Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela

Die 'Großzügigkeit' einer österreichischen 'Berufskatholikin' gegenüber dem neuen Papst

16. Mai 2025 in Kommentar, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Elisabeth Schneider-Brandauer von der Diözese Gurk kennt Leo XIV. nicht, will ihm aber eine Chance geben. Doch wehe, er macht nicht das, was sie will - Eine Glosse von Roland Noé


Klagenfurt (kath.net/rn)
"Ich kenne ihn gar nicht, aber ich geb ihm eine Chance." Mit dieser "großzügigen" Bemerkung hat Elisabeth Schneider-Brandauer, die Direktorin des Bischöflichen Seelsorgeamtes, diese Woche für Kopfschütteln bei Katholiken in der südlichsten Diözese in Österreich gesorgt. Haben Sie von der Frau bis jetzt noch nichts gehört? Ich auch nicht, aber sie gehört offensichtlich zu den bischöflich geförderten "Karriere-Frauen" der katholischen Kirche, die dann vom Papst "Menschenfreundlichkeit" wünscht. Eigentlich eine völlige Selbstverständlichkeit, würde man meinen, auch wenn es bei Franziskus hier durchaus Defizite bei der "Menschenfreundlichkeit" gab. Keine Sorge, Frau Schneider-Brandauer, Leo XIV. dürfte es besser machen und ist menschenfreundlich und - noch wichtiger -  auch gottesfreundlich. Das fordert sie überraschenderweise nicht.


Die Frau aus dem Süden möchte auch, dass Leo XIV. dort weitermacht, wo Franziskus aufgehört hat. Aja, der Papst muss nicht weitermachen, was Franziskus begonnen hat - sondern soll das weitermachen, was Petrus begonnen hat und was der liebe Gott will.  "Er verkörpert das, was nicht bezahlbar ist und was wir alle brauchen: den Glauben!" schreibt Kardinal Schönborn heute in einer Gratis-Zeitung. Völlig richtig! Aber um das geht der Kärnter Katholikin eben nicht.

Die "Karriere-Katholikin" aus dem Süden Österreichs fordert dann auch unterschiedliche Wege für die Kontinente, wenn nötig. Aja, möchte sie "Priesterin" werden? Das kann sie sich auch unter Leo XIV. abschminken. Und Nein, das wollen wir Katholiken nicht, wir wollen römisch-katholisch bleiben. Wenn Sie, sehr geehrte Frau Schneider-Brandauer, aber den protestantischen Weg gehen möchten, bitte, jederzeit. Aber das werden Sie sicher nicht machen, weil Sie dort nicht den so gut bezahlten und so "wichtigen Job" der katholischen Kirche bekommen werden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eine Frage hätte ich da noch

  1. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  4. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  5. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  6. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  7. „SpielerInnen“ - Der österreichische „Witze“-Kanzler und Merz-Geschwätz
  8. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  9. Quod erat demonstrandum
  10. So nicht, Mr. Präsident!







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  5. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  6. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  7. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  8. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  11. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  12. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  13. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  14. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  15. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz