Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  6. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  7. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  8. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  13. Verklärung des Herrn auf dem Berg Tabor
  14. Mladifest in Medjugorje endet mit Sendung in alle Welt
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

Was für ein Tohuwabohu um das Lebensrecht für kleine Kinder in Deutschland!

2. Dezember 2024 in Prolife, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Was beschließt die AfD am Parteitag im Januar beim Thema "Abtreibung" und welcher Teufel reitet Friedrich Merz bei diesem Thema? - Ein Kommentar von Roland Noé


Berlin (kath.net/rn)

Was für ein Tohuwabohu in der deutschen Politik rund um das Lebensrecht für kleine Kinder im Mutterleib. Zuerst gibt es Medienberichte und Meldungen, dass auch die AfD das Recht auf Leben von Anfang an in ihrem Programm relativieren möchte, wenige Stunden später gibt es Zeitungs-Meldungen, dass die AfD eher das Gegenteil vorhat. Was wirklich genau beschlossen wird, werden wir erst nach dem Parteitag am 11. und 12. Jänner wissen.

Gleichzeitig lässt Friedrich Merz auf einmal medial mitteilen, dass er nach der Wahl über das Abtreibungsverbot diskutieren möchte und er offen dafür ist, den Abtreibungspagrafen 218 aus dem Strafgesetzbuch zu streichen. "Große Teile der Welt beneiden uns um den mühsamen Kompromiss, den wir vor über dreißig Jahren gefunden haben," meint Merz und behauptet, dass es einen "gesellschaftlichen Wandel" in der Frage gebe. Aha, keine Ahnung, wen der CDU-Chef meint. Vermutlich weiß der Großteil der Welt nicht einmal, um was es hier konkret geht. De facto werden in Deutschland wie in vielen EU-Ländern die Kinder im Mutterleib einfach hingeschlachtet. Es sollen in Deutschland mehr als 100.000 in jedem Jahr sein. Für Merz ist das eine "kluge Regelung".

Aber warum sollte man dem CDU-Chef das eigentlich wirklich vorwerfen, wenn das Thema sogar den meisten deutschen Bischöfe völlig egal ist.

Aber eine Frage hätte ich da noch an Herrn Merz: Möchte er, der Mann ohne (konservative) Eigenschaften, sich damit bei den "Grünen" und den "Sozialisten" anbiedern oder welche Wähler will er mit solche linken Aussagen erreichen und welche Wähler möchte er damit wirklich für die CDU gewinnen?


P.S. Fast egal, was Merz , AfD & Co. im Endeffekt beschließen werden. Die Verlierer in Deutschland werden weiterhin die ungeborenen Kinder sein! Leider!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  5. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  9. Mullah-Gegnerin Masih Alinejad warnt vor Islamismus: „Allahu Akbar klingt für mich nach Hinrichtung“
  10. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  11. Verklärung des Herrn auf dem Berg Tabor
  12. Grösse
  13. Mladifest in Medjugorje endet mit Sendung in alle Welt
  14. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  15. Franziskus-Jubiläum prägt Mladifest in Medjugorje

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz