Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  10. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  11. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  12. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  13. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  14. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  15. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen

Papst: Neue Heilige ist Vorbild für Argentinien

10. Februar 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Heiligesprechung der argentinischen Wanderpredigerin am Sonntagvormittag im Vatikan - Am Montag wird Papst Franziskus Argentiniens Präsidenten Javier Milei empfangen.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat die am Sonntag geplante Heiligsprechung einer Argentinierin zum Anlass genommen, seinen Landsleuten in ihrer schweren Krise Mut zu machen. Am Freitag empfing er eine Pilgergruppe aus seinem Heimatland, darunter auch zahlreiche Priester und Bischöfe. Ihnen empfahl er die künftige Heilige Maria Antonia di San Jose de Paz y Figueroa (1730 - 1799) als Vorbild. Die Nächstenliebe der Frau, die in Argentinien als "Mama Antula" verehrt wird, habe vor allem denen gegolten, die besonders bedürftig waren. Am Montag wird Papst Franziskus Argentiniens Präsidenten Javier Milei empfangen. Die Heiligsprechung der argentinischen Wanderpredigerin ist für Sonntagvormittag im Vatikan geplant.
Damit sei sie ein Vorbild "in dieser Gesellschaft, die Gefahr läuft, zu vergessen, dass der radikale Individualismus der Virus ist, der am schwersten zu besiegen ist." Dieser Virus sei trügerisch, so die Mahnung des Papstes, weil er die Menschen glauben mache, es gehe allein darum, seinen eigenen Ambitionen freien Lauf zu lassen.
In der künftigen Heiligen begegne man hingegen "einem Beispiel und einer Inspiration", die die "Option für die Ärmsten" wiederbelebe. Ihr Beispiel solle den Argentiniern helfen, "ein Zeichen der geschwisterlichen Liebe" zu sein. Die Heiligsprechung von "Mama Antula" sei "ein Geschenk für das argentinische Volk, aber auch für die gesamte Kirche", erklärte der Papst.


Zum ersten Mal treffen im Rahmen der Heiligsprechung Milei und Papst Franziskus zusammen. Im Wahlkampf in Argentinien vergangenes Jahr hatten sie sich ein verbales Fernduell geliefert. Nach dem Sieg des libertären Politikers mäßigten sich beide Seiten - der Papst gratulierte via Telefon zum Wahlerfolg, Milei lud Franziskus offiziell nach Argentinien ein. Diese Einladung wird Milei in Rom noch einmal bekräftigen wollen.
Franziskus dämpfte jedoch bereits die Erwartungen. Vor Heiligsprechungen sei es üblich, die Autoritäten in der Sakristei zu begrüßen, sagte er kürzlich in einem Interview. Er wisse, dass Milei um ein Gespräch darüber hinaus gebeten habe. Er habe zugesagt und sei bereit zu einem Dialog - wie mit jedem anderen auch.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Schisma auf leisen Sohlen
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  10. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  11. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  12. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  15. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz