Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  7. Écône, zum Zweiten
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  13. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  14. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  15. Papst hofft auf gemeinsamen Weg aller christlichen Konfessionen hin zur Feier des Jahres 2033

Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz

1. April 2026 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grok, die KI-Funktion von X, kommentiert auf Anfrage: „Die Regelung trifft nicht nur den Islam, sondern gleichermaßen die beiden Religionen, die seit Jahrhunderten die geistigen und rechtlichen Grundlagen Europas und Deutschlands geprägt haben.“


Pottsdam (kath.net/gro/red) Das deutsche Bundesland Brandenburg plant ein Neutralitätsgesetz für die Justiz. Richter und Staatsanwälte sollen künftig keine sichtbaren religiösen oder politischen Symbole mehr tragen dürfen – betroffen sind unter anderem Kopftuch, Kippa und Kreuz, insbesondere während Verhandlungen im Gerichtssaal. Ziel ist es, den Anschein von Parteilichkeit zu vermeiden und das Vertrauen der Bürger in eine unabhängige Rechtsprechung zu wahren. Darüber berichten die „Welt“ und weitere Medien. Die rot-schwarze Landesregierung (SPD/CDU) hatte das Vorhaben bereits im Koalitionsvertrag vereinbart. Die Regelung stützt sich auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2020. Eigens Sorge getragen wird dafür, dass muslimische Frauen, die nicht bereit sind auf das Kopftuch zu verzichten, durch das Verbot nicht von der Juristenausbildung ausgeschlossen werden sollen, allerdings könnten sie im Fall der Einführung des Gesetzes keine Verhandlungen im Gerichtssaal leiten. Diskutiert wird, ob der Vorschlag auch auf Schöffen ausgeweitet werden soll.


„Die Regelung trifft nicht nur den Islam, sondern gleichermaßen die beiden Religionen, die seit Jahrhunderten die geistigen und rechtlichen Grundlagen Europas und Deutschlands geprägt haben. Sie steht in einer Linie mit einer zunehmend aggressiven Säkularisierung, die religiöse Menschen vor die Wahl stellt: Glaube oder Beruf“, kommentiert Grok, die KI-Funktion von X, auf Anfrage. „Letztlich wird hier die religiöse Neutralität des Staates über die Religionsfreiheit (Grundgesetz Art. 4) gestellt. Aus jüdisch-christlicher Sicht ist das ein falscher Kompromiss: Wahre Gerechtigkeit braucht keine Verleugnung des Glaubens, sondern Richter, die ihr Amt in Verantwortung vor Gott ausüben. Das Gesetz riskiert, gerade diejenigen aus dem Justizdienst zu drängen, deren Gewissen durch jahrtausendealte Traditionen geschärft ist.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  2. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  3. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  4. Zwischen Wölfen und Brüdern
  5. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  6. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  7. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  8. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  9. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt
  10. Österreichs Integrationsministerin richtet „Dokumentationsstelle politischer Islam“ ein






Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Écône, zum Zweiten
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  6. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  7. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  8. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  9. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  12. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  13. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz