Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  6. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  7. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  10. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  11. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  12. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  13. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  14. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Griechisch-katholischer Bischof: Ostkirchen haben andere Auffassung von Synode als Rom

4. September 2023 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‚Synode’ bedeutet ‚mit jemandem gehen’. Dieser jemand ist Christus und das gehen mit Christus ist es, was die Kirche ausmacht, betont Manuel Nin, griechisch-katholischer Exarch von Griechenland.


Vatikan (kath.net/jg)
Die kommende Synode über die Synodalität entspricht nicht den Synoden der mit Rom unierten Ostkirchen, sondern gleicht einem parlamentarischen Prozess. Ihr fehlt ein klares und kohärentes Ziel, stellt der griechisch-katholische Bischof Manuel Nin fest. Dies berichtet der National Catholic Register.

In einem Kommentar auf der Internetseite des griechisch-katholischen Exarchats führt Nin, der griechisch-katholische Exarch von Griechenland, einige Bedenken an, die ihm anlässlich der kommenden Vollversammlung der Bischofssynode in den Sinn kommen. Die erste Bischofssynode über die Synodalität wird von 4. bis 29. Oktober stattfinden, die zweite im Oktober 2024. Erstmals sind auch Laien bei einer Bischofssynode stimmberechtigt.

Die Ausübung von Autorität habe eine „synodale Dimension“ stellt Bischof Manuel fest, da Entscheidungen, die auf einer „völlig kollektiven Ebene getroffen werden, den Bischöfen der Synode gehören“. Sollte der Westen Synodalität so verstehen, dass „alle, Laien und Kleriker gemeinsam handeln, um zu einer kirchlichen, lehrmäßigen, kanonischen oder disziplinarischen Entscheidung zu gelangen“, dann werde klar, dass eine solche Form der Synodalität in den Ostkirchen nicht existiere, betonte er.


Synodalität in einer christlichen Kirche könne kein Spiegelbild der modernen Welt sein, in welchem die Kirche wie eine moderne westliche, möglicherweise parlamentarische Demokratie gesehen wird, in der jeder alles sagen könne. Das Leben der Kirche sei nie eine Form von Demokratie gewesen, in der alles durch ein Mehrheitsvotum entschieden werden könne.

Bischof Nin stellte weiter fest, dass eine klare Definition von „Synodalität“ bei der Synode über die Synodalität weiterhin fehle. Der Prozess, der auf lokaler und kontinentaler Ebene bereits 2021/22 begonnen habe, sei zu einem Ort geworden, an dem „jeder zu allem Stellung nehmen kann, sogar Themen und Meinungen vorschlagen kann, die normalerweise dem exklusiven Recht des Bischofs von Rom überlassen sind“.

Die Synodalität in den Ostkirchen habe mit der Ausübung von Autorität, der Pastoral, dem Dienst in den christlichen Kirchen zu tun. Sie finde in einer Versammlung der Bischöfe statt, die einer bestimmten Kirche angehören, deren Oberhaupt ein Patriarch, Erzbischof oder Metropolit ist. Die Synoden würden zu wichtigen Fragen einberufen, welche „den christlichen Weg betreffen, den die Hirten zum Wohle ihrer Gläubigen spirituell und materiell beschreiten“.

Die Synode über die Synodalität sei eine Versammlung von Klerikern und Laien, „aber zu welchem Zweck?“, fragt Bischof Nin. Eine weitere Frage stelle sich: „Mit wem gehen die Teilnehmer.“ Das Wort „Synode“ bedeute im Griechischen „mit jemandem gehen“. Synode beziehe sich nicht auf eine „Reise“, sondern auf „jemand“, mit dem man sie durchführe.

Daher müsse zuerst klargestellt werden, dass eine Synode nicht bedeute, dass alle gemeinsam gehen, sondern dass alle gemeinsam mit Christus gehen. Das mache die Kirche aus, betont Nin.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  6. Grösse
  7. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  8. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  9. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  10. „Warum ich katholisch bin“
  11. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  12. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  13. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  14. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog
  15. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz