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USA: Trans-'Schwimmerin' verliert Titel und Rekorde

13. Juli 2025 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Die Universität von Pennsylvania wird auf Druck der Regierung Trump biologische Männer in Zukunft nicht mehr in Frauenbewerben antreten lassen. Frauen, die von Trans-Schwimmerin Lia Thomas besiegt wurden, erhalten eine Entschuldigung.


Philadelphia (kath.net/jg)
Die Universität von Pennsylvania hat entschieden, der Trans-Schwimmerin Lia Thomas alle Titel und Rekorde abzuerkennen. Sie zieht damit die Konsequenzen, die sich aus der Politik der Regierung Trump ergeben.

Die Universität wird außerdem alle biologischen Frauen, die von Thomas in Wettbewerben besiegt worden sind, formell um Entschuldigung bitten, berichtet das Magazin FOCUS. Die Vereinbarung, welche die Universität unterzeichnet hat, enthält auch die Verpflichtung, männlich und weiblich nach biologischen Kriterien zu definieren und sich öffentlich zu verpflichten, biologische Männer nicht mehr in Sportprogrammen für Frauen antreten zu lassen und Männern keinen Zutritt zu Räumlichkeiten, die Frauen vorbehalten sind, zu erlauben.


Lia Thomas gewann 2022 als erste Trans-Frau einen US-Collegemeistertitel. Der Sieg von Thomas im 500 Yards Freistil der Damen war damals bereits umstritten. Ron DeSantis, Gouverneur von Florida, erkannte ihn nicht an. (Siehe Link)

Das US-Bildungsministerium hat festgestellt, dass die Universität von Pennsylvania gegen das Gleichstellungsgesetz Title IX verstoßen hat, da es einem Mann erlaubt hat, an Sportprogrammen für Frauen teilzunehmen und Einrichtungen zu benutzen, die Frauen vorbehalten sind. Damit sind Umkleideräume, Duschen und Toiletten gemeint.

Title IX verbietet die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts in allen Programmen oder Aktivitäten von Bildungseinrichtungen, die Geld aus Mitteln des Bundes erhalten. Die Regierung Trump definiert Männer und Frauen nur nach dem biologischen Geschlecht. Im März hat die Regierung 175 Millionen US-Dollar eingefroren, da sich die Universität von Pennsylvania geweigert hatte, Trans-Frauen aus Frauenbewerben in allen Altersklassen auszuschließen, berichtet die New York Post.

 


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