Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

Stift Heiligenkreuz übernimmt Pilgerseelsorge im Kloster Säben

15. März 2024 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Konventkapitel will Säbener Burg-Kloster auf Einladung des Südtiroler Bischofs Muser wieder zum "Ort des Gebetes" machen - Gebäude bleiben unter Diözesanverwaltung


Wien/Bozen (kath.net/KAP) Stift Heiligenkreuz hat sich dafür entschieden, die Pilgerseelsorge im Südtiroler Klosters Säben zu übernehmen. Der Einladung des Bischofs von Bozen-Brixen, Ivo Muser, werde man Folge leisten, hieß es am Donnerstag nach eingehenden Beratungen im Heiligenkreuzer Konventkapitel. Ein Priorat werde jedoch nicht gegründet, vielmehr sollen die Gebäude weiterhin unter Diözesanverwaltung bleiben, war einer Mitteilung zu entnehmen.

Ziel des künftigen Wirkens auf dem Säbener Berg über Klausen im Eisacktal sei es, "dass sich der Heilige Berg Tirols zu einem geistlichen Zentrum für die Menschen und das Land entwickeln kann", so die Aussendung weiter. Vor allem solle Säben auch als "Ort des Gebetes" erfahrbar sein. Konkreteres werde in den kommenden Wochen mit den Verantwortlichen besprochen und entschieden. "Wir bitten um das Gebet für diese neue seelsorgliche Aufgabe unserer Gemeinschaft", so das Zisterzienserkonvent.
Das Kloster Säben war davor zwei Jahre lang leer gestanden, seit die mehr als 300 Jahre hier lebenden Benediktinerinnen das Kloster verlassen und der Diözese Bozen-Brixen übergeben hatten. Ortsbischof Muser war der Erhalt als "geistlicher Ort" ein großes Anliegen, weshalb Stift Heiligenkreuz hinsichtlich einer Übernahme angefragt wurde. Die Zisterzienser aus dem Wienerwald hatten in den vergangenen Jahrzehnten bereits zwei Priorate in Deutschland gegründet: Bochum-Stiepel im Ruhrgebiet (1988) und Neuzelle in Brandenburg (2018). Eng verbunden ist das Wienerwald-Kloster auch mit dem Zisterzienserkloster Stella Maris in Sri Lanka.


Die nunmehrige Entscheidung war bereits länger vorbereitet worden. Nach mehreren Monaten der Gespräche über verschiedene Aspekte einer möglichen Niederlassung hatten im vergangenen Herbst fünf Heiligenkreuzer Mönche "zur Probe" in Säben gewohnt, wobei es auch zahlreiche Begegnungen mit Südtiroler Gläubigen gab, auch Abt Maxmilian Heim kam zu Besuch.

Einstiger Bischofssitz

Der schon in der Jungsteinzeit besiedelte Felsen über Klausen war vom 6. Jahrhundert bis etwa zum Jahr 1000 Bischofssitz der Diözese Sabonia, aus der die heutige Diözese Bozen-Brixen hervorgegangen ist. Zunächst bischöfliche Wehrburg und im 14./15. Jahrhundert Justiz- und Verwaltungszentrum der Region, kamen 1685 Ordensschwestern aus dem Salzburger Stift Nonnberg nach Säben, wodurch der Ort fortan zum "Kloster zum Heiligen Kreuz auf Säben" wurde.

1699 wurde das Kloster zur Abtei erhoben, die 1974 in die Beuroner Kongregation aufgenommen wurde. Die kontemplativen Benediktinerinnen lebten in strenger Klausur, widmeten sich dem Chorgebet und der häuslichen Arbeit, kümmerten sich aber auch um Pilger und nahmen im Sommer Gäste im Gästehaus auf. 2021 wurde das zuletzt noch von drei Nonnen bewohnte Frauenkloster wegen Nachwuchsmangels aufgelassen. Mit der Übernahme der Seelsorge durch Stift Heiligenkreuz beginnt demnächst ein neues Kapitel in der Geschichte Säbens.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto Kloster Säben (c) Stift Heiligenkreuz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  4. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  5. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  6. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  7. „Du trägst Gottes Bild“
  8. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
  9. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  10. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  11. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  12. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  13. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  14. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  15. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz