Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  13. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  14. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  15. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver

Sieg für Meinungsfreiheit in Australien – Zensur von ‚Billboard Chris‘ aufgehoben

8. Juli 2025 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Kanadier Chris Elston (‚Billboard Chris‘) war in Australien wegen eines gender-kritischen Postings zensuriert worden.


Melbourne (kath.net/jg)
Das Administrative Review Tribunal, ein Verwaltungsgericht in Australien, hat zugunsten des kanadischen Aktivisten „Billboard Chris“ entschieden und die Entscheidung der australischen eSafety-Beauftragten aufgehoben, die ein Posting des Kanadiers auf Grundlage des Online Safety Act zensuriert hat.

„Billboard Chris“, der mit bürgerlichem Namen Chris Elston heißt, hat im Februar 2024 die Berufung des Trans-Aktivisten Teddy Cook in ein Expertengremium der WHO kritisiert. In diesem Zusammenhang hatte er darauf hingewiesen, dass es sich bei Cook um eine biologische Frau handelt und die entsprechenden weiblichen Pronomen verwendet. Die eSafety-Beauftrage hatte daraufhin angeordnet, dass X das Posting löschen muss.


X und Elston haben gegen die Entscheidung der eSafety-Beauftragten geklagt und argumentiert, dass ihre Maßnahme ein Verstoß gegen das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung sei. Elstons wurde von der Alliance Defending Freedom (ADF) und der Human Rights Law Alliance Australia juristisch vertreten.

Die Entscheidung sei ein Sieg nicht nur für „Billboard Chris“, sondern für jeden Australier und jeden Bürger, der das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung wertschätzt, sagte Paul Coleman, geschäftsführender Direktor von ADF International.

Er sei dankbar, dass sich die Wahrheit und der gesunde Menschenverstand durchgesetzt hätten, sagte Elston. Die Entscheidung des Administrative Review Tribunal sei eine klare Botschaft, dass die Regierung nicht das Recht habe, friedliche Meinungsäußerungen zum Schweigen zu bringen. Das Tribunal habe bestätigt, dass er das Recht habe, seine Überzeugungen zum Ausdruck zu bringen, ein Recht, das jedem zustehe. Sein Posting hätte nicht zensuriert werden dürfen, er hoffe aber, dass die Behörden in Zukunft zweimal überlegen, bevor sie sich für eine Zensurmaßnahme entscheiden, fügte er hinzu.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum 8. Juli 2025 
 

Gut so

Es gibt noch Hoffnung in all dem Irrsinn.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  8. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  9. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  10. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. MAGNIFICA HUMANITAS
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz