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England: Zahl der Berufungen steigt

24. November 2010 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
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Höchste Zahl neuer Eintritte in die Priesterseminare seit zehn Jahren – Ursachen sind die Englandreise des Papstes und die Newman-Seligsprechung


London (kath.net) Die Bischofskonferenz von England und Wales veröffentlicht die neuesten Zahlen: 56 junge Männer haben sich in diesem Herbst dazu aufgemacht, Priester zu werden. Dies ist der höchste Stand seit 10 Jahren. Ein weiterer Anstieg wird für die nächsten Jahre erwartet. Das meldet die CNA.

Pfarrer Christopher Jamison, Leiter der Kommission für geistliche Berufungen, führt den Anstieg nicht zuletzt auf den Papstbesuch in Großbritannien und auf die Seligsprechung von John Henry Kardinal Newman zurück: „Wenn jeder in der Kirche Newmans Verständnis von Berufung verinnerlichen würde - nämlich dass Gott mich dazu geschaffen hat, ihm klar und entschieden zu dienen - dann würden noch mehr Menschen ihre Berufung zum Priestertum und zum Ordensleben entdecken.“


„Langsam, aber sicher steigt die Zahl derer, die auf den Ruf Christi, Priester und Ordensleute zu werden, antworten“, stellt auch Pfarrer Stephen Langridge, der Sprecher der verantwortlichen Spirituale für Berufungen, fest.

Berufungsfestival in Birmingham – 300 Interessenten

Als weitere Ursachen für die erfreuliche Entwicklung bei den Berufungen werden auch noch andere Ereignisse gesehen. Zum Beispiel gab es im Sommer 2010 in Birmingham ein Berufungs-Festival für junge katholische Erwachsene, zu dem 300 junge Leute kamen und nach Hilfen zur Unterscheidung der Berufung suchten – deshalb ist ein solches Festival wieder für nächstes Jahr geplant.

Auch in den Orden laufen verschiedene Angebote. Der kommende Weltjugendtag in Madrid wird ebenso eine Gelegenheit für junge Menschen sein, ihr Wissen über den Katholizismus zu vertiefen und sich die Frage nach einer persönlichen Berufung zu stellen.




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Lesermeinungen

 Wischy 25. November 2010 
 

Größere Wirkung

Ob die Wirkung der theologischen Einsichten Newmans innerhalb der gesamten Kirche nicht zunehmen würde, wenn die Kirche ihm den Rang eines Kirchenlehrers zuerkennen würde?


0
 
 Christa Dr.ILLERA 25. November 2010 
 

@bücherwurm

Bin total einverstanden und sehe Berufungen auch in diesem Sinne. Danke!


0
 
 bücherwurm 25. November 2010 

Lieber Yohanan,

ich sehe den äußerlichen Unterschied zwischen deinen und meinen Aussagen - aber wenn ich mir deinen Post genau anschaue, dann werde ich den Eindruck nicht los, dass du und ich uns eigentlich einig sind - es geht darum, im eigenen Leben den Willen Gottes zu erfüllen, sich dabei der Kirche unterzuordnen. Deshalb möchte ich deiner Meinung nicht länger widersprechen, auch wenn ich anders formulieren würde. :-)


1
 
 Yohanan 24. November 2010 

@bücherwurm

Wir sind dann auf dem richtigen Weg, wenn diejenigen, die Jesus den ehelosen Weg folgen, um Menschenfischer zu sein, die Menschen, die ihnen anvertraut sind - etwa in der Ortsgemeinde - zu seinen Jüngern machen, in seine Jüngerschaft einladen.

Wenn also die Getauften wissen, was sie glauben, wissen, dass sie zum Herrn gehören, wissen, wie sie ihre hohe Berufung im Alltag in Gebet und Arbeit erfüllen und mit ganzem Herzen Gott im Leben dienen.

Ziel ist also die volle Hingabe aller Getauften. Dafür ist der ehelose Dienst vorgesehen: Menschen zu fischen.

Ich betrachte mich als einen solchen Getauften.


2
 
 Yohanan 24. November 2010 

So ein Irrsinn!

\"Wenn jeder in der Kirche Newmans Verständnis von Berufung verinnerlichen würde - nämlich dass Gott mich dazu geschaffen hat, ihm klar und entschieden zu dienen - dann würden noch mehr Menschen ihre Berufung zum Priestertum und zum Ordensleben entdecken.\"
Das heißt ja, dass die \"normalen\" Christen sich weigern, Gott entschieden zu dienen. Da muss man ja wohl mal endlich eine andere Begründung liefern.
Zu Ende gedacht bedeutet das ja, dass idealer Weise das Kirchenvolk aussterben sollte ... :-)


1
 
 magnolia 24. November 2010 
 

Ob in Deutschland das gleiche nach dem Papstbesuch, im nächten Jahr, passieren wird?!?!


1
 
 Aegidius 24. November 2010 
 

In der DBK überlegt man wHrscheinlich schon, wie man so eine Entwicklung verhindern kann. O-Ton unseres Aushilfspfarrers: \"Wenn ich diese ganzen jungen Priester mit ihrem Kollar sehe, wie sie sich von den Nöten der Menschen abwenden und die Nase oben tragen, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Dabei hatten wir in den Siebziger Jahren so einen Aufbruch in der Kirche!\"


2
 
 Bastet 24. November 2010 

Eine sehr erfreuliche Entwicklung.
Dank dem hl. Vater


2
 

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