt es nicht.
Was diese Priester betrifft, so ist ein „Umdenken“ (Bekehrung) sehr unwahrscheinlich (ich bin gespannt, ob und wie der Herr Kardinal schließlich handeln wird).
Interessant finde ich die Aussage der Priesterinitiative über eine „priesterlose Eucharistiefeier“. Das ist ungefähr so, als ob man über einen baumlosen Wald reden würde.
Wer hat eigentlich diese Leute zu Priestern geweiht? Ist es denn wirklich so schwer, herauszufinden, ob jemand katholisch ist oder nicht?
Fazit: Über die Priesterausbildung und diejenigen die dafür verantwortlich sind, sollte man reden!


1
 
 FranciscoL 10. August 2011 

Danke Eminenz

„Der Kardinal hat uns zu verstehen gegeben, dass er handeln muss, wenn wir uns dem Lehramt nicht unterwerfen. Auffallend war auch, dass sich der Kardinal positioniert hat und erstmals gemeint hat, er wolle in der Zölibatsfrage keine Änderung und werde derartige Wünsche auch nicht nach Rom weitergeben.“

Die Zeiten haben sich geändert.(Im deutschen Sprachraum ein bisschen verspätet.)Bischöfe dürfen sicher sein dass sie bei solchen Konflikten,dank Internet,Unterstützung bekommen,und nicht alleine stehen.Und das ist unsere Aufgabe als User bei kath.net.


6
 
 wolsegger 10. August 2011 
 

Treu und gelassen

Manchmal scheint es, als ob es in der Kirche nur Gezänk gebe.Die allermeisten Menschen (speziell die jungen) interessiert das gar nicht.Es werden nur die \"sogenannten\" Reformer nervös, weil sie ihre Ziele nicht erreicht haben und dieJungen ( auch Priester)
einen ganz anderen Zugang zum Glauben suchen.O die armen Liberalen-von Zeit und Jugend überholt! Was mich aber sehr betroffen macht, dass sich unter die Forderungen seltsame Intoleranz mischt(\"besser ein selbstgestalteter Wortgottesdienst als liturgische Gastspielreisen\"), wie steht es denn da mit dem Geist einer Weltkirche, der wir so oft begegnet sind.Was ist das für ein jämmerliches Priestersein:immer rebellierend,jammernd,negativ,anstatt froh, gelassen und treu!


3
 
 Waeltwait 10. August 2011 
 

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten

dass manche Christen, höher gesellschaftlicher Stellung, worauf diese natürlich großen Wert legen, so unleidlich sind der katholischen Führung gegenüber.
Was ich gelesen habe in Bezug auf Ungehorsam Rom gegenüber ist schon Anarchie.

Gewiss, auch ich meine dass man über gewisse Dinge in der katholischen Kirche nachdenken muss. Meine ich. Ich könnte ja auch im Unrecht sein. Aber wenn dem so ist, dass die katholische Kirchenführung über gewissen Dinge nachdenken muss; sollte ich also Recht haben, so ist es doch völlig ungerechtfertigt, dieses mit Heiden auszudiskutieren. Die freuen sich doch nur der Kirche ans Bein pinkeln zu können. Die Art Revoluzzer sind Nestbeschmutzer. Oder sind es vielleicht gar keine Christen, sondern Antichristen ??


2
 
 a.t.m 10. August 2011 

Kardinal Schönborn hat nur für die Priester seiner Diözese gesprochen!

Was aber haben bisher die Bischöfe der anderen Diözese getan, Linz nur hohle Phrasen aber keine Taten? Und wie lange möchte der Kardinal diese Pfarrer die meiner Meinung nach ungültige Messen feiern ( siehe Artiel von P. Walthard Zimmer), noch in ihren Gemeinden wüten lassen, denn der Herbst ist lange!! Was gibt es hier noch zu Diskutieren, die Priester der Pfarrerinitiative sollten sofort ihres Amtes enthoben und der Lohn einbehalten werden, bis sich diese klar für oder gegen die Kirche entschieden haben. Seltsam das hier die \"Körperschaft öffentlichen Rechts katholische Kirche Ö\" soviel Geduld hat, im Gegensatz zu dennen die vor dem Staat ihren Kirchenaustritt verkünden, die werden so schnell als möglich, wenn sie den Zwangskirchenebitrag nicht mehr bezahlen wollen, widerrechtlich (gegen den Willen des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI) exkommuniziert und so der Heiligen Sakramente beraubt.

Gott unser Herrn, heile deine Kirche von innen her.


5
 
 andrae 10. August 2011 
 

Also ich finde großartig wie unser Kardinal reagiert.
Brüder und Schwestern, hier geht es um Seelen, die ob ihres Wissens um den Glauben eigentlich ihn verbreiten müssten. Stattdessen laufen sie ihren eigenen Ideen nach. Es ist gut und richtig, ihnen eine Frist zu setzen, diese Thesen zu widerrufen (und dazu müsste wohl zuerst der Aufruf aus dem Netz verschwinden, siehe pfaffenheini). Die Konsequenzen müssten dann sie tragen. Der Schaden ist schon jetzt sehr groß. Aber nochmals: Unser Kardinal ist Richter, aber auch Hirte. Die Fristsetzung entspringt seiner Sorge um die Seelen.
Beten wir für die Initiatoren dieses Unsinns!!!!


5
 
 GMM 10. August 2011 

Die Lage der Kirche

in den westeuropäischen Ländern, besonders den deutschsprachigen, ist --menschlich gesehen--ziemlich verfahren.
Von all denjenigen Hirten, Theologiedozenten, Pädagogen, Kirchenangestellten ..., die sich in der einen oder andern Weise seit vielen Jahren der katholischen Lehre und Disziplin widersetzen, ist kaum zu erwarten, dass sie ihre Einstellung so bald ändern.
Schon seit Jahrzehnten werden in der Kirche kaum mehr Maßnahmen ergriffen, die von Christus und den Aposteln im Neuen Testament selbst in aller Klarheit gefordert werden, um die Gläubigen vor Irrlehrern zu schützen.
Die einzigen Exkommunikationen trafen ironischerweise Traditionalisten, deren Vergehen darin bestand, am überlieferten katholischen Glauben und Ritus festzuhalten und diesen in einer (subjektiv als solche empfundenen) Notlage durch unerlaubte Bischofsweihen zu verteidigen...


3
 
 GMM 10. August 2011 

Keine beneidenswerte Situation für den Kardinal.

Dass man nicht sofort hart durchgreift, ist irgendwie zu verstehen. Schließlich hat man in das Personal sozusagen investiert, und Ersatz ist auch nicht herbeizuzaubern.
Der Ungehorsamsaufruf (habe ihn mir jetzt erstmals durchgelesen) ist schon ein starker Tobak. Man kann daran sehen, was dabei herauskommt, wenn man die Dinge immer nur treiben läßt. Die Leute werden dann immer dreister, wie in der Gesellschaft, so in der Kirche. Wie ungezogene Kinder, denen man versäumt hat Grenzen zu setzen und die ihren Eltern auf den Kopf steigen oder gar die Hand gegen sie heben.
Wie soll all dem noch gesteuert werden?
Die Bischöfe und der Vatikan ernten allerdings, was sie gesät haben. Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme Dich unser, der Sünder.


8
 
 Mami26 10. August 2011 
 

na endlich....

..... wobei das Ultimatum bis \"Herbst\" erstens zu dehnbar ist und zweitens zu lange dauert.

Diese Herren wissen alle, worum es geht. Man sollte ihnen ein Papier mit den Artikeln unseres Glaubens vorlegen, dass sie unterzeichnen sollen. Und wenn nicht, dann tschuess.


5
 
 GottesDienerin64 10. August 2011 
 

Vergilius:

In solch schwierigen Zeiten, in denen sich unsere Kirche befindet und unter solchem Druck noch so eine Geduld aufzubringen wie Seine Eminenz, sollte man als Beispiel für sich selbst nehmen.


4
 
 Navelius 10. August 2011 

Großbrand

Die Scheune brennt lichterloh, und die Wächter und Feuerwehrleute debatieren über Nutzung der korrekten Begriffe, Sichtweisen und Tagesordnung!


3
 
 scopos 10. August 2011 
 

Kardinal Schönborn beweist damit ohnehin Großzügigkeit, denn

normalerweise ist ein solcher Aufruf ohnehin ein Zeichen der Trennung!


6
 
 frajo 10. August 2011 

Wenn das so stimmt,

was man hier liest, dann ist das die genau richtige Vorgehensweise. Dann muß es heißen: Danke, Herr Kardinal!


8
 
 Vergilius 10. August 2011 
 

ob die geduld des herrn kardinal

der kirche dienlich ist?


2
 
 pfaffenheini 10. August 2011 

Und sie rufen noch immer zum Ungehorsam auf:

www.pfarrer-initiative.at/


3
 

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