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Christen aus dem Irak sehen totgeglaubten Vater wieder

27. Juni 2009 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Mutter der sieben Halbwaisen wegen ihres christlichen Glaubens ermordet


Essen (kath.net/idea)
Sieben in Deutschland aufgenommene irakische Halbwaisen, deren Mutter im Irak wegen ihres christlichen Glaubens getötet worden war, können ihren Vater wieder in die Arme schließen. Jalal Shaaya hat nach monatelangem Warten ein Visum erhalten und soll am 27. Juni in Düsseldorf eintreffen, teilte die katholische Hilfsorganisation Caritas in Essen mit. Der 45-Jährige war vor zwei Jahren von islamischen Extremisten entführt worden. Seine Frau wurde vor den Augen einiger ihrer Kinder erschossen, weil sie sich geweigert hatte, zum Islam überzutreten.


Nachdem man lange Zeit geglaubt hatte, der Vater sei ebenfalls tot, fand ihn der Exil-Iraker und Christ Shairzid Thomas (Essen) bei einem Besuch in seiner Heimat Ende 2008 lebend in Erbil (Nordirak). Shaaya war nach seiner Verschleppung vom irakischen Militär befreit worden und dann zu Verwandten in den Nordirak geflüchtet. Weil er aufgrund der Plünderung seines Hauses keine Papiere mehr hatte, gestaltete sich die Erteilung eines Visums für Deutschland sehr aufwändig. Nun aber teilte die Deutsche Botschaft in Ankara – sie ist auch für den Nordirak zuständig – mit, dass das Visum erteilt wird


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