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Die 'Großzügigkeit' einer österreichischen 'Berufskatholikin' gegenüber dem neuen Papst

16. Mai 2025 in Kommentar, 11 Lesermeinungen
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Elisabeth Schneider-Brandauer von der Diözese Gurk kennt Leo XIV. nicht, will ihm aber eine Chance geben. Doch wehe, er macht nicht das, was sie will - Eine Glosse von Roland Noé


Klagenfurt (kath.net/rn)
"Ich kenne ihn gar nicht, aber ich geb ihm eine Chance." Mit dieser "großzügigen" Bemerkung hat Elisabeth Schneider-Brandauer, die Direktorin des Bischöflichen Seelsorgeamtes, diese Woche für Kopfschütteln bei Katholiken in der südlichsten Diözese in Österreich gesorgt. Haben Sie von der Frau bis jetzt noch nichts gehört? Ich auch nicht, aber sie gehört offensichtlich zu den bischöflich geförderten "Karriere-Frauen" der katholischen Kirche, die dann vom Papst "Menschenfreundlichkeit" wünscht. Eigentlich eine völlige Selbstverständlichkeit, würde man meinen, auch wenn es bei Franziskus hier durchaus Defizite bei der "Menschenfreundlichkeit" gab. Keine Sorge, Frau Schneider-Brandauer, Leo XIV. dürfte es besser machen und ist menschenfreundlich und - noch wichtiger -  auch gottesfreundlich. Das fordert sie überraschenderweise nicht.


Die Frau aus dem Süden möchte auch, dass Leo XIV. dort weitermacht, wo Franziskus aufgehört hat. Aja, der Papst muss nicht weitermachen, was Franziskus begonnen hat - sondern soll das weitermachen, was Petrus begonnen hat und was der liebe Gott will.  "Er verkörpert das, was nicht bezahlbar ist und was wir alle brauchen: den Glauben!" schreibt Kardinal Schönborn heute in einer Gratis-Zeitung. Völlig richtig! Aber um das geht der Kärnter Katholikin eben nicht.

Die "Karriere-Katholikin" aus dem Süden Österreichs fordert dann auch unterschiedliche Wege für die Kontinente, wenn nötig. Aja, möchte sie "Priesterin" werden? Das kann sie sich auch unter Leo XIV. abschminken. Und Nein, das wollen wir Katholiken nicht, wir wollen römisch-katholisch bleiben. Wenn Sie, sehr geehrte Frau Schneider-Brandauer, aber den protestantischen Weg gehen möchten, bitte, jederzeit. Aber das werden Sie sicher nicht machen, weil Sie dort nicht den so gut bezahlten und so "wichtigen Job" der katholischen Kirche bekommen werden.


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