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- Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
- Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
- Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
- Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
- Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
- Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
- Die große Täuschung
- Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
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Warum halten wir das zurück?13. Juni 2024 in Österreich, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Wenn eine Kirche in Gmunden in der Diözese Linz für ein Clubfestival der "Heiligen Hydra" "verliehen" wird, sorgt das für Kontroversen. Dabei könnte es eine Chance für Mission sein. Ein Kommentar von Petra Knapp.
Linz (kath.net / pk) Ein Format an der Schnittstelle zwischen Clubkultur, Religion und Gesellschaft, das ist der Verein „Heilige Hydra“. Seit 2018 veranstaltet sie einmal jährlich ein zweitägiges Event in einem Kirchenraum. Aus dem Gotteshaus werden Bänke herausgeräumt, es wird komplett neugestaltet, Installationen, zeitgenössischer Tanz und Rave sind wesentliche Elemente des Events.
Interessanterweise spüren Menschen die Sakralität eines Gebäudes, und sie wertschätzen es. Wer sich die Dokumentation des „Holy Hydra“-Event 2020 in Linz anschaut, der wird überrascht sein. Es bedeutet den Initiatoren viel, dass ihr Event nicht in einer „entweihten“ Kirche stattfindet, sondern in einer echten, lebendigen Kirche, in der auch sonntags Gottesdienst gefeiert wird. 
Das Spannende sei, dass der Kirchenraum „nicht entweiht ist, sondern eine Kirche ist, die regulär in Betrieb ist“, sagt eine der Initiatorinnen in der Doku. Das habe einen „viel, viel größeren Spannungswert“, „das ist eine ganz andere Metaebene, als wenn es eine Kirche wäre, die leer steht“. Übersetzt heißt das: Die Gegenwart des lebendigen Gottes ist in einer Kirche spürbar – für alle, egal ob sie Gott kennen oder nicht.
Die Veranstalter gehen sogar noch einen Schritt weiter. Sie vermuten, dass durch ein solches Event auch Leute, „die gedanklich mit der Kirche abgeschlossen haben“, die Kirche neu entdecken können, „dass wir die Menschen sanfter stimmen, die schon mit der Kirche abgeschlossen haben“.
Das klingt fast schon nach Mission, einer Einladung, die Kirche neu zu entdecken. Und hier ist das Manko an der Geschichte. Hier missionieren nicht jene, die an Jesus glauben, nicht sie erzählen vom Grund ihrer Hoffnung, von der Kraft, die sie aus dem Glauben bekommen. Warum nicht? Warum halten sie das zurück?
Jeder Christ ist täglich herausgefordert, seinen Glauben zu leben und zu bekennen. Ein solches Event wäre eine geniale Möglichkeit, Menschen von Jesus zu erzählen. Denn diese wunderbare Atmosphäre – hinter der steht der auferstandene Jesus! Er ist hier zu spüren. Er ist der Herr eines jeden Gotteshauses. Wer spricht von ihm?
Menschen lechzen danach, dass ihr unruhiges Herz Frieden findet. Wenn ich schon ein Gotteshaus öffne für ein solches Event, dann muss ich den Menschen auch Jesus bringen, die Tore offenhalten, sie einladen wieder zu kommen, Flyer mit niederschwelligen Glaubenskursen wie ALPHA bereithalten und verteilen, einladen zu coolen Events wie KEY2LIFE oder zur MEHR. Das wäre ein echter Gewinn. Das ist die Kirche jedem Menschen schuldig, der ein Gotteshaus betritt. Das ist keine aufdringliche Mission sondern ein Geschenk.
Kontakt Bischof Scheuer: https://www.dioezese-linz.at/bischof-scheuer
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Lesermeinungen| | Gotteskind29 16. Juni 2024 | | | | Meldung von Gerald Jessl, Diakon Der Diakon von Ort hat sich furchtbar darüber aufgeregt, dass Leute in der Kapelle hinter der Kirche das Allerheiligste angebetet hat, was ihnen der Stadtpfarrer von Gmunden zugestanden hatte.
Er bezeichnete es als Blasphemie, ein Gebet als Demo als Zeichen, dass die Beter sich als etwas Besseres halten und einen Hass auf die Jugendlichen zeigten.
Er schickte mir seine Sonntagspredigt, wo er die Beter als Verbitterte Leute darstellte, die stundenlang das Allerheiligste anbeten und Nichts verändern wollen und der Gegensatz dazu die Pfarre Gmunden, die mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen und viele Leute in die Kirche ziehen. |  0
| | | | | Caro 13. Juni 2024 | |  | Kirche ausräumen Mich beschäftigt bei der Sache weniger die Gruppe, die die Kirche benutzen will, sondern die Rolle der Kirche selber. Inwieweit darf ein Kirchenraum einfach ausgeräumt werden inklusive Altar und Allerheiligstem? Gibt es da keinerlei Vorgaben? Das kann ich mir nicht vorstellen. Mein Hausverstand sagt mir: Für heilige Räume und Orte hat man eine besondere Verantwortung und sie gehören geschützt. Das war immer Teil der Menschheitsgeschichte, das ist biblisch, und es wundert mich, dass das „einfach so“ möglich ist. |  2
| | | | | gebsy 13. Juni 2024 | |  | Stimmt es, dass Satanisten unterscheiden können, ob eine Hostie konsekriert ist oder nicht?
Warum wird "Hydra" heilig genannt?
Ist es dem Widersache ein Bedürfnis, uns zu zeigen, was er mit der Kirchenleitung machen kann? |  1
| | | | | SalvatoreMio 13. Juni 2024 | | | | Die hl. Hydra Man muss nur mal lesen, was dieses Fabelwesen Hydra mit mehreren Köpfen bedeutet, dann wird einem übel. Seit "Pachamama" entwickelt sich im Raum der Kirche immer öfter heidnisches Gebaren. Es ist unverantwortlich, dass so etwas erlaubt wird! |  2
| | | | | golden 13. Juni 2024 | | | | Mission muss vor der Tür der Kirche beginnen, Parties eines infernalischen Fabelwesens haben in christgeweihten Räumen nichts zu suchen.
Das Heiliuge den Heiligen !!!
(also soll hiermit nichts gegen die guten Impulse von Mission in heitigem kulturellen Kontext gesagt sein). |  2
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