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Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen

16. Mai 2024 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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Suchanfragen auf den Websites von DBK, ZdK und Synodaler Weg ergeben für den international gefragten Theologen und Philosophen NULL Ergebnisse, die offizielle deutsch-katholische Kirche schenkt ihm wenig Beachtung.


Bonn-Augsburg (kath.net/pl) „Es ist mir eine Ehre und Freude, in den Deutschen Knigge-Rat berufen worden zu sein. Freue mich auf das Arbeiten für mehr Wertschätzung und Schönheit im Miteinander. Was der Knigge-Rat so tut? Hier: https://knigge-rat.de.“ Mit diesen Worten gibt Johannes Hartl auf „X“ seine Berufung in den Deutschen Knigge-Rat bekannt. Der Philosoph, promovierte Theologe, Familienvater und Gründer des Gebetshauses Augsburg ist international und in verschiedenen Konfessionen als Konferenzredner tätig und anerkannt, er ist Dozent an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz. Er hat mehrere Bücher (zb. im Verlag Herder) veröffentlicht, teilweise sind sie in Übersetzungen verfügbar z.b. auf Englisch, Französisch, Polnisch, Niederländisch und Ungarisch.


Seitens der offiziellen katholischen Kirche in Deutschland wird der Laientheologe allerdings wenig nachgefragt. Suchanfragen auf den Websites von DBK, ZdK und Synodaler Weg fördern keinerlei Treffer an das Tageslicht. Bisher gab es auch keine Berufung Hartls etwa zum Deutsch-Synodalen Weg als Delegierter – oder falls er eine solche Berufung abgelehnt haben sollte, wurde dies nicht öffentlich bekannt.

Für eine Berufung etwa in das vatikanische Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben oder in das Dikasterium für die Evangelisierung wäre Hartl ein sehr geeigneter Kandidat. Da solche Berufungen aber über die Deutsche Bischofskonferenz laufen und dort andere Einstellungen die deutliche Mehrheit haben, scheint es derzeit wenig Hoffnung zu geben, dass er diesen engen Flaschenhals passieren kann.

Archivfoto Johannes Harl bei einem Vortrag (c) Gebetshaus Augsburg


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