Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Feministin meint: 'Christentum ist frauenverachtend'

9. November 2010 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Philosophin" Fiona Lorenz möchte „Symbolkraft der Göttinnen“ wiederentdecken, wettert gegen Religion und spricht von einem "weichgespülten Christentum" in Deutschland


Duisburg (kath.net/idea) Scharfe Kritik am christlichen Frauenbild haben Feministinnen auf einer Veranstaltung des Kulturhauptstadtjahrs RUHR.2010 geübt. Sie stand unter dem Thema „Frauen und Religionskritik – eine humanistische Freiheitsübung“.

Das Christentum sei frauenverachtend und unmenschlich, sagte die Erziehungswissenschaftlerin Fiona Lorenz (Trier) auf der vom Literaturbüro Ruhr und der atheistischen Giordano Bruno Stiftung veranstalteten Podiumsdiskussion in Duisburg.
Lorenz behauptete, dass die Frau in der Bibel immer nur als „Heilige oder als
Hure“ beschrieben werde. Einmal gefallen würde die Frau von Gott „gnadenlos abgestraft“. Evangelikale in den USA und Südamerika bezeichnete Lorenz als fundamentalistisch.


Die Situation in Deutschland
werde dagegen durch ein „weichgespültes Christentum“ bestimmt, das „mit der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte kompatibel“ sei. Dennoch sei die Kirche nicht zeitgemäß, da sie sich auf Regeln und Gesetzen gründe, die von „primitiven patriarchalischen Hirtenvölkern“ stammten.

Lorenz sprach sich gegen jede Form von Religion aus: „Religion ist eine Art Krücke – ich brauche diese Krücke nicht.“ Auch die Philosophin und Germanistin Marit Rullmann (Gelsenkirchen) vertrat die Ansicht, dass „die Frauenunterdrückung im Christentum eine lange Tradition“ habe: In
der Bibel „sind wir absolut minderwertig, weil wir ja kein Ebenbild Gottes sind“. Damit Fürsorge, Mitleid und Gewaltlosigkeit in der Gesellschaft einen höheren Stellenwert bekämen, sei es notwendig, die Gottesbilder der monotheistischen Religionen zu überwinden und die „Symbolkraft der Göttinnen“ wiederzuentdecken.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Feminismus

  1. Argentiniens Präsident Milei verurteilt ‚blutige Agenda’ der Abtreibung
  2. Neokolonialistische Außenpolitik auf marxistischem Boden
  3. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  4. Alice Schwarzer: Islamisten sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts
  5. Ex-Feministin: ‚Ich habe einen großen Fehler gemacht’
  6. Feministinnen und prominente Mütter
  7. Madrid: Femen-Aktivistinnen attackieren Kardinal Rouco
  8. ‚Der Feminismus macht die Frauen unglücklich’
  9. Dann mach doch die Bluse zu!
  10. Der neue Feind feministischer Gruppen: LEGO







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  3. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  4. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  5. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  8. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  9. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  10. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  11. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  12. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  13. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  14. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  15. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz