SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- Écône, zum Zweiten
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
- Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
- Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
- Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
| 
Papst Leo XIV.: Das Große Glaubensbekenntnis „bleibt gemeinsames Erbe aller Christen“18. Juli 2025 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Papst kündigt Türkei-Reise zum Jubiläum von Nizäa an: „Ich hoffe, Sie in einigen Monaten wiedersehen zu können, um an den ökumenischen Gedenkfeiern zum Jahrestag des Konzils von Nicäa teilzunehmen.“
Castel Gandolfo (kath.net/pl) „Das von den versammelten Vätern angenommene Glaubensbekenntnis bleibt – zusammen mit den Ergänzungen des Konzils von Konstantinopel im Jahr 381 – gemeinsames Erbe aller Christen, für viele von ihnen ist das Glaubensbekenntnis fester Bestandteil ihrer liturgischen Feiern.“ Daran erinnert Papst Leo XIV. in Castel Gandolfo während einer Audienz für orthodoxe und katholische Geistliche und Pilger aus den USA.
Dann kündigt der Heilige Vater seine Türkei-Reise zum Jubiläum von Nizäa an: „Ich hoffe, Sie in einigen Monaten wiedersehen zu können, um an den ökumenischen Gedenkfeiern zum Jahrestag des Konzils von Nicäa teilzunehmen.“ 
Außerdem führte der Papst aus: „Ihre Pilgerreise ist eine der reichen Früchte der ökumenischen Bewegung, die darauf abzielt, die volle Einheit unter allen Jüngern Christi wiederherzustellen, gemäß dem Vaterunser beim Letzten Abendmahl, als Jesus sagte: ‚Alle sollen eins sein‘ (Joh 17,21). Manchmal halten wir diese Zeichen des Teilens und der Gemeinschaft für selbstverständlich. Sie bedeuten zwar noch keine volle Einheit, offenbaren aber bereits den theologischen Fortschritt und den Dialog der Nächstenliebe, die die letzten Jahrzehnte geprägt haben. Am 7. Dezember 1965, am Vorabend des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils, unterzeichneten mein Vorgänger Paul VI. und Patriarch Athenagoras eine gemeinsame Erklärung, mit der sie die Exkommunikationsurteile, die auf die Ereignisse des Jahres 1054 folgten, aus dem Gedächtnis und aus der Mitte der Kirche tilgten. Vorher wäre eine Pilgerreise wie die Ihre wahrscheinlich nicht einmal möglich gewesen.“
Hintergrund: Papst Leo bezieht sich mit seinen obigen Bemerkungen auf das „Nicäno-Konstantinopolitanum“, dem Credo, das im deutschsprachigen Raum als das „Große Glaubensbekenntnis“ bezeichnet wird und das in der Liturgie benutzt werden kann, oft auch musikalisch aufbereitet.
Foto aus dieser Begegnung (c) Vatican Media
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Ulrich Motte 20. Juli 2025 | | | | Hier irrt der Papst Es gibt Hunderte von Millionen Menschen in Konfessionen, die auch der Papst als christlich anerkennt, die (auch) wegen Bibelwidrigkeiten, die sie darin sehen, das große wie das kleine Glaubensbekenntis nie sprechen. Daß das ausgerechnet ein Us-Amerikaner und Peruaner nicht erwähnt... |  0
| | | | | ottokar 18. Juli 2025 | | | | Danke, Stefan Flaischer Für mich ist das „einfache“ sonntägliche Glaubensbekenntnis unzureichend. Die wichtigste Aussage „Credo in unum deum“ , ich glaube an den e i n e n Gott ist dort verloren. Unum Deum , das hat auch Papst Franziskus in Abu Dhabi und Assisi leider unterschlagen. Das große apostolische Glaubensbekenntnis, in der Landessprache oder lateinisch, gesprochen oder gesungen- (wie kürzlich in einer Sonntagvorabendmesse in Bad St. Moritz- sollte unbedingt wieder eingeführt bzw. bekannt gemacht werden |  1
| | | | | Richelius 18. Juli 2025 | | | | @ Stefan Fleischer Latein ist nur die Sprache der Westkirche.
Leider gibt es mit dem großen Credo noch ein anderes Problem. Es existiert nämlich in der katholischen Kirche in verschiedenen Versionen. (z.B: fehlt bei den kath. Ostkirchen das „filioque“) Im Deutschen gibt es offizielle Fassungen sowohl mit „ich“ als auch mit „wir“. |  2
| | | | | Stefan Fleischer 18. Juli 2025 | |  | Sehr nützlich wäre es wenn dieses grosse Glaubensbekenntnis auch in unserer Kirche wieder zu Ehren käme und zumindest (wie früher) jeden Sonn- und Feiertag gebetet würde. Dabei wäre Latein als die weltweite Sprache der Kirche gerade für die Einheit (gegen die Spaltungen in Regionalkirchen welche sich entgegen der allgemeinen Globalisierung entwickeln) zu bevorzugen. Wo dies (schon) nicht mehr möglich ist, dann wenigstens in der Landessprache. |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- Écône, zum Zweiten
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
- Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
- Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
- Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
|