Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  6. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  11. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  14. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  15. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an

Papst ruft Kirche in Italien zu gemeinsamem Handeln auf

26. Mai 2023 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus spricht vor Vollversammlung der italienischen Bischöfe - In seiner Rede wendet er sich auch gegen eine "furchtsame Haltung" des kirchlichen Lamentierens über "eine Welt, die uns nicht mehr versteht"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat die katholische Kirche in Italien zum gemeinsamen Handeln aufgefordert. Es bestehe die Versuchung, die Seelsorge einigen "qualifizierten Akteuren" zu überlassen und den Rest der Gläubigen als bloße Empfänger von deren Aktionen zu sehen, sagte der Papst am Donnerstag vor der Vollversammlung der Italienischen Bischofskonferenz im Vatikan.

Es sei jedoch jeder Getaufte dazu aufgerufen, sich aktiv im Leben und der Mission der Kirche einzubringen. Franziskus warnte zudem vor zu viel Bürokratie und Formalismus, die das Vorankommen und die Begegnung mit Männern und Frauen in der heutigen Zeit erschwerten. Ferner wandte er sich gegen eine "furchtsame Haltung" des kirchlichen Lamentierens über "eine Welt, die uns nicht mehr versteht, und des Bedürfnisses, die eigene Bedeutsamkeit zu betonen und geltend zu machen."


Der Papst äußerte sich angesichts des Formats "Synodaler Weg" über die Zukunft der katholischen Kirche in Italien. Er trägt denselben Namen wie der Reformprozess in Deutschland, kennt aber keine Vollversammlungen, die über Beschlussvorlagen zur Kirchenreform entscheiden. Die 2021 von der Italienischen Bischofskonferenz begonnenen Beratungen auf verschiedenen Ebenen sollen inhaltlich in den weltweiten Synodalen Prozess der Kirche einfließen, der im Oktober 2023 und 2024 in zwei Bischofssynoden im Vatikan mündet.

"Armen und Verzweifelten eine Stimme geben"

Franziskus rief die italienische Kirche ferner zur Offenheit auf. "Wir müssen uns fragen, wie viel Platz wir in unseren Gemeinden wirklich den Stimmen von Jugendlichen, Frauen, Armen, Verzweifelten und vom Leben Verletzten geben und wie sehr wir ihnen zuhören", sagte der Papst. Solange sie nur vereinzelt auftauchten, bleibe die Kirche eine Kirche der Wenigen anstatt eine synodale Kirche zu sein.

Bei einer Messe im Petersdom vor dem Treffen mit dem Papst hatte der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Matteo Zuppi, gepredigt. Der gemeinsame Weg im Dialog mit der Welt sei die Aufgabe und die "gesegnete Anstrengung" der Kirche in Italien, sagte der Erzbischof von Bologna. Er warnte davor, sich auf dem Synodalen Weg von kleinteiligen Interessen, Hochmut und Programmen leiten zu lassen, die Sicherheit vorgaukelten, aber weit weg von den Menschen führten.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  5. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  8. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  9. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Italien: Niedrigwasser stoppt Marienprozession auf dem Po
  13. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  14. „Maria, du bist ‚die Freude des Himmels und der Erde‘; wache und bete für uns“
  15. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz