Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof von Limburg: Keine Interzelebration beim Ökumenischen Kirchentag, ABER...
  2. Freiheit und/oder Sicherheit! Alles oder Nichts!
  3. Ex-Mönch will seinen Freund heiraten: „Ich wusste schon im Kloster, dass ich auf Männer stehe“
  4. Initiative im Erzbistum München will mehr Aufgaben für Laien
  5. Künstliche Aufregung? - Pfarreigruß zu Ostern wurde nur an Männer verschickt
  6. US-Bischöfe raten von Covid-Impfstoffen AstraZeneca und Johnson & Johnson ab
  7. Wir sehen zum Himmel hinauf und gehen unseren Weg auf Erden
  8. Traurigkeit, Schmerz und Verwirrung
  9. „Wechsel doch! Werde Evangelisch – Protestiere mit Nachdruck gegen die katholische Kirche“
  10. Papst Franziskus warnt vor neuer Sintflut
  11. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen
  12. "Austragendes Elternteil" - Australische Uni möchte "Mutter" und "Vater" abschaffen
  13. Schweiz beschließt landesweites Gesichtsverhüllungsverbot
  14. Der Churer Medienbeauftragte Giuseppe Gracia verlässt nach Bischofsernennung das Bistum Chur
  15. Gruß und Dank. Der Abschied vom Irak rückt in die Nähe

Ex-Abtreibungsarzt: Christus hat mir vergeben

9. November 2009 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wie aus einem ehemaligen Abtreibungsarzt ein Bote der Barmherzigkeit wurde und wie er bei Pilgerfahrten nach Guadalupe und nach Medjugorje seinen falschen Weg erkannt hat


Washington D. C. (kath.net) Er sei ein typischer Gynäkologe gewesen, der in der Empfängnisverhütung eine Befreiung der Frau sah, dann habe er die Wahrheit gefunden. Das sagte der ehemalige Abtreibungsarzt John Bruchalski in einem Interview im Vorfeld des Nordamerikanischen Barmherzigkeitskongresses, der am 14. und 15. November in Washington D. C. veranstaltet wird.

„Christus schaut nicht auf meine Vergangenheit. Er hat mir vergeben“, bekräftigte der Mediziner, der vor seiner Konversion zum Katholizismus in einem In-Vitro-Fertilisations-Zentrum arbeitete und dort auch Abtreibungen vornahm. Eine Wende nahm sein Leben während eines Besuchs der Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe im Jahr 1987.


Er habe plötzlich eine Stimme gehört, die ihn fragte: „Warum verletzt du mich?“ - „Es war eine innere Stimme“, erläuterte Bruchalski. „Es war die
Stimme einer Frau - sehr liebevoll, nicht bedrohlich. Die Stimme war sehr klar, aber ich verstand noch nicht. Ich glaube, Unsere Liebe Frau von
Guadalupe hat damals zu mir gesprochen, um mir zu zeigen, was ich mit meiner Arbeit anrichte. Es sollte Jahre dauern, bevor ich die Botschaft ganz erfassen konnte.“

Erst bei einer Pilgerfahrt mit seiner Mutter nach Medjugorje habe er seinen falschen Weg erkannt. Mittlerweile ist er zu einem Boten der Barmherzigkeit
geworden. Jeder könne auf die Barmherzigkeit Gottes vertrauen, niemand sei zu weit von Gott entfernt, um nicht zu Ihm zurückkehren zu können, beteuerte der Arzt.

Er empfahl die Lektüre des Tagebuches der Heiligen Schwester Faustina und das Gebet des Barmherzigkeitsrosenkranzes. „Pessimismus, Skeptizismus, Relativismus und Zynismus sind in der heutigen Welt allgegenwärtig“, bedauerte Bruchalski. „Die göttliche Barmherzigkeit gibt uns Hoffnung.“

Als Frucht seiner Bekehrung könne man die Errichtung des Tepeyac Familien Zentrums ansehen. Er habe heute keine Scheu mehr, mit Patienten seiner Klinik über Gott zu sprechen, gab der Mediziner zu. Er sehe die Person als Einheit von Körper, Geist und Seele.

Der modernen Medizin mangle es am Gewissen, sie sei geprägt von Arroganz gegenüber dem menschlichen Leben, kritisierte er. Es gäbe die Angst vor der Schwangerschaft sowie die Angst vor Überbevölkerung - beide Ängste würden das Ungeborene als sexuell übertragbare Krankheit behandeln. Daneben gäbe es auch die Angst christlicher Ärzte, nicht genügend Patienten zu bekommen, wenn sie ihren Glauben auch in der Arbeit leben, erläuterte John Bruchalski.
Die Antwort auf all diese Ängste sei der Ruf: „Jesus, ich vertraue auf Dich.“



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Barmherzigkeit

  1. "Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben...?"
  2. Gottes Barmherzigkeit
  3. "Held der Nächstenliebe": Bub starb nach Corona-Pflege der Mutter
  4. Barmherzigkeitssonntag
  5. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  6. Die Quelle der Göttlichen Barmherzigkeit
  7. Gottes Erbarmen kennt keine Grenzen
  8. Die grenzenlose Barmherzigkeit Gottes
  9. Papst veröffentlicht am Montag neues Apostolisches Schreiben
  10. Gottes Apostelin der Barmherzigkeit








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie im MÄRZ ein neues IPAD!
  2. Ex-Mönch will seinen Freund heiraten: „Ich wusste schon im Kloster, dass ich auf Männer stehe“
  3. US-Bischöfe raten von Covid-Impfstoffen AstraZeneca und Johnson & Johnson ab
  4. Traurigkeit, Schmerz und Verwirrung
  5. Bischof von Limburg: Keine Interzelebration beim Ökumenischen Kirchentag, ABER...
  6. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen
  7. Freispruch von Prof. Kutschera – Gericht: Meinung ist vom Grundgesetz geschützt!
  8. „Das Ziel dieser Kampagne gegen Kardinal Ratzinger/Benedikt XVI. ist sehr durchsichtig“
  9. Freiheit und/oder Sicherheit! Alles oder Nichts!
  10. Der Churer Medienbeauftragte Giuseppe Gracia verlässt nach Bischofsernennung das Bistum Chur
  11. Keine Priester-Laien-Pfarrleitung im Bistum Trier
  12. Missbrauchskandal: Fragen, die es auch geben muss
  13. Initiative im Erzbistum München will mehr Aufgaben für Laien
  14. „Wechsel doch! Werde Evangelisch – Protestiere mit Nachdruck gegen die katholische Kirche“
  15. Treffen mit Großayatollah Sayyid Ali Al-Husayni Al-Sistani

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz