Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  9. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  10. Ein Moment zum Schämen
  11. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  12. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  13. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  14. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  15. Ein Akt der Demut?

Frankreich: Öffentliche Werbekampagne für katholischen Film „Sacre Coeur“ wurde abgelehnt

9. Oktober 2025 in Kultur, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Keine Werbung für Katholiken wegen öffentlicher „Neutralität“ – Regisseur Gunnell spielt in seiner Kritik auf Horrorfilme im katholischen Milieu an: „Also, ‚Die Nonne‘, ‚Der Exorzist‘ und ‚Die Heimsuchung‘ – ja; Jesus, nein.“ - VIDEO des Trailers


Paris (kath.net/pl) Der Regisseur eines christlichen Dokumentarfilms über das Heiligste Herz Jesu bedauerte die Ablehnung einer Plakatkampagne durch SNCF und RATP im Namen der „Neutralität“. Steven J. Gunnell, Regisseur des Dokumentarfilms „Sacré-Cœur“ von SAJE Distribution, der seit Anfang Oktober in fast 150 Kinos läuft, bedauerte auf Europe 1 die Weigerung der Werbeagentur für öffentliche Verkehrsmittel, MediasTransports, eine Plakatkampagne für seinen Film durchzuführen. Darüber berichteten französische Medien. Als Begründung gab die Agentur an, Werbung für diesen Film sei ein Angriff auf die „Neutralität des öffentlichen Raums“. Der Regisseur erklärte, er habe mehrere Werbeagenturen kontaktiert: „Einige machten uns exorbitante Angebote, die für unsere kleine Firma völlig unerschwinglich waren. Und eine Firma sagte: ‚Nein, das ist zu missionarisch.‘ Also, ‚Die Nonne‘, ‚Der Exorzist‘ und ‚Die Heimsuchung‘ – ja; ‚Jesus, nein‘.“ Bei allen drei Filmen, die Gunnell hier nannte, handelt es sich um Horrorfilme. Gunnell ist gemeinsam mit seiner Frau Sabrina Regisseur des Films.


Regisseur Gunnell erläutert weiter, dass der Dokumentarfilm einen Teil der französischen Religionsgeschichte beleuchte, nämlich die Erscheinungen Christi, der der Ordensfrau Marguerite-Marie Alacoque zwischen 1673 und 1675 in Paray-le-Monial (Saône-et-Loire) Sein Heiligstes Herz offenbarte. Eine der Botschaften dieser Erscheinungen war die Bitte, die während einer anderen Erscheinung vor einer anderen Frau während des Ersten Weltkriegs wiederholt wurde: Das Symbol des Heiligen Herzens auf die französische Flagge zu setzen, die unter König Ludwig XIV. eine Lilie und unter dem Dritten Republik eine Trikolore trug. Zwei entsprechende Anfragen wurden den damaligen Behörden gemeldet, die zwar darüber informiert wurden, aber nie bearbeitet wurden.

Der Film ist inzwischen in französischen Kinos angelaufen und wird offenbar gut besucht, auch erhält er positives Feedback von Katholiken. Ob eine deutschsprachige Synchronisation des Filmes geplant ist, darüber ist derzeit nichts bekannt.

Gunnell und seine Frau Sabrina sind die Regisseure des Films. Die beiden Künstler sind seit 16 Jahren verheiratet. Sie gründeten 2012 eine Produktionsfirma, ihr bisher größter Erfolg ist ein Film über die Theologie des Leibes gemäß Papst Johannes Paul II. 

Der Trailer zum Film:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenphobie

  1. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  2. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  3. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  4. „Aufgrund der religiösen Ausrichtung können wir Ihre Dreharbeiten nicht gestatten“
  5. „Beschmierte Kreuze, Sprayparolen, Bekennervideo: Wie Wien mit Kirchen-Vandalismus konfrontiert ist“
  6. Bombendrohung bei Hl. Messe in Wien - ÖVP und FPÖ üben Kritik - Schweigen bei 'Katholischer Aktion'
  7. Deutschland: Anzahl der Angriffe auf Christen deutlich gestiegen
  8. Christliche Studenten sprechen über Veranstaltung von Kamala Harris
  9. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
  10. Jim Caviezel: Intoleranz gegen Christen ist die am meisten akzeptierte Intoleranz






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  5. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  6. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  10. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  11. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  12. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  13. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  14. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  15. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz