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Erzbistum Freiburg: ‚Walpurgisnacht’ in katholischer Kirche

8. Mai 2023 in Deutschland, 24 Lesermeinungen
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Die zuständige Gemeindereferentin will christliche und keltische Bräuche miteinander verbinden. Ergänzung: Die Verantwortlichen wollen die klassische Liturgie aufbrechen.


Freiburg (kath.net/jg)
Am 30. April fand in der Kirche Maria-Hilf, die zur Seelsorgeeinheit Wiehre-Günterstal (Erzbistum Freiburg) gehört, unter dem Motto „Offene Kirche“ eine Veranstaltung mit dem Titel „Beltane/Walpurgisnacht“ statt.

Beltane ist die Bezeichnung für ein keltisches Lichtfest, welches zu Beginn des Sommers am Abend des 30. April gefeiert wird. Die zuständige Gemeindereferentin will laut Pfarrblatt christliche und keltische Bräuche miteinander verbinden.


Am 31. Oktober 2022 gab es ebenfalls in der Kirche Maria-Hilf eine Veranstaltung „Halloween/Totentanz“. Teilnehmer bedankten sich später in einem Leserbrief an das Pfarrblatt für „den magischen Abend“.

Ergänzung:

Im Pfarrbrief der Seelsorgeeinheit vom November 2022 ist zu lesen, dass die „Offene Kirche“ Maria Hilf versuche, „mit Texten und musikalischen Einlagen die klassische Liturgie aufzubrechen“. Die Verantwortlichen wollen „die alten keltischen und germanischen Feiertage mit den christlichen“ verbinden. „Diese Schätze wieder zu integrieren und lebendig werden zu lassen, ist unser Ziel“, heißt es wörtlich im Pfarrbrief. Abschließend werden die Gläubigen eingeladen, sich „auf eine andere Art und Weise wiederzufinden, zu sich selbst zu kommen und mit dem Licht und der Kraft des Lebens wieder zu verbinden.“

 


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