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Eine Kapelle aus Eis

15. Februar 2025 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Amerikanische Studenten und Pfarrangehörige haben auch heuer wieder eine atemberaubende Kapelle aus Eis und Schnee gebaut, in der Messen gefeiert werden.


Houghton (kath.net) Eine Kirche aus Eis? Pfarrmitglieder der Universitätspfarre St. Albert the Great in Houghton (US-Bundesstaat Michigan) haben auch heuer wieder zusammen mit vielen freiwilligen Helfern eine Kapelle aus Eis und Schnee gebaut, in der mehrere Messen bei idyllischem Kerzenlicht gefeiert werden. Das berichtet ChurchPOP.

Im Jahr 2016 hatten Studenten der Michigan Technological University erstmals eine solche Kapelle gebaut; inspiriert waren sie von einem Artikel über den Bau von Eiskapellen in Europa. Sie beschlossen, eine Kapelle aus Eis zu bauen, um die Gemeinde näher zusammenzubringen und die Menschen auch während der Winterzeit zu Christus zu führen.


Nachdem der Bischof seine Erlaubnis gegeben hatte, startete das ehrgeizige Projekt, das unter Leitung von Pfarrer Ben Hasse stand und seither jährlich durchgeführt wird. Tausende Arbeitsstunden sind jedes Jahr nötig, um den Berg aus Schnee und Eis zu schaufeln, zu formen und zu gestalten, damit Wände, Fenster, Kirchenbänke und eine Kanzel errichtet werden können.

Der Altar ist aus einer Eisplatte gefertigt, die aus dem Lake Superior gewonnen und von Hand geschnitten wurde. Sogar die „Buntglas“-Fenster werden von den Schülern zugeschnitten und sorgfältig zusammengesetzt und in die Wände der Kapelle eingelassen.

Auf die Frage, wie viel der Bau dieses eisigen Heiligtums kostet, meinte Father Ben Hasse einmal: „Ungefähr tausend Dollar für Pizza“, womit er sich auf die große Gemeinschaft von Menschen bezog, die für den Bau der Kapelle zusammenhelfen. Fest steht, dass durch das Projekt Freundschaften gefestigt und Gemeinschaft geschaffen wurde. Ebenso wichtig ist, dass die Eiskapelle Menschen ermöglicht, etwas Schönes zu schaffen, das Gott die Ehre gibt.


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