Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  10. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  11. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  12. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  13. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  14. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  15. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

Papst Franziskus ist in Indonesien gelandet, beginnt die größte Reise seine Pontifikats

3. September 2024 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


87-Jähriger besucht bei seiner 45. Auslandsreise bis 13. September vier Länder im Asien-Pazifik-Raum - Erste Station ist die indonesische Metropole Jakarta - Vatikan-Chefdiplomat Kardinal Parolin: Papstreise wird Dialog fördern - VIDEO Ankunft


Jakarta (kath.net/KAP) Papst Franziskus ist am Dienstag um 11.16 Uhr (Ortszeit; 6.16 Uhr mitteleuropäischer Zeit) in Jakarta gelandet. Indonesiens Hauptstadt ist die erste Station seiner Asien-Pazifik-Reise. Der Papst-Flieger der italienischen Fluggesellschaft ITA war am Vorabend vom römischen Flughafen Fiumicino aus gestartet. Nach dem rund 13-stündigen Flug wurde das katholische Kirchenoberhaupt am Airport Soekarno-Hatta mit militärischen Ehren begrüßt. Neben dem indonesischen Minister für religiöse Angelegenheiten, Yaqut Cholil Qoumas, und Jakartas Erzbischof Kardinal Ignatius Suharyo hießen auch zwei Kinder in Tracht und weitere Würdenträger den Gast aus Rom willkommen.

Bei der längsten Reise seiner Amtszeit besucht der Papst in den nächsten elf Tagen neben Indonesien auch die Länder Papua-Neuguinea, Osttimor und Singapur. Im Fokus der 45. Auslandsreise des 87-Jährigen stehen Ermutigungen für die örtlichen Katholiken, der Dialog mit dem Islam und die Folgen des Klimawandels.


Die offiziellen Termine in Jakarta beginnen nach einem Ruhetag erst am Mittwoch. Dann trifft Franziskus Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Religion. Ein Höhepunkt seines Aufenthalts in Indonesien wird das interreligiöse Treffen in der Istiqlal-Moschee Jakartas am Donnerstag.

Am Freitag wird der Papst in Papua-Neuguineas Hauptstadt Port Moresby erwartet. Insgesamt legt er bis 13. September 32.784 Flugkilometer zurück.

Parolin: Beziehungen mit Region fördern

Nach den Worten des vatikanischen Chefdiplomaten Kardinal Pietro Parolin wird der Besuch in den vier Ländern die Beziehungen mit der Region fördern. So sei die Bevölkerung von Singapur, letztes Ziel der Reise, mehrheitlich chinesisch. Deshalb sei der Stadtstaat ein herausragender Ort für den Dialog mit der Kultur und Bevölkerung Chinas, sagte der Kardinalstaatssekretär dem Portal "Vatican News" in einem Interview kurz vor Beginn der Papstreise.

Indonesien, das Franziskus als erstes besucht, könne als Land mit der weltweit größten Anzahl an Muslimen eine günstige Gelegenheit für eine weitere Begegnung mit dem Islam und seiner asiatischen Komponente bieten, so Parolin weiter. Ebenso bereist Franziskus Papua-Neuguinea und Osttimor. Damit seien bis auf Papua-Neuguinea alle Länder der Papstreise Mitglieder des südostiatischen ASEAN-Staatenbunds, betonte Parolin.

"Nähe und Begegnung mit den Menschen"

In erster Linie gehe es Franziskus bei seiner Reise um Nähe und Begegnung, "die so sehr den Stil seines Pontifikats prägt", unterstrich sein Chefdiplomat: "Es liegt ihm am Herzen, die Bevölkerung der Länder, die er besucht, persönlich zu treffen." Es gehe dem Papst um Zuhören, Nähe und das Mittragen von Schwierigkeiten, Leid und Hoffnungen, so Parolin.

"Die Nähe und die Friedensbotschaft, die Papst Franziskus während dieser Reise bringt, gelten gleichermaßen für all diese Realitäten", erklärte der Kardinal. "Je weiter geografisch entfernt die Länder sind, die der Papst aufsucht, desto mehr spürt der Heilige Vater diese Dringlichkeit im Herzen."

Parolin, als Kardinalstaatssekretär die Nummer zwei im Vatikan, hätte eigentlich auch im Papstflieger sitzen sollen, der am Dienstagvormittag (Ortszeit) in Jakarta gelandet ist. Wegen der Beerdigung seiner am Wochenende gestorbenen Mutter konnte der Kardinal jedoch zunächst nicht mitreisen.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  5. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  13. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  14. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  15. Irrtümer über den Jakobsweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz