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Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!vor 5 Stunden in Aktuelles, 15 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst Leo richtet dringendende Appell an Piusbruderschaft und warnt vor Schisma! ""Der schismatische Akt, den Sie begehen würden, brächte sie [die Gläubigen] um den rechtmäßigen – und bisweilen sogar gültigen – Empfang der Sakramente"
Rom (kath.net/rn)
Mit einem eindringlichen und emotionalen Schreiben hat sich der Papst am 29. Juni 2026, dem Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus, direkt an den Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) gewandt. Angesichts eines offenbar im Raum stehenden, konkreten Vorhabens der Bruderschaft zur Weihe von neuen Bsichöfen warnt das Kirchenoberhaupt in drastischen Worten vor einem drohenden Schisma (Kirchenspaltung) und ruft eindringlich zur Umkehr auf.
In dem Schreiben, das in einer „väterlichen Gesinnung“ und im Bewusstsein der Verantwortung als Nachfolger Petri verfasst ist, schlägt der Vatikan zunächst wertschätzende Töne an. Die Kirche anerkenne die tiefe Verbundenheit der Bruderschaft mit dem liturgischen Leben, ihren Einsatz für die Priesterausbildung, den apostolischen Eifer sowie das Streben nach Traditionstreue. Diese Punkte hätten stets auch die wohlwollende Haltung seiner Vorgänger geprägt. 
Gleichzeitig bringt der Papst jedoch seine tiefe Sorge um die mit der Bruderschaft verbundenen Bischöfe, Priester, Seminaristen und Gläubigen zum Ausdruck. Er beschwört den Generaloberen, das geistliche Wohl der Gläubigen nicht aufs Spiel zu setzen: "Der schismatische Akt, den Sie begehen würden, brächte sie [die Gläubigen] um den rechtmäßigen – und bisweilen sogar gültigen – Empfang der Sakramente, die sie lieben und zu ihrer eigenen Heiligung suchen."
Die Wortwahl des Vatikans verdeutlicht die theologische und kirchenrechtliche Tragweite der aktuellen Situation. Der Papst betont, dass das „Zerreißen des ungenähten Gewandes Christi“ – ein traditionelles Bild für die Einheit der Kirche – eine „Sünde von äußerster Schwere“ darstellt. Dennoch bleibt die Tür für eine Annäherung geöffnet. Die Kirche sei weiterhin bereit für einen „Weg des Dialogs und der Verständigung“, der durch den Heiligen Geist fruchtbar gemacht werden könne.
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Lesermeinungen| | Gandalf vor 28 Minuten | |  | Die Sturheit der Piusbrüder... ... überzeugt mich nicht. Ich kann verstehen, dass Jmd. die Alte Messe schätzt , ich kann nicht verstehen, warum man sich aber so einem "Verein" anschließen will. Die Kirchengeschichte von 2000 Jahren ist voll von 150%-Überzeugten, die genau wussten, dass nur das der Weg sein konnte.Wer nicht mit Rom unterwegs war oder sich lossagte, endete immer im Wirrwarr und Chaos. |  2
| | | | | Cejazar vor 1 Stunden | | | | „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube Ich glaube ernsthaft, dass Papst Leo um eine Einheit bemüht ist.
Das Problem ist aber meines Erachtens das Pontifikat von Papst Franziskus, wo durch seine erratischen Entscheidungen viel Vertrauen in das Gelten bestehender Rechtspositionen zerstört wurde.
Wer würde der Piusbruderschaft unter einem anderen Papst einen eventuell bestehenden kirchenrechtlichen Status garantieren, wenn es das Ziel eines solchen Papstes wäre, die Piusbruderschaft 'auszuhungern'?
Die Bischofsweihen sind in der Tat ein schismatischer Akt und beenden einen mühsamen Weg der Annährung der letzten Jahrzehnte – sind aber leider aus der Eigenlogik der Piusbruderschaft nachvollziehbar. |  0
| | | | | Stefan Fleischer vor 1 Stunden | |  | @ Versusdeum Ein Einlenken der Piusderschaft, und sei es jetzt, in letzten Auenblick, würde es unserem Heiligen Vater sehr erleichtern, auch im Fall der Deutsch-katholischen Kirche noch klarer Worte zu finden und gegeben falls Massnahmen zu treffen, sofern diese Gruppe nicht von sich aus zur Vernunft kommt und dieses Beispiel nachahmt. |  1
| | | | | antony vor 2 Stunden | |  | @ Versusdeum: BINGO! Ich wusste es! Wenn es um die FSSPX geht, kommt von Ihnen... ... zuverlässig der Verweis auf Missstände in Deutschland. Die Vorhersage wird diesmal allerdings ein wenig dadurch getrübt, dass das Stichwort "Synodaler Weg" fehlt.
Macht den Amoklauf der FSSPX übrigens nicht besser. |  3
| | | | | gebsy vor 2 Stunden | |  | W Ä R E in dieser Causa soviel gebetet wie geschrieben worden, hätte der Heilige Geist bereits Einsicht schenken können - P U N K T |  0
| | | | | Versusdeum vor 2 Stunden | | | | @carl eugen Zustimmung, Papst Leo erinnert mich in vielem sehr positiv an Papst Benedikt. Leider aber auch darin, nicht dort hart durchzugreifen, wo Millionen Gläubige seit Jahrzehnten schleichend in eine Sekte geführt werden, so wie in Deutschland (mit den Papieren des SyndWegs und deren doppelte Bestätigung durch fast alle Bischöfe ist die Revolte sogar ganz offiziell!). Und er hat m.W. keine einzige gravierende Fehlentscheidung oder fatale Interviewaussage seines Vorgängers öffentlich korrigiert bzw. richtiggestsellt (weder personell noch inhaltlich), nicht einmal den "Gefängniswärter der Tradition" (TC, unpassenderweise meist als "Hüter" übersetzt).
Leider finde ich den Leserhinweis nicht mehr und auch die entsprechende Stelle im CIC nicht, dass eine unerlaubte Bischofsweihe kein "maximales" Delikt ist, das zwangsläufig mit Exkommunikation bestraft werden müsse.
Welch eine Tragik, während die Wölfe im Ornat / schwarzen Anzug weiter Steine aus den Fundamenten der Kirche reißen dürfen! |  0
| | | | | discipulus vor 2 Stunden | | | | @Anthony: Bingo! |  1
| | | | | VirgoChristi vor 2 Stunden | | | | Whataboutism? Bei allem Respekt, rechtfertigt der Ungehorsam anderer den eigenen Ungehorsam? Ich denke nicht...Wir müssen mit Ehrfurch und Gehorsam den Hl. Vater unterstützen und durch Gebet und Tat der Kirche helfen. @ |  3
| | | | | Parcival vor 3 Stunden | | | | @Versusdeum: Ständige Wiederholung ersetzt keine Theologie Sie bringen dieses Argument unter nahezu jedem Beitrag erneut vor. Durch Wiederholung wird es jedoch nicht tragfähiger. Gerade weil ich die Gewissensnot vieler Gläubiger der Piusbruderschaft als reale geistliche Not anerkenne, halte ich eine saubere theologische Unterscheidung für unverzichtbar. Ihr Einwand setzt jedoch unterschiedliche ekklesiologische Sachverhalte gleich. Die Beurteilung lehrmäßiger oder disziplinärer Fehlentwicklungen einzelner Bischöfe unterliegt anderen theologischen und kirchenrechtlichen Kriterien als die Frage nach der rechtmäßigen Ausübung der bischöflichen Vollmacht und der communio hierarchica mit dem Nachfolger Petri. Wer diese Ebenen miteinander vermengt, löst die innere Systematik der katholischen Ekklesiologie auf. Theologische Urteile gewinnen ihre Verbindlichkeit nicht durch Analogien, sondern durch ihre Übereinstimmung mit der Lehre und der sakramentalen Verfassung der Kirche. |  3
| | | | | Cosmas vor 3 Stunden | | | | Papst Leo hat niemand von der FSSPX selbst empfangen! Das ist die Dialog-Kirche. Traurig. Appelle aus der Ferne sind zu wenig. Bis dato hatte ich nicht den Eindruck dass sich der Papst selbst in ein substantielles theologisches Gespräch/Auseinandersetzung über die strittigen Punkte eingelassen hätte. Schade. Es wird ihm auch selbst nicht gut tun. |  0
| | | | | Antlitz Christi vor 4 Stunden | | | | Gehorsam ist besser als Opfer ...
Dank an unseren Heiligen Vater, der seine von Christus geschenkte Autorität in Anspruch nimmt, um zur Einheit zu mahnen und mögliche Konsequenzen aufzuzeigen. "Wer euch hört, der hört mich." Hier drückt sich der WILLE GOTTES klar aus, und die Bruderschaft ist hiermit aufgerufen, nicht ihren, sondern den göttlichen Willen zu tun. |  3
| | | | | Rolando vor 4 Stunden | | | |
Da der Hl. Geist die kath. Kirche leitet, die von Jesus gegründet wurde, sie von Sündern geleitet wird, gehts um das Vertrauen in die Zusage Jesu, sie wird nicht überwältigt werden. Was aber nicht heißt, sie werde nicht angegriffen. Gerade darin liegt das Vertrauen, wenns gar so schlecht aussieht, durch menschliche Fehler und Nachlässigkeiten, die wir alle haben, führt der Herr die Kirche und lässt sie neu erstrahlen.
Beim Leiden und Tod Jesu sah es auch so aus, alles aus, Maria ruhig, die Apostel verzogen sich, was dachten die Leute?
Alles aus?
Drei Tage, dann kam Freude,
50 Tage, Explosion der Freude und des Mutes!
Beten wir für gerade diese unsere eine Kirche um ein neues Pfingsten
Möge dieses neue Pfingsten dann alle erfassen, die Modernisten und die Tradionalisten, sie alle haben zumindest das
"isten"? zusammen. |  2
| | | | | Versusdeum vor 4 Stunden | | | | Solange die Willkür von TC weiter gilt (die ja nicht Pius trifft, sondern gewollt willkürlich die zweifelsfrei loyalen Gemeinschaften des überlieferten Ritus!) und das Bodenpersonsal Gottes im Deutschland uns ohne jede Drohung mit Konsequenzen aus Rom weiter auf den kollektiven Weg in die zweite Kirchenspaltunng mitreissen darf in u.a. Häresie, gegenkirchliches "Leeramt" und simulierte Sakramente (Priesterweihe, Hl. Messe / Wandlung, Sündenvergebung im Zusammenhang mit dem geforderten "Frauenpriestertum"), wird man Pous kaum überzeugen können, dass kein Notstand besteht. Beten wir für die Verantwortlichen auf allen Seiten! |  0
| | | | | carl eugen vor 4 Stunden | |  | Der Appell des Heiligen Vaters ist richtig und gut. Leo XIV. ist ein maßvoller und um Ausgleich bemühter Papst, was ich wunderbar finde. Die Worte Leos zeugen von Wertschätzung, zeigen aber auch die Grenzen der Barmherzigkeit auf.
Das störrische Verhalten der Piusbruderschaft und die Verweigerung des Dialogs mit der Kirche sprechen Bände.
Eines muss mal ganz klar gesagt werden: katholisch kann man AUSSCHLIESSLICH mit und unter dem Papst sein.
Das ist nicht immer leicht, siehe das Pontifikat von Papst Franziskus, für einen rechtgläubigen Katholiken aber essentiell!
Man kann sich nicht aussuchen, wann in der Kirchengeschichte man die Grenze zieht und nicht mehr mitmacht. Das Lehramt der Päpste und ALLE Konzilien sind von jedem Katholiken anzuerkennen. Nur dann kann man wahrhaft katholisch sein. PUNKT!
Das sollten die Piusbrüder am morgigen Tag bedenken, wenn sie den wissentlichen Bruch mit der Kirche begeht.
Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil. |  9
| | | | | Versusdeum vor 4 Stunden | | | | Und wer ruft die "deutsche Bischofskonferenz" zur Umkehr auf und droht ggf. Kirchenausschluss an, die mit großer Mehrheit bereits beschlossen hat, eine andere Kirche mit eigener Amoral (bereits im Arbeitsrecht umgesetzt) und eigenem "Leeramt" umzusetzen, in der u.a. ganz offen Sakramente simuliert werden sollen (v.a. Priesterweihe, Hl. Messe / Wandlung, Sundenvergebung)? |  1
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