Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  6. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  12. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Belarus geht gegen kirchliche Kriegsgegner vor

17. Februar 2024 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zwei Kriegs-kritische Telegram-Kanäle von einem Gericht als extremistisch eingestuft - Kanal-Betreiber warnen ihre Abonnenten vor Verfolgung durch Behörden


Minsk (kath.net/KAP) In Belarus wurden zwei Kriegs-kritische Telegram-Kanäle verboten, wie der "Nachrichtendienst Östliche Kirchen" (NÖK) in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Der Kanal der Gruppe "Christen gegen den Krieg" wurde von einem Gericht als extremistisch eingestuft. Die Gruppe stellt auf ihrer Website und in den sozialen Medien Materialien zu den Kirchen und Russlands Krieg gegen die Ukraine bereit. Dabei veröffentlicht sie Positionen von Kirchenvertretern für und gegen den Krieg, sammelt Informationen über Personen, die wegen ihrer Antikriegshaltung verfolgt werden und führt Listen mit Kriegsopfern.


Auf Telegram warnten die "Christen gegen den Krieg" ihre Abonnenten in Belarus, dass sie von den Behörden für das Abonnieren des Kanals verfolgt werden können und deshalb Vorsichtsmaßnahmen ergreifen sollten.

Auch der Telegram-Kanal der belarussischen Theologin Natallia Vasilevich wurde vom gleichen Gericht als extremistisch eingestuft. Auch sie warnte ihre Leserschaft in Belarus vor den möglichen Konsequenzen und empfahl ihnen, ihrem Kanal nicht länger zu folgen sowie Links oder Screenshots aus ihren Nachrichten sowie Reaktionen auf ihre Telegram-Posts zu löschen. Vasilevich ist Mitglied der Gruppe "Christliche Vision für Belarus", die sich im Zug der Massenproteste gegen die gefälschten Präsidentschaftswahlen 2020 in Belarus gründete.

"Christen gegen den Krieg" ist ein gemeinsames Projekt der Gruppe "Christliche Vision für Belarus" und ukrainischer Christen und Kirchen sowie russischer Antikriegsaktivisten. Bereits im Oktober 2023 wurde der Telegram-Kanal der "Belarussischen orthodoxen Gemeinde in Vilnius" als extremistisch eingestuft.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Wilolf 18. Februar 2024 
 

@ SCHLEGL: Das „principiis obsta“

ist zu dem Zeitpunkt, an dem es nötig ist, immer höchst unpopulär. Erst, wenn es zu spät ist, schreit das Volk: „Warum habt Ihr das nicht früher gesagt, Ihr habt doch gewusst, was daraus folgt!“


0
 
 Benno Faessler-Good 18. Februar 2024 
 

"Als der Wagen nicht kam"

@Chris2

Grüss Gott und guten Morgen

Ich kann Ihnen das Buch "Als der Wagen nicht kam", sprich die Erinnerungen von Paulus van Husen, eines überzeuten Katholiken im "Dritten Reich" sehr empfehlen!

Der Autor Manfred Lütz ist hoffentlich auch für Sie über jeden Zweifel erhaben.

Paulus van Husen hatte Glück, dass er Roland Freisler nicht kennen lernte, denn sonst hätte Paulus von Husen seine Lebenserinnerungen nicht mehr schreiben können.

Viele verfolgte Katholiken waren damals überzeugt, dass Gott seine Hände im Spiel hatte als Freisler, pardon, zum Teufel gerufen wurde!

Paulus van Husen, war ein überzeugter Katholik der auf Gott baute und vertraute!


0
 
 SCHLEGL 18. Februar 2024 
 

@Chris2

Gandalf hat Sie bereits unter dem Bericht über die Stellungnahme von Kardinal Parolin zum Tod von Alexej Navalny wegen Ihrer mangelnden Empathie kritisiert!
Wenn bei Ihnen in Deutschland ALLES so SCHLECHT ist, empfehle ich Ihnen die Emigration nach Weißrussland zum Diktator Lukaschenko, dem Vorzimmerhund Putins! Wenn Sie dort auch nur den Mund aufmachen und sagen, was Ihnen nicht passt, werden sie von der Polizei zusammengeschlagen und inhaftiert (in Russland sind bereits über 400 Personen nach Beileidkundgebungen für Nawalny inhaftiert worden!) Sie selbst genießen hier die Möglichkeiten eines freien Staates, der natürlich auch Defizite hat, aber in Russland/Weißrussland könnten Sie Gewalt eines totalitären Staates erleben!
Ob man etwas verbessert, wenn man das eigene Nest beschmutzt, sei dahingestellt!


3
 
 Gotteskind29 18. Februar 2024 
 

Telegram

Und da meinten doch Viele, dass Telegram sicher wäre...


0
 
 Wilolf 17. Februar 2024 
 

@Chris2

Schöne Zusammenfassung, Chapeau!


0
 
 Chris2 17. Februar 2024 
 

Bei uns macht man das intelligenter

- jegliche Kritik am Regierungskurs wird für unmoralisch oder gar als "Nazi" & Co maximalstmöglich für diskreditiert erklärt, dabei erfolgen die Angriffe stets "ad personam", unterstellen den Kritikern also immer böse Absichten
- Ein schwammig definiertes Zensurgesetz mit hohen Strafen (die sogar der UN-Beauftrage für Meinungsfreiheit kritisiert hat) sorgt dafür, dass "falsche Meinungen" und unbequeme Fakten aus den sozialen Netzwerken verschwinden
- Der "Marsch durch die Institutionen" der 68er war erfolgreich: Um 2010 wählten Politikjournalisten 4x häufiger die "Grünen", als alle Wähler
- Linke Zeitungen haben die Kommentarfunktion ganz oder teilweise entfernt oder durch unbrauchbare Sortierfunktionen entwertet ("meistommentierte" statt "beliebteste Kommentare" spült durch massiven Widerspruch Provokateure nach oben)
- Die linken Regierungen haben sich mit der finanziell abhängigen "Zivilgesellschaft" aus "N"GOs ein breites Netzwerk aufgebaut, das jederzeit aktiviert werden kann
...


2
 
 Wilolf 17. Februar 2024 
 

Keine Diktatur braucht heute noch Gestapo, Stasi oder dgl.

Die gesamte moderne „Kommunikationstechnologie“ ist schon auf die totale Überwachung der Bürger ausgelegt.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  4. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  5. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  6. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  7. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt
  8. Damit die nächste Saat aufgehen kann
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  12. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  15. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz