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"Ich vergebe ihm"22. September 2025 in Aktuelles, 20 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
"Ich vergebe ihm, weil es das war, was Christus getan hat und was Charlie tun würde." Erika Kirk hat bei einer Gedenk- und XXL-Jesus- Lobpreis-Veranstaltung für Charlie dem Mörder ihres Ehemannes vergeben - Von Roland Noé
Phoenix (kath.net/rn)
"Ich vergebe ihm. Ich vergebe ihm, weil es das war, was Christus getan hat und was Charlie tun würde. Die Antwort auf Hass ist nicht Hass, sondern Liebe für unsere Feinde." Erika Kirk, die Witwe des ermordeten Charlie Kirk, hat iam Sonntagabend (Ortszeit) dem Mörder ihres Mannes bei einer bewegenden Abschiedszeremonie, die weltweit live übertragen wurde, vergeben. Zu der Gedenkveranstaltung waren 75.000 Menschen in Stadion von Phoenix (Arizona) gekommen. Auch vor dem Stadion waren zusätzlich noch viele zehntausende Menschen versammelt. Zahlreiche Live-Übertragungen von Fernsehsendern sorgten dafür, dass die Veranstaltung überall gesehen wurde, offenbar haben weltweit millionenfach Menschen die Abschiedszeremonie am Bilschirm verfolgt. Erika Kirks Rede war der Höhepunkt der mehrstündigen Veranstaltung, die mit bemerkenswert viel christlicher Lobpreis-Musik begann. Später folgten dann zahlreiche kurze Berichte und Glaubenszeugnisse von Freunden von Charlie Kirk. Am Ende sprach US-Präsident Donald Trump.
Doch der Höhepunkt, der von vielen deutschsprachigen Medien kaum gewürdigt wurde, war die Vergebung der katholischen Christin Erika Kirk. "Mein Mann wollte junge Menschen retten. Genau solche Menschen wie den, der dann sein Leben nahm." In zittriger Stimme und und mit dem Blick zum Himmel hochgerichtet sprach Erika Kirk diese Vergebung aus. Sie gab damit ein Zeugnis für das Christentum, das die Welt selten genug sieht. "Am Kreuz sagte unser Erlöser: 'Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.' Diesem jungen Mann: Ich vergebe ihm."
Erika Kirks wichtigste Botschaft an die Welt war in ihrer Rede : "Die Antwort auf Hass ist nicht Hass." Die Antwort sei laut Erika Kirk immer Liebe und auch die Liebe zu unseren Feinden und die Liebe zu denen, die uns verfolgen. Immer wieder sprach sie auch über Jesus und blickte zum Himmel. Dazwischen wischte sie sich Tränen aus ihren Augen.
Bei der Gedenkveranstaltung waren zahlreiche Politiker, aber auch katholische Bischöfe wie Bischof Robert Barron vor Ort dabei. Und die Veranstaltung dürfte offensichtlich zu einer Versöhung zwischen Trump und Elon Musk beigetragen haben. (siehe unten). Bischof Barron meinte nach der Veranstaltung laut US-Medien: "Es hat mich bewegt, den Namen Jesu oft aus dem Mund unserer Regierungsvertreter zu hören, insbesondere, als Erika Kirk dem Mann, der ihren Mann getötet hatte, Vergebung gewährte – Christi Aufruf zur Feindesliebe wurde hier deutlich sichtbar.“ 
Die Rede hat weltweit offensichtlich unfassbar viele Menschen bewegt:
- Elon Musk postete auf X nur folgenden Satz: "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern." Zuvor postete er: "Charlie wurde von der Dunkelheit ermordet, weil er den Menschen das Licht gezeigt hatte."
- Erzbischof Salvatore J. Cordileone von San Franzisko postete auf X: "Erika Kirk hat dem Mörder ihres Mannes öffentlich vergeben. Sie sagte, ihr Mann habe die verlorenen jungen Menschen der westlichen Zivilisation wie ihn retten wollen. Sie schloss mit den Worten: 'Lasst Charlies Leben auch für euch ein Wendepunkt sein: Entscheidet euch für das Gebet. Entscheidet euch für Mut. Entscheidet euch für Schönheit. Entscheidet euch für Abenteuer. Entscheidet euch für Familie. Entscheidet euch für ein Leben im Glauben. Und vor allem: Entscheidet euch für Christus.' Amen. Möge die Muttergottes sie trösten. Möge der Herr sie segnen. Möge Charlie Kirk im Frieden des Herrn ruhen."
- Franklin Graham, einer der bekanntesten US-Prediger, schrieb auf X: "Der Name Jesu war heute bei Charlie Kirks Gedenkgottesdienst in Glendale, Arizona, deutlich zu hören. Ein Redner nach dem anderen pries Jesus Christus, darunter auch viele aus dem Kabinett von Präsident @realDonaldTrump. Das Evangelium wurde allen Zuhörern deutlich vermittelt. Als ich zusah, musste ich einfach „Danke, Herr!“ sagen. Vizepräsident @JDVance sagte, der Gottesdienst sei keine Beerdigung gewesen – es sei eine Erweckung! Ich bin so stolz auf @MrsErikaKirk – dem Mörder ihres Mannes zu vergeben, war schwer. Ich bete dafür, dass Charlies Stimme vervielfältigt wird, wenn Tausende junger Menschen auf unseren Universitätsgeländen die Wahrheit verkünden, einschließlich der ewigen Wahrheit des Evangeliums."
Besonders beeindruckend bei den sonstigen Rednern war auch US-Außenminister Marco Rubio. Er erklärte in wenigen Sekunden (siehe unten) die Heilsgeschichte.
Eine Veranstaltung, die Geschichte schreiben wird - In voller Länge auf YouTube - https://www.youtube.com/watch?v=zkX2rIn_q8o
Die Rede von Erika Kirk:
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