Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  7. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  13. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  14. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  15. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

Überraschung in Frankreich: Junge Katholiken kehren zu klassischen Fastenpraktiken zurück

14. März 2024 in Jugend, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Damit habe die Kirche nicht gerechnet, schreibt die französische Zeitung „Le Figaro“.


Paris (kath.net/pl) „Die Fastenzeit liegt bei jungen Katholiken voll im Trend.“ Das schreibt „Le Figaro“ in einem erstaunlichen Beitrag. Die Kirche habe nicht damit gerechnet, dass die junge Generation französischer Katholiken die Bedeutung der Fastenpraktiken wieder entdecke. Tägliches Gebet, verschiedene Formen des Opferns und Verzichtens, wie etwa das Fasten von Brot und Wasser oder eine kalte Dusche, aber auch beispielsweise eine Gespräch mit einem einsamen alten Menschen oder einem Obdachlosen – das sind nur einige der Praktiken, die junge Katholiken praktizieren der Seine während der Fastenzeit. „Vatican News“ berichtet in der polnischsprachigen Ausgabe über diesen Beitrag, der beim „Figaro“ leider hinter der Bezahlschranke liegt.


Dieser unerwartete Trend wird einhellig von verschiedenen Pfarrern bestätigt, die von einem Journalisten aus Le Figaro kontaktiert wurden, berichtete „Vatican News“ weiter und erwähnt den Priester Thibaut de Rincquesen, ein ehemaliger akademischer Kaplan an der Sorbonne. Rincquesen weist darauf hin, dass dies Ausdruck des neuen Interesses junger Menschen am Glauben sei, und zwar nicht nur derjenigen, die aus einem katholischen Umfeld kommen. Dieses Jahr lägen in Paris 25 % mehr Anträge für die Erwachsenentaufe als im vergangenen Jahr. In anderen Diözesen sei es ähnlich, sagt der Priester, der derzeit Jugendseelsorger in der Pfarrei Saint-Gerain-des-Prés ist. Er fügt hinzu, dass die junge Generation den kulturellen Zusammenbruch in Frankreich mehr fürchtet als vor Krieg oder Wirtschaftskrise. Sie haben keine Angst vor Extremismus, sondern brauchen einfach eine Identität. Und einer der Wege sei die Wiederentdeckung des Christentums, sagt der französische Priester und fügt hinzu, dass dies auch ein neues Interesse an der Fastenzeit mit sich bringe. In seiner Pfarrei hätten mehrere hundert junge Menschen die Fastenopferkarte unterzeichnet. In seiner Pfarrei aktivierte er ein Fastenprogramm, das auf der amerikanischen Exodus-Methode basiert: Junge Menschen unterschreiben eine Liste mit ihren Vorsätzen, wie zum Beispiel Fasten, Gebet, eine kalte Dusche und ein Treffen mit den Armen. Diese besondere Sache spricht heute junge Menschen an. Sie sehen, dass wohlverstandene Askese ihre Freiheit wiederherstellt. Man sei sich weithin nicht bewusst, wie traurig die jungen Menschen heute sind, weil sie sich nicht von zwei Süchten befreien können: Pornografie und Alkohol. Sie wissen bereits genau, dass sie das nicht glücklich macht, sagt der Priester de Rincquesen.

Diese Tendenz wird auch von Pater bestätigt. Thierry Anne, Jesuit, Leiter eines Exerzitienhauses in Paris. Er stellt fest, dass viele Katholiken versuchen, die Fastenzeit intensiver zu erleben und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Wenn es um Askese und Opfer geht, etwa den Verzicht auf Fernsehen oder die Nutzung des Internets, entwickelt sich dieser Trend seiner Meinung nach seit langem systematisch weiter.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  6. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  7. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  8. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  9. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  10. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  11. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  12. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  13. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  14. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  15. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz