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Schauspielerin Leigh-Allyn Baker zu Abtreibung: ‚Ich habe der Propaganda geglaubt’

30. Juli 2023 in Prolife, keine Lesermeinung
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Als sie erfahren habe, was bei einer Abtreibung wirklich geschieht, habe sie ihre Meinung geändert und setze sich jetzt für den Lebensschutz ein, sagt die Schauspielerin.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Die Schauspielerin Leigh-Allyn Baker hat sich in einem Interview mit dem Podcast „Speak Out“ zum Lebensschutz bekannt. Als sie erfahren habe, was bei einer Abtreibung wirklich passiert, habe sie ihre Meinung geändert, sagte Baker.

Baker ist aus Fernsehserien wie „Will & Grace“, „Meine Schwester Charlie“ und „Die wilden Siebziger“ bekannt. Im Podcast sprach sie mit Christine Yeargin von der Lebensschutzorganisation „Students for Life“ über Abtreibung, Familie und die Versuche in Hollywood, ihre konservativen Ansichten zu beeinflussen.


Über viele Jahre habe sie die Ansicht vertreten, dass Abtreibung ein Eingriff sei, den eine Frau mit ihrem Arzt zu entscheiden hätte. Eine Gruppe von Männern in der Hauptstadt Washington hätte nicht das Recht, diese Entscheidung über den Körper der Frau zu treffen. Sie habe „die Propaganda, die die Medien seit langer Zeit verbreiten“ geglaubt. Doch dann habe sie mehr darüber erfahren, wie eine Abtreibung tatsächlich abläuft. Ihr sei bewusst geworden, dass das Ungeborene ab einem gewissen Stadium Schmerz empfinde und der Nadel des Abtreibungsarztes ausweiche. Sie habe gesehen, was mit dem Baby in der Gebärmutter gemacht werde und dass es sich um ein Kind handle.

Mit ihren Ansichten fühle sie sich in Hollywood oft alleine, bedauerte Baker. Am Frauenmarsch habe sie nicht teilgenommen, weil ihr das lächerlich erschien. „Ich habe Rechte. Warum soll ich für Rechte marschieren, die ich schon habe?“, fragte sie.

Sie sei der Meinung es müsse noch mehr getan werden um die Lügen der Abtreibungsbewegung zu widerlegen. Lebensschützer wollten nicht den Körper der Frau kontrollieren, sondern die Ungeborenen schützen, weil jedes von ihnen ein wertvolles menschliches Wesen sei, betonte sie.

Lebensschützer würden Frauen, die eine Abtreibung gehabt haben, nicht verurteilen. Sie habe selbst viele Freundinnen, die eine Abtreibung durchgemacht hätten. Sie fühle sich nicht in der Position, diese Frauen zu verurteilen, sagte Baker.

Frauen hätten die besondere Gabe, neues Leben in sich heranwachsen zu lassen und es auf die Welt zu bringen. Dass sei eine Gabe, welche Männer nicht hätten. Sie würde sich wünschen, dass dieses „besondere Geschenk“ der Frauen mehr geschätzt würde, sagte Baker.

 


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