Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“

16 US-Abgeordnete verurteilen Prozess wegen ‚Hassrede’ gegen finnische Politikerin

12. August 2023 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Päivi Räsänen wurde in erster Instanz bereits freigesprochen, die Staatsanwaltschaft legte aber Berufung ein.


Washington D.C./Helsinki (kath.net/jg)
16 Abgeordnete des Repräsentantenhauses der USA haben in einem Brief an Rashad Hussain, den US-Sonderbotschafter für internationale Religionsfreiheit, und an Douglas Hickey, den US-Botschafter in Finnland, das Vorgehen der finnischen Behörden gegen eine christliche Politikerin und einen Bischof verurteilt.

Die Abgeordneten werfen der Staatsanwaltschaft vor, die Möglichkeiten des finnischen Rechtssystems als Waffe nicht nur gegen die Parlamentsabgeordnete Päivi Räsänen und den lutherischen Bischof Juhana Pohjola, sondern gegen Millionen finnische Christen zu verwenden, die es wagten, ihr natürliches Recht der Redefreiheit und der Religionsfreiheit in der Öffentlichkeit auszuüben. Kein Amerikaner, kein Finne sollte juristische Schikanen befürchten müssen, weil er seine Religion lebe.


Die Abgeordnete und ehemalig Innenministerin Päivi Räsänen war 2022 angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte ihr „Hassrede“ vorgeworfen, weil sie ihre christliche Sicht von Ehe und Sexualmoral auf Twitter geäußert hatte, unter anderem mit Zitaten aus der Bibel. Die Anklage bezog sich auch auf eine Broschüre, welche sie 2004 verfasst hat. (Siehe Link)

Bischof Pohjola wurde angeklagt, weil er die Broschüre, welche Räsänen vor fast 20 Jahren geschrieben hat, veröffentlichte. Beide wurden in erster Instanz von allen Vorwürfen freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft legte jedoch Berufung ein. Die Berufungsverhandlungen gegen Räsänen und Pohjola beginnen am 31. August.

„Der Staat versucht die friedliche Äußerung meines christlichen Glaubens zu kriminalisieren. Indem sie ihre Zensurkampagne gegen diese Glaubensinhalte fortsetzt, setzt die Staatsanwaltschaft einen gefährlichen Präzedenzfall der Intoleranz. Ich hoffe auf einen weiteren Freispruch durch das Berufungsgericht. Die Lage der Redefreiheit in Finnland steht auf dem Spiel“, sagte Räsänen vor dem Prozess.

 

Foto: Archivbild Päivi Räsänen

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Religionsfreiheit

  1. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  2. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  3. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  4. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  5. Nicaraguas Regierung verbietet Kreuzweg-Prozessionen
  6. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  7. Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab

Finnland

  1. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  2. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  3. Trendumkehr seit 2022: Auch in Finnland zeigt die Statistik ein neues Interesse am Christentum
  4. Frühere finnische Innenministerin Räsänen muss wegen Bibel-Zitat erneut vor Gericht
  5. Finnland: Minister übersteht Misstrauensvotum nach Gebetsvigil
  6. Katholische Kirche in Finnland hat bald acht Kirchengemeinden







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  3. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  4. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  5. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  6. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  7. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  8. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  9. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  10. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  11. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  12. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  13. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz