Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  7. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  15. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete

Bugnyar: "Hamas hat es in der Hand, das Elend zu beenden"

6. Februar 2024 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rektor des Jerusalemer Hospizes: Krieg wird vermutlich bald enden und in kleinere militärische Militäroperationen übergehen


Jerusalem (kath.net/KAP) Der Rektor des österreichischen Hospizes in Jerusalem, Markus Stephan Bugnyar, geht von einem baldigen Ende des Krieges im Gazastreifen aus - bei gleichzeitiger Fortführung kleinerer Militäroperationen zur Befreiung der israelischen Geiseln: Das hat Bugnyar in seinem regelmäßigen "Rundbrief" geschrieben. "Für die Menschen vor Ort ist die Lage katastrophal", so Bugnyar. "Ohne jeden Zweifel - davon bin ich überzeugt - hätte es die Hamas in der Hand, dieses Elend zu beenden" - denn eine Heimkehr der Geiseln würde "viele im Land nicht nur trösten und besänftigen, sondern auch den eigentlichen Kriegsgrund ausräumen".


Zur weiteren Entwicklung schreibt Bugnyar, man müsse "nicht sonderlich prophetisch veranlagt sein", um die Entwicklung abzusehen: "Der Krieg als solcher wird alsbald enden; die Armee hat angefangen, Soldaten wieder an deren Arbeitsplätze zurückzuschicken." Trotzdem werde es künftig "in kleinerem, aber noch erschreckendem Ausmaß" Militäroperationen geben, um die deklarierten Kriegsziele zu erreichen. Zu denen zählte der Hospiz-Rektor etwa die Befreiung der israelischen Geiseln und dass "die Verantwortlichen für das bestialische Massaker innerhalb der Hamas" zur Verantwortung gezogen werden.

Darüber hinaus schilderte Bugnyar in dem Rundbrief, was es bedeutet, seit Jahren in einem Land und einer Stadt andauernder Konflikte zu leben: Selbst nach dem Hamas-Terror und dem nunmehrigen Krieg in Gaza sei "ein gewisser Gewöhnungseffekt" eingetreten - der Alltag gehe auch im Kriegszustand weiter. "Während der Schmerz anhält, lernt man, ihn einzuordnen. Das ist bei Todesfällen in der eigenen Familie so; das ist nicht anders auf das Große eines ganzen Volkes übertragen." Die Wunden würden gewiss auch über den aktuellen Krieg hinaus auf beiden Seiten bleiben und das Miteinander massiv beeinträchtigen, meinte Bugnyar.

Mit Blick auf das Pilgerhospiz bedeute dies, dass bis Ostern keine Gruppenreisenden mehr erwartet würden, "bestenfalls Einzelreisende und kleinere Gruppen" - diese gebe es tatsächlich weiterhin. Und dies gebe den Menschen vor Ort zugleich "Lohn und Brot und die Hoffnung auf Normalisierung und Frieden".

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  3. Wir können NICHT schweigen!
  4. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  5. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  6. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  7. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  8. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  9. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  10. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  11. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  12. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  13. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  14. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  15. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz