Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  7. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  8. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  11. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  12. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  13. Norwegischer Bischof Hansen: „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche“
  14. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  15. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'

Thomas Schirrmacher gibt Leitung der Weltweiten Evangelischen Allianz ab

11. April 2024 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutscher Theologe aus Gesundheitsgründen als Generalsekretär der evangelikalen Dachorganisation zurückgetreten


Bonn (kath.net/KAP) Der deutsche Theologe und Religionswissenschaftler Thomas Paul Schirrmacher (63) ist als Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) zurückgetreten. Er legte seine Funktionen laut einem Bericht des Medienmagazins PRO vom Montag wegen gesundheitlichen Gründen mit Monatsbeginn zurück. Seine Agenden übernimmt ein Interims-Leitungsteam unter dem Vorsitzenden des Internationalen Rats, Goodwill Shana, bis ein neuer Generalsekretär gefunden wird. Die WEA hat ihren Sitz in Deerfield (US-Bundesstaat Illinois) und ist laut eigenen Angaben mit 600 Millionen Mitgliedern in 129 Ländern international die größte kirchliche Vereinigung nach der Römisch-Katholischen Kirche.

Schirrmacher erklärte, aufgrund seiner Long-Covid-Erkrankung falle es ihm schwer, sich zu konzentrieren, Zahlen zu merken oder auch zu formulieren, besonders aber die vielen mit seinem Amt verbundenen Reisen. Für eine Therapie müsse er sich längere Zeit zurückziehen, was als Generalsekretär nicht möglich sei. Er werde nicht in Ruhestand gehen, sondern wieder aktiver als Präsident des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit auftreten, sagte er. Zudem gebe es Pläne für den Ausbau eines Zentrums zum Interreligiösen Dialog in Bonn, in dem er ebenfalls mitarbeiten werde.


In Deutschland gilt Schirrmacher als ein führender Experte zum Thema Christenverfolgung, war dort mehrfach als Sachverständiger für den Bundestag tätig und wird dort auch im April im Menschenrechtsausschuss sprechen. Zudem ist er Berater der Kommission für Glaube und Kirchenverfassung des weltweiten Ökumenischen Rates der Kirchen. Bei der WEA war Schirrmacher seit 1999 in verschiedenen Funktionen tätig, u.a. als Vorsitzender der Theologischen Kommission und Botschafter für Menschenrechte sowie in intensiven Kontakte zur katholischen Kirche, zur Orthodoxie sowie zu den großen Weltreligionen. Zuletzt war er ab 2021 Generalsekretär.

Schirrmacher war weiters auch einer der Architekten der 2011 veröffentlichten gemeinsamen Erklärung des Vatikan, des Weltkirchenrats und der WEA "Das christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt". Die Erklärung dokumentierte eine neue Zusammenarbeit von Partnern, die sich in der Vergangenheit nicht allzu viel zu sagen hatten. 2015 nahm er an der von Papst Franziskus einberufenen katholischen Familiensynode teil, 2018 veröffentlichten Vatikan und WEA das Ergebnis eines sechsjährigen Lehrgesprächs über die Heilige Schrift und die Tradition sowie die Bedeutung der Kirche für das Heil.

kath.net-Artikel von und über Thomas Schirrmacher: siehe Link

kath.net-Interview mit Thomas Schirrmacher: Synodenbeobachter Prof. Schirrmacher (Evangelische Allianz) kritisiert Medienrezeption der Bischofssynode, dies gelte "selbst dann, wenn verärgerte Synodenväter selbst Sachen an die Presse lancieren" - siehe Link

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto oben: Prof. Schirrmacher als geladener Beobachter der Vatikansynode (c) Thomas Schirrmacher


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  6. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  7. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  8. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  9. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  10. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  11. USA: 98-jähriger Weltkriegsveteran empfängt die Taufe und wird katholisch
  12. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  13. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  14. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  15. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz