Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  8. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  9. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  10. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  11. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik

Geheimes Putin-Papier widerlegt das Märchen vom russischen "Friedenspapier'

8. März 2024 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das "Wall Street Journal" bekam jetzt Einblick in ein von Russland vorgelegtes "Friedensabkommen" von April 2022. In dem Papier verlangten die Russen die totale Unterwerfung der Ukraine.


Washington D.C. (kath.net)

Es wird immer wieder von gewissen Links- und Rechtspolitiker von AfD bis Sarah Wagenknecht behauptet: Bereits wenige Wochen nach dem Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 sei Russland zu einem Frieden bereit gewesen, doch die Ukraine wurde vom Westen gezwungen, weiterzukämpfen. Dass dies eine Lüge war, zeigen jetzt Enthüllungen der konservativen und immer sehr gut informierten US-Zeitschrift "Wall Street Journal", die erstmals Einblick in den russischen Entwurf eines angeblichen „Friedensabkommens“ mit der Ukraine aus dem April 2022 bekommen hat. Dies berichtet die "BILD". Klar ist, dass es in dem Entwurf nur um eines ging: Die totale Unterwerfung der Ukraine. Die Russen wollten in dem Papier der Ukraine die Zukunft bis auf jeden einzelen Panzer diktieren und kein einziges Zugeständnis machen. So hätte die Ukraine sämtliche westliche Waffen an ihre Ursprungsländer zurückgeben müssen und laut den Russen genau 85 000 Soldaten, 342 Panzer und 519 Artilleriegeschütze aus sowjetischer Produktion behalten dürfen. Klar ist, dass mit so einer Mini-Armee die Russen jederzeit ohne Problem die gesamte Ukraine überfallen hätte können.


Besonders absurd: Moskau selber wollten als Garant für die Einhaltung einer Waffenruhe sein, neben anderen Mitgliedern des Weltsicherheitsrates. Die Russen wollten auch, dass die 2014 überfallene Krim für immer russisches Staatsgebiet bleiben müsse, der Status der von Russland kontrollierten „Volksrepubliken“ im Osten der Ukraine sowie der vielen besetzten Gebiete wäre nicht geklärt worden. Die BILD schreibt dazu: " Die Behauptung, deutscher Links- und Rechtsextremisten, Russland habe der Ukraine „Frieden“ angeboten, ist demnach falsch. Vielmehr wollte der Kreml Kiew seine Vorstellungen aufzwingen und bot dafür nicht einmal einen Rückzug aus den damals besetzten Gebieten (rund ein Viertel des ukrainischen Staatsgebiets) an."

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fischlein 9. März 2024 
 

@Aventinus

Hätte Selenski solchem Vorschlag (von wem er kommen konnte?) zugestimmt, müsste er aus der Ukraine fliehen, weil die Ukrainer nicht akzeptieren würden.
Schauen wir aber auf Tatsachen: Butscha wurde durch die uniformierten Banditen der Russischen Föderation am 27. Februar besetzt. Seit da an hat das Martyrium der ukrainischen Bevölkerung begonnen.
Bei Gesprächen in der Türkei gab es eine besondere Annäherung am 24. März. Einige Tage später ("kurz darauf") wurde Butscha befreit und die Welt hat vom Massaker erfahren. Ihre Worte "kurz darauf fand Butcha statt" sind von der Wahrheit entfernt.


1
 
 Aventinus 9. März 2024 
 

Selensky hatte Ende März 2022 in Istanbul ...

... diesen "Zumutungen" bereits zugestimmt, nur Boris Johnson hat ihn dann als NATO-Botenläufer eines besseren belehrt, dass weiterkämpfen im eigentlichen Ukrainische Interesse sei: und kurz darauf fand Butcha statt.


1
 
 Fischlein 8. März 2024 
 

Jetzt werden auch

manche kath.net-Kommentatoren stumm.
Wenn Putin vom Frieden spricht, dann meint er den "russkij mir", dessen Spuren in Butscha und in vielen anderen Orten die Welt schockiert haben.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  7. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  8. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  9. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  10. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  11. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  12. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  13. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik
  14. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz