Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  6. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  7. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  8. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  9. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  10. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns
  13. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  14. Das sakrale Abenteuer als Zukunft der Kirche
  15. Frankreich verzeichnet Anstieg an antichristlichen Vorfällen

Björn Lomborg: Mehr Energie macht das Leben besser – und rettet den Planeten

vor 2 Stunden in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Klimawandel verursache Probleme, die aktuelle Klimapanik sei aber übertrieben. Lösungen würden am besten durch wirtschaftliches Wachstum und technologische Innovationen erreicht, sagte Lomborg auf der ARC-Konferenz.


London (kath.net/jg)
Der dänische Wissenschaftler und Autor Björn Lomborg hat in seiner Rede bei der ARC (Alliance for Responsible Citizenship) -Konferenz in London für eine Änderung der herrschenden Klimapolitik plädiert. Durch die derzeit umgesetzten Maßnahmen werde Energie verteuert und weniger verfügbar, was die betroffenen Staaten viel Geld koste, das Klima aber kaum beeinflusse.

Er ruft zu einem neuen Zugang auf, in dem Energie reichlich und kostengünstig vorhanden ist, was wirtschaftliches Wachstum und technologische Innovationen ermöglicht. Auf diesem Weg werden die Mittel vorhanden, mit deren Hilfe das Problem des Klimawandels gelöst werden kann.

Energie sei die Grundlage unseres Wohlstandes, argumentiert Lomborg. Über die längste Zeit der Menschheitsgeschichte sei Energie knapp und nur in Form von Muskelkraft, Holz, Tieren, Wind und Wasser vorhanden gewesen. Das habe zu Stagnation und extremer Armut führte. Mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung hätten in Armut gelebt.

Fossile Brennstoffe hätten einen Übergang zu einer „Mineral-Energie-Wirtschaft“ ermöglicht. Dadurch sei die Armutsquote dramatisch auf unter 8 Prozent gesunken. In reichen Ländern verfüge jeder Mensch heute über circa 160 kWh/Tag an mechanischer Energie, was einem Äquivalent von ca. 500 „stillen Dienern“ entspreche. Das tägliche Leben sei dadurch enorm erleichtert worden, Transport, Heizung, Kühlung, Produktion und vieles mehr sei auf dem heutigen Niveau möglich geworden. Es gebe eine starke Korrelation zwischen mehr Energie und mehr Reichtum. Kein energiearmes Land sei hochentwickelt.


Die aktuelle Klimapanik sei übertrieben und schade den Menschen. Lomborg räumt ein, dass der Klimawandel ein reales Problem sei, der Weltuntergang aber nicht drohe. Medien und Politiker würden mit Formulierungen wie „die Welt steht in Flammen“ häufig übertreiben.

Die Daten würden vielmehr zeigen, dass die Todesfälle durch Klimakatastrophen wie Fluten, Dürre, Stürme und Brände in den letzten 150 Jahren um den Faktor 500 gesunken seien, von ungefähr 5 Millionen auf unter 10.000. Grund dafür seien Wohlstand, der Resilienz und bessere Vorhersagen ermöglicht habe.

Dank der Satellitendaten der NASA können wir feststellen, dass die durch Brände beschädigte Fläche auf der Erde in den letzten 25 Jahren um 25 Prozent zurückgegangen ist. Die weltweite Eisbärenpopulation habe sich in den letzten 50 Jahren hingegen ungefähr verdoppelt. Das habe aber nichts mit dem Klima zu tun, sondern damit, dass die Menschen aufgehört hätten, Eisbären zu jagen.

Die Sorge um das Klima und den Klimawandel sei in den letzten Jahren in der EU gesunken. 2019 hätten noch 35 Prozent der Bevölkerung das Thema als wichtigste Aufgabe der EU betrachtet. Heute seien es nur mehr 8 Prozent. 

Die derzeit von vielen Staaten verfolgte „Net-Zero-Politik“ habe viele Probleme. Seit 2004 seien 16 Billionen US-Dollar (16.000 Milliarden US-Dollar) dafür ausgegeben worden. Trotzdem sei eine echte Energiewende nicht in Sicht. So genannte erneuerbare Energie mache den Strom teurer. Die „Net-Zero-Politik“ führe zu Energiearmut, höheren Preisen und geringerem Verbrauch, besonders in Europa. Das bremse das Wachstum, die Innovation und die Fähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen. Reiche Länder mit hohem Energieverbrauch schützen die Umwelt besser, sagt Lomborg.

Sein Lösungsvorschlag setzt daher darauf, Energie reichlich verfügbar zu machen. Das schließt die Nutzung fossiler Energieträger und der Kernenergie ein. Auf diese Weise sollten Wachstum und technologische Innovationen ermöglicht werden. Staaten und Gesellschaften würden auf diese Weise reicher und resilienter sowie langfristig besser in der Lage, Probleme des Klimawandels zu lösen. Die Prioritäten sollten realistisch und pragmatisch gesetzt werden, nicht ideologisch, sagt Lomborg.

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Klima

  1. Fehlerhafte Studie über Kosten des Klimawandels zeigt Verbindungen zwischen Forschung und Wirtschaft
  2. Aktuelle Daten zeigen: Keine Übersterblichkeit in Europa während der Hitzewelle
  3. "Winter mit starkem Frost und viel Schnee .. wird es in unseren Breiten nicht mehr geben"
  4. IA-IA - Mehr ESEL für die BISCHÖFE
  5. WDR-Magazin Monitor: ‚Klimawandel’ ist ‚verharmlosende Klimasprache’
  6. Alexander Kissler: ‚Als Klimasekte haben die Kirchen keine Zukunft’
  7. Der Populismus des Wiener Kardinals
  8. Als uns vor knapp 50 Jahren die "Klima-Experten" und Medien eine neue Eiszeit prophezeiten
  9. Die Gretchenfrage: Wie hoch ist der natürliche Anteil an der modernen Klimaerwärmung?
  10. Das Klimamärchen von Greta Thunberg: Auslöschung in fünf Jahren, wenn...






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz