Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  9. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  10. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  11. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  12. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  13. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  14. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  15. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung

Vatikan: Untersuchungen zu Rupnik gehen weiter

24. Februar 2024 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Glaubensdikasterium nach Pressekonferenz mutmaßlicher Opfer des Mosaikkünstlers und Priesters: Weitere eingeholte Informationen derzeit in Prüfung.


Vatikanstadt/Rom (kath.net/ KAP)
Im Auftrag von Papst Franziskus untersucht das vatikanische Glaubensdikasterium die Vorwürfe gegen den Priester und Mosaikkünstler Marko Rupnik. Dem ehemaligen Jesuiten, der im Juni 2023 aus dem Orden ausschied, werden psychischer und sexueller Missbrauch von Ordensfrauen vorgeworfen. Wie das Presseamt des Heiligen Stuhles am Mittwoch mitteilte, hat das Dikasterium für die Glaubenslehre "im Laufe der letzten Monate Kontakt mit den Institutionen aufgenommen, die in verschiedenen Funktionen an der Angelegenheit beteiligt sind, um alle verfügbaren Informationen über den Fall zu erhalten".
Der Radius der Suche sei auf bisher nicht kontaktierte Einrichtungen ausgeweitet worden, woraufhin weitere Informationen eingegangen seien, hieß es. Nun werde es darum gehen, "die gesammelten Unterlagen zu prüfen, um zu ermitteln, welche Verfahren möglich und sinnvoll sind", so die Erklärung aus dem Vatikan.


Der Papst hatte das Glaubensdikasterium am 27. Oktober 2023 damit beauftragt, die Vorwürfe gegen Rupnik zu prüfen und beschlossen, die Verjährungsfrist aufzuheben, um einen Prozess zu ermöglichen. Kurz zuvor hatte die Päpstliche Kommission für den Schutz von Minderjährigen Franziskus im September darauf aufmerksam gemacht, dass es "schwerwiegende Probleme" bei der Bearbeitung des Falles und "eine mangelnde Nähe zu den Opfern" gebe.
Zwei ehemalige Ordensfrauen, mutmaßliche Opfer von Rupnik, traten an diesem Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Rom mit Vorwürfen gegen den bekannten Priester und Künstler an die Öffentlichkeit. Die heute 59-jährige Italienerin Gloria Branciani, die bis 1994 der Loyola-Schwesterngemeinschaft angehörte, berichtete über mehrfachen Missbrauch durch Rupnik als junge Frau, darunter körperliche, psychologische und sexuelle Misshandlungen. Die Slowenin Mirjam Kovac sprach von "spirituellen Missbrauch und Missbrauch des Gewissens".
Die beiden Frauen hoben hervor, sie hofften auf "Wahrheit" und "eine Anerkennung des erlittenen Unrechtes". Sie nahmen am Mittwoch gemeinsam mit ihrer Anwältin Laura Sgrò an der Pressekonferenz am Sitz des Nationalen Verbandes der italienischen Presse (FNSI) teil.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. Besser keine Laienpredigt
  8. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  9. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  10. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  11. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  12. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  13. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  14. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  15. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz