Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Wolfgang Bosbach zur Causa Bundesverfassungsrichterin: „Kandidatin ist für die Union eine Zumutung“

15. Juli 2025 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Urgestein: „Man muss immer wissen, was man dem Koalitionspartner zumuten kann und was nicht“ – Die Haltung von Brosius-Gersdorf „stimmt nicht mit den Grundwerten der Union überein“ – VIDEO


Berlin (kath.net/pl) „Ich halte nichts davon, dass man sich jetzt gegenseitig die Schuld zuschiebt. Denn Fakt ist: Das Vorschlagsrecht für zwei Richterstellen lag und liegt immer noch bei der SPD-Bundestagsfraktion. Allerdings scheint man dort der Meinung zu sein, es ist egal, wen wir vorschlagen, die Union muss – Augen zu und durch – alle unsere Vorschläge mittragen“, aber „man muss immer wissen, was man dem Koalitionspartner zumuten kann.“ Das erläuterte der langjährige CDU-Spitzenpolitiker Wolfgang Bosbach im Videointerview mit der „Welt“, nachdem die Wahl der hochumstrittenen SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf als Richterin in Bundesverfassungsgericht wegen unklaren Plagiatsvorwürfen von der Tagesordnung des Deutschen Bundestags genommen worden war. Der Jurist Bosbach war von 1994 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestags, er war zeitweise stellvertretender Bundestags-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des parlamentarischen Innenausschusses gewesen.


Diese „Kandidatin ist für die Union eine Zumutung. Das hat nicht mit ‚Rechts‘ und ‚Schmutz‘ und ähnlichem zu tun, sondern mit der Haltung zu wichtigen rechtspolitischen Fragen, die sie selber öffentlich eingenommen hat“, erinnerte das CDU-Urgestein. „Der Schutz des ungeborenen Lebens ist – Gott sei Dank – für viele eine Gewissensfrage. Da kannst du eine Fraktion nicht führen nach der Methode ‚Ich Chef, du nichts‘.“

Bosbach fügte hinzu, dass es „offensichtlich an der Spitze eine Fehleinschätzung“ gegeben habe „über die Haltung vieler Mitglieder der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion.“

Pressefoto Wolfgang Bosbach Foto (c) Wolfgang Bosbach/Manfred Esser/CDU Rheinisch-Bergischer Kreis

Das Video-Interview der „Welt“ in voller Länge: Eklat um Brosius-Gersdorf! Wolfgang Bosbach spricht Union-Klartext: „Ihre Haltung passt nicht!“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz