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Papst Franziskus sieht Zukunft der Kirche optimistisch

16. Jänner 2025 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
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Kritik an kirchlichen Reformvorhaben "in einigen Ländern" - Gemeint dürfte auch Deutschland sein


Vatikanstadt  (kath.net/KAP/red) Papst Franziskus bereitet die Zukunft der katholischen Kirche nach eigenen Worten keine Sorgen. Die Kirche habe stets eine Zukunft und werde weiter voranschreiten, schreibt er in seiner neuen Autobiografie "Hoffe", die am Dienstag in mehr als 80 Ländern veröffentlicht wurde. Über die eigene Rolle sagt er: "In ihrer Geschichte bin ich nur ein Schritt." Auch das Papsttum werde sich weiterentwickeln. Er träume von einem Papsttum, das immer mehr dem Dienen und der Einheit gewidmet sei, so das Kirchenoberhaupt.


Verfolgung der Kirche und Säkularisierung seien keine neuen Herausforderungen. "Wenn die jungen Generationen von heute erklären, sie hätten ein schwieriges Verhältnis zur Kirche, dann müssen wir uns nicht über etwaige Verweltlichung beklagen, sondern uns fragen, welches Zeugnis wir geben", schreibt Franziskus. Die Kirche müsse kreativer werden, im Verständnis der Herausforderungen der Zeit wachsen, sich dem Dialog öffnen, ohne Glaubenswahrheiten zu relativieren. Sie solle hinausgehen und mitten unter den Menschen leben, statt im Stillstand zu erstarren, appelliert Franziskus. Starrheit sei Sektierertum, Selbstbezogenheit, alltägliche Häresie.

Kritik an kirchlichen Reformvorhaben "in einigen Ländern"

Die erste Reform müsse die der Haltung sein, befindet der Papst. Organisatorische und strukturelle Reformen kämen hinterher. "Doch die Kirchen, speziell in einigen Ländern, sind manchmal zu erstarrt in ihren Programmen, in ihren festgefahrenen Vorhaben. Ich weiß, dass solche Programme nötig sind, aber ich schaffe es nicht, auf Organigramme zu vertrauen."

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 


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