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Ohne Gender keine Pastoral?

31. Jänner 2019 in Deutschland, 26 Lesermeinungen
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Alte Referate bekommen im Erzbistum Freiburg neue Namen - Ein kath.net-Hintergrundbericht von Peter Winnemöller


Freiburg (kath.net)
Sprache ist verräterisch, denn sie offenbart oft genug einen Hintersinn, den selbst der Sprechende gar nicht beabsichtigt. Intuitiv erfasst das jeder Mensch, denn sonst würden wir nicht so viel Aufwand betreiben, um Dinge zu benennen. Wir würden kaum einen solchen Aufwand treiben, um Begriffe so intensiv zu hinterfragen. Eine Sache anders oder neu zu benennen verändert diese Sache auch von seinem Inhalt her. Darum erscheint es so sinnvoll bei Namensänderungen sehr genau hinzuschauen.

Das Seelsorgeamt des Erzbistums Freiburg hat in der Abteilung III Erwachsenenpastoral die Referate umbenannt. Anlass war der Strategieprozess im Erzbischöflichen Seelsorgeamt. Das Seniorenreferat und das Behindertenreferat wurden unter dem neuen Titel „Inklusion – Generation“ zusammengefasst. Abgesehen davon, dass Referatszuschnitte in öffentlichen Verwaltungen immer mal den Nimbus von „Frauen und Gedöns“ haben, kann man überlegen, ob Begriffe wie „Senioren“ oder „Behinderte“ nicht deutlicher uns aussagekräftiger sind.

Ein Blick auf die weiteren Umbenennungen lässt einem durchaus den Atem stocken. Das frühere Familienreferat heißt jetzt „Ehe – Familie – Diversität“. Das Männer- und das Frauenreferat existieren jeweils weiter, werden aber unter einem Dach als „Männer – Frauen – Gender“ geführt. Es ist nicht damit getan, Schnappatmung oder Aufregerkultur zu kultivieren. Dem Erschrecken, das hier eindeutig erlaubt ist und ohne welches es die nötige Aufmerksamkeit nicht gibt, muss die nüchterne Nachfrage folgen. Was hat man sich dabei gedacht, muss dabei die erste Frage lauten.

Das Erzbistum Freiburg hat Diözesane Leitlinien herausgegeben, die die Grundlage für die jetzige Umbenennung geben. Ganz reibungslos verlief das nicht. Der Erzbischof von Freiburg hatte gut informierten Kreisen zufolge den zuerst geplanten Namen „Lebensformen und Diversität“ für das Familienreferat abgelehnt. Die weitere Untersuchung wird zeigen, dass diese Benennung dem Grunde nach sogar ehrlicher gewesen wäre.


Allein die Begriffe genau zu untersuchen führt an dieser Stelle weiter und kann dem verstehen dienen. „Diversität“, so schreibt das Erzbistum in seinen Leitlinien, bedeutet, „dass wir die vielfältigen Lebensformen in unserer Gesellschaft wahrnehmen. „Als Ebenbild Gottes, der selbst Vielfalt und Einheit ist, ist jeder Mensch mit vielseitigen Anlagen und Potenzialen ausgestattet, in seiner Einzigartigkeit von Gott geliebt und in seiner Unterschiedlichkeit unverzichtbarer Teil der Gemeinschaft. Die Erzdiözese lebt und fördert die Wertschätzung der Verschiedenheit und Einzigartigkeit aller Menschen unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung…“ (Diözesane Leitlinien, S. 42).

„Soziologisch“, erklärt Prof. Manfred Spieker (Osnabrück) dazu, „meint Diversität nach bestimmten Merkmalen unterscheidbare Gruppen. In einem Referat für Ehe und Familie bedeutet das eine Verminderung des Wertes von Ehe und Familie und der entsprechenden Aufmerksamkeit.“ Ein Blick in die Diözesanen Leitlinien zeigt in der Tat eine solche Definition: „Der eheliche Bund von Frau und Mann, der auf Einheit und Unauflösbarkeit ausgerichtet und begründet ist…“ Damit liegt eine Relativierung der Ehe im Vergleich zum Katechismus vor, in dem wir lesen: „Der Ehebund, durch den Mann und Frau unter sich die Gemeinschaft des ganzen Lebens begründen, […], wurde zwischen Getauften von Christus dem Herrn zur Würde eines Sakramentes erhoben“ (KKK 1601) Zwischen „ausgerichtet auf Unauflösbarkeit“ und der vom KKK beschrieben Unauflösbarkeit und Sakramentalität der Ehe besteht ein nicht zu leugnender Unterschied.

So lässt schließlich auch die Internetseite des Referates unter „Fit für Partnerschaft“ jeglichen Hinweis auf Sakramentalität und Unauflöslichkeit der Ehe vermissen. Die Unterpunkte sind sprechend: „Kommunikation / Trennung, Scheidung / Wiederheirat“. Damit ist das Referat im Erzbistum Freiburg offensichtlich auf einer Linie mit dem Bundesfamilienministerium, welches im 7. Familienbericht der Bundesregierung, die »serielle Monogamie« zum Leitbild der Familienpolitik erhob. (Vgl. dazu Spieker, Manfred. Gender-Mainstreaming in Deutschland. Konsequenzen für Staat, Gesellschaft und Kirchen. Paderborn 2016)

Dazu sagte Michael Hertl, Pressesprecher des Erzbistums Freiburg, auf Nachfrage gegenüber kath.net: „Es ist unsere Verantwortung Menschen und ihre Lebensformen differenziert wahrzunehmen und im Geiste des Evangeliums zu deuten, es geht nicht um die Kategorien von „befürworten“ und „bewerten“. Papst Franziskus macht in seinem Nachsynodalen Schreiben „Amoris Laetitia“ deutlich, dass er um die Lebensrealität von Familien weiß. „Das Ergebnis der Synode ist nicht ein Stereotyp der Idealfamilie, sondern eine herausfordernde Collage aus vielen unterschiedlichen Wirklichkeiten voller Freuden, Dramen und Träume“ (AL 57). Papst Franziskus betont in seinem Schreiben, dass das Ideal einer christlichen Ehe und Familie nicht dadurch beschädigt wird, dass es nicht voll erreicht wird.“
Ein weiterer Begriff bei Umbenennung der Referate fällt auf: „Gender“. Auf den ersten Blick ist dieses englische Lehnswort erst einmal nur eine Unterscheidung zwischen dem biologischen Geschlecht und der vorgenommenen sozialen Zuordnung auf Grund des Geschlechts.

Was der Begriff mit dem Männer- und Frauenreferat zu tun hat erklärt Michael Hertl: „Dies bedeutet, dass wir auf die Genderfragen, die sich stellen, die Antworten geben können und wollen, die wir als Katholische Kirche für angemessen halten. Dies heißt nicht die (unkritische) Übernahme von Positionen (wie Gender-Mainsteaming, Gender-Methode, Gender-Ideologie etc.), sondern die profilierte Auseinandersetzung, die allerdings den Begriff Gender im kirchlichen Sprachgebrauch dabei selbst nicht von vorne herein eliminiert und als Ansatzpunkt sieht.“

Manfred Spieker setzt dagegen, dass Männer und Frauen geschöpfliche Realitäten seien. Worum sich folglich ein Männer- bzw. ein Frauenreferat zu kümmern habe, verstehe sich damit von selbst. Mit einem Zusatz wie „Gender“ verschwimme das. Die kritische Auseinandersetzung um Schaden oder Nutzen von Gendermainstreaming ist in vollem Gange. Papst Franziskus sei da, so Spieker, von erfrischender Offenheit. Mehr als einmal hatte der Papst die Genderideologie als eine dämonische Ideologie bezeichnet. In dieser Hinsicht erhofft sich der Sprecher des Erzbistums Freiburg eine Konkretisierung von Papst Franziskus.

Zuweilen erscheint es dem unbedarften Beobachter, als sei Gendermainstreaming der neue dialektische Materialismus. Ohne Genderperspektive keine Politik. Ohne Gender keine Uniabschlüsse. Folgt nun auch: Ohne Gender keine Pastoral? Immerhin ist die Einrichtung eines eigenen Genderreferats im Erzbistum Freiburg nicht geplant. Auch weitere Umbenennungen von Referaten im Seelsorgeamt seien nicht vorgesehen, versichert Hertl.
Was die Umbenennungen und Umstrukturierungen nun die praktische Pastoral in Freiburg bedeuten, wird abzuwarten sein. Dass aber Name und Inhalt korrelieren, davon sollte zumindest ausgegangen werden.


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Lesermeinungen

 lesa 2. Februar 2019 

Glaube und Unglaube werden unbemerkt kommen

@Bernhard Joseph: Beim Nachdenken über Ihr Posting kommt mir auch das Wort der Mutter Gottes, das sie in Kibeho (Ruanda) sagte, in den Sinn: "Der Glaube und der Glaubensabfall werden kommen ohne dass man sich dessen bewusst ist. Glaube und Unglaube werden kommen, ohne dass man es bemerkt." (6.12.1981)Viele Einflüsse. Vor allem der Mangel an Gebet hat dieses "transzendenzverschlossene", auf einen rational verengte Verständnis von Vernunft bzw. Glauben gefördert - bis dahin, dass das atheistische Gendergedankengut in christlichen Einrichtungen angewendet wird.
Die Seherin erklärt diese Aussage der Mutter des Wortes als Aufforderung, uns zu prüfen, ob wir wirklich glauben und dies am Wort Gottes messen. Dies müssen vor allem Verantwortungsträger der Kirche auch tun.
Es gibt auch die Glaubensoasen mit den treuen "Arbeitern im Weinberg", die sich mühen und immer noch gibt es die Gläubigen, die sich täglich bemühen, als Christen zu leben - auch diese Saat geht auf.


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 Bernhard Joseph 2. Februar 2019 
 

@lesa - Gehirnwäsche

Das in der Aufklärung verankerte Dogma, dass es Wunder nicht geben könne und letztlich alles auf naturhafte Prozesse beruhe, hat seit den letzten hundert Jahren auch in den allgemeinen Glauben und auch in der Theologie seinen deutlchen Niederschlag gefunden.

So behaupten zwar viele, sie seien gläubig, fasst man jedoch näher nach (z.B. Jungfräuliche Empfängnis Mariens), so wird das Wunder, das ja mit dem Glauben untrennbar verbunden ist, immer ins Mythische verbannt. Jesus wird dann zu einem großen Heiligen, jedoch immer im Irdischen verankert. Der Glaube an die Auferstehung Jesu wird dann zur bloßen Hoffnung der Jünger umgedeutet.

Es ist das A Priori der Aufklärung, dass Wunderglaube lediglich auf einen Mangel an Aufklärung, sprich rationaler Deutbarkeit des Phänomenalen, beruhe. So sieht man sich auch in der heutigen Theologie ständig gezwungen, rationale Erklärungen für das zu finden, was im Glauben als Wunder und damit göttliche Tat, einfach angenommen wird.


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 Adamo 2. Februar 2019 
 

GENDER jetzt auch noch in unserem Freiburg, erschreckend !

Gendergerechte Umbenennung der Referate, das ist für uns Gläubige ja nicht mehr zum Aushalten!

Auch die unnatürliche gendergerechte Sprache der Priester geht uns ganz gewaltig auf die Nerven!

Weiß denn unser schwacher Erzbischof Stefan Burger nicht, dass Papst Franziskus GENDER als eine DÄMONISCHE IDEOLOGIE bezeichnet hat?

Mit ihrem Genderwahnsinn treiben gewisse Kräfte in unserem Erzbistum Freiburg die letzten gläubigen Christen aus den dünn besuchten Gottesdiensten noch weiter hinaus, bis gar niemand mehr kommt.

Das alles geschieht dank der leider schwachen Durchsetzungskraft unseres Erzbischofs Stefan Burger, der diesen GENDER-IRRWEG verhindern könnte.


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 lesa 1. Februar 2019 

Die Schafe vor den Wölfen schützen anstatt dem Herdentrieb nachzugeben

@Fragezeichen: Da können Sie nur beten darum. Zur Gender-Denkverwirrung durch die unerkannte Gehirnwäsche kommt auch der Herdentrieb dazu. Wir könenn nur beten für die Hirten, dass sie nicht auch dem Herdenzwang erliegen (die gendern auch, also tu ich es auch) sondern sich genau umgekehrt der Gefahr entgegen und schützend vor die Herde stellen.


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 Bernhard Joseph 1. Februar 2019 
 

@Konrad Georg

"Aber intelligente Menschen, die sich aus ideologischer Verblendung und Ignoranz der Wahrheit verschließen, kann man nicht als einfältig bezeichnen, sondern da gilt nur dumm."

Wer bei Kenntnis des Guten das Böse tut, handelt nicht dumm, sondern böse!

Eine ideologische Verblendung stellt eben keine Rechtfertigung zum Bösen dar.

Darum ist Dummheit Schicksal und Boshaftigkeit(Sündhaftigkeit) nicht!


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 Fragezeichen?! 1. Februar 2019 
 

Beten wir,

dass Fulda von diesem unsäglichen Quatsch verschont bleibt!
Aber vielleicht sind genau deshalb die Stimmen dorthin gegangen... - es ist fast zu befürchten?!
Möge der neue Bischof stark sein und sich allein dem Heiligen Geist an der Hand Mariens anvertrauen, möglichst nach dem Motto „mein Königreich ist nicht von dieser Welt“.
Daher wird alles andere über kurz oder lang mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit scheitern!


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 Konrad Georg 1. Februar 2019 
 

Bernhard Josef

Ich bitte Sie, etwas genauer zu sein.
Natürlich gibt es diejenigen, die weniger begabt sind und die man als einfältig bezeichnen kann. Aber intelligente Menschen, die sich aus ideologischer Verblendung und Ignoranz der Wahrheit verschließen, kann man nicht als einfältig bezeichnen, sondern da gilt nur dumm.


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 lesa 31. Jänner 2019 

Dank an die Co-Kommentatoren! Sehr erfrischend und geistvoll. So kommt man um die Anschaffung einer Gasmaske noch herum.


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 griasdigott 31. Jänner 2019 

jetzt soll es das Gehirn sein

Habe gerade andernorts gelesen, dass die Polizei in UK einen sogenannten hatespeaker aufgeklärt hat, dass in einem Fötus, biologisch Mann, sich ein weibliches Gehirn herausbilden könne.

Und wie soll das dann bei anderen divers sein? Manche meinen, sie seien ein Repil und lassen sich entsprechend tätowieren und operieren. Haben die dann ein Reptilhirn?

Dann wechseln ja auch manche. Heute Frau, nächstes Jahr Mann. Was dann?

Hirnlos wahrscheinlich!


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 Bernhard Joseph 31. Jänner 2019 
 

Werter @Montfort,

eines dürfte wohl unbestritten sein, Diversität findet sich insbesondere beim Denkvermögen. Dummheit ist eben keine Frage der subjektiven Entscheidung sondern Schicksal!


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 Montfort 31. Jänner 2019 

m/f/divers

"male" und "female" sind ja eindeutig - bei "divers" muss man erst klären, ob diese (Hobby)Taucher ("divers" ist die Mehrzahl von "diver" - Taucher) zur Gattung Mensch oder Tier gehören.

Aber vielleicht wird man sich das in naher Zukunft auch durch "Eigendefinition" selbst aussuchen können?!

Bei manchen Genderwahnsinnigen habe ich aber schon jetzt den Verdacht, dass es sich bei ihrer Ver(w)irrung um eine Sonderform des berüchtigten "Rinderwahns" handeln muss.

;-) ;-) ;-)


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 Kirchental 31. Jänner 2019 

Das Niveau befindet sich im freien Fall

Man versucht verzweifelt, die Wahrheit zu umgehen und stattdessen mit einem Schlagwortbingo verschwurbelt irgendwelchen hochtrabend klingenden Kauderwelsch an das Sternchen zu bringen.

Das alles kann doch kein Mensch mehr in klares verständliches Deutsch übersetzen.
Aber vermutlich ist das beabsichtigt, damit keiner merkt, wie hohl alles ist.


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 Bernhard Joseph 31. Jänner 2019 
 

Substanzlose Theologie

In Teilen der katholischen Kirche wird einer substanzlosen Theologie gehuldigt, die Glaube auf Vorschulalter-Niveau reduziert, nach dem Motto: Piep, Piep, Piep - Wir haben uns alle lieb.

Wo die geistige Unterbeanspruchung im Theologischen so weit geht, dass dabei Wahrheit im Glauben völlig verloren geht, da löst sich das Bischofsamt von seiner Autorität her letztlich auf, da wird Kirche zur bloßen Spassveranstaltung, an der teilzunehmen zur Frage des Geschmacks oder der Leidensfähigkeit bezüglich geistiger Schlichtheit wird.

Es ist erstaunlich, welche Reduktion theologischer Reflexion heute in deutschen Bistümern unter der Leitung von gegenderten Bischöfen anzutreffen ist. Da ja alle, egal was sie tun und an was sie glauben, von Gott geliebte Kinder sind, wird christlicher Glaube restlos sinnentleert, das ganze fällt dann unter "Neue Geistliche Liturgie" kurz NGL und musikalisch "brilliert" man dabei im Detlev Jöcker Niveau.


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 Waldi 31. Jänner 2019 
 

Genderwahn in voller Blüte.

Dass der Genderwahn auch die kath. Kirche mit seinem geistigen Gift, besonders in Deutschland, durchseucht, wundert mich nicht, denn die meisten Deutschen Bischöfe sind für alles offen, sodass sie längst nicht mehr ganz dicht sind. Der Genderwahn ist für mich die penetranteste Seuche, die auch noch die letzten Reste von menschlichem Hausverstand zersetzt, besonders bei denen, die sich selbst zur geistigen Oberschicht zählen! Tuberkulose, Pest, Cholera und Aussatz hat man einigermaßen in den Griff bekommen, aber gegen den Genderwahn, der die höchstmögliche Form menschlicher Dummheit darstellt, ist kein Kraut gewachsen!


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 griasdigott 31. Jänner 2019 

Liturgische Lavendelfeiern

Nun, es ist ein offenes Geheimnis, dass es Lavendelseminare gibt. Paderborn hat sich jetzt auch öffentlich geoutet.

Hauptsächlich wird gearbeitet an liturgischen Feiern für die Lavendelklientel. Auch Kardinal Schönborn ist ja berührt davon, dass Homopaare die Ehe so hoch schätzen, dass sie wohl das auch haben wollen.

Sehr viel Energie fließt so in die Lavendelklientel.

Was bleibt für die normalen Katholiken, die Ehen, die Familien?

Meiner langjährigen Erfahrung nach scheint die "pastorale" Zielrichtung:

Scheidung ist heute kein Problem mehr.
Wichtig ist, dass die Ehefrauen arbeiten, am besten ganztags. Die Kinder am besten schnellsten zu den"Bildungseinrichtungen" wie Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, am besten ganztags.

Ein Priester hat mir mal erzählt, dass christliche Frauen teils wegen diesem Druck zum Islam konvertiert sind.

Ich kenne selber einige Frauen, die depressiv geworden sind, weil "man" trotz 2-3 Kindern von ihnener wartet,arbeiten zu gehen.


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 lesa 31. Jänner 2019 

Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort (Jer 23, 25)

Der Pressesprecher: „Als Ebenbild Gottes, der selbst Vielfalt und Einheit ist, ist jeder Mensch mit vielseitigen Anlagen und Potenzialen ausgestattet, in seiner Einzigartigkeit von Gott geliebt und in seiner Unterschiedlichkeit unverzichtbarer Teil der Gemeinschaft.

Die Bibel sagt es anders:

"Als Abbild Gottes schuf er den Menschen. Als Mann und Frau schuf er sie." (Gen 1, 26-28)

Wie lange noch? Haben die Propheten etwa im Sinn - sie, die Lüge weissagen und Propheten des Truges ihres Herzens sind -, beabsichtigen sie etwa, meinen Namen bei meinem Volk in Vergessenheit zu bringen durch ihre Träume, die sie einer dem anderen erzählen, so wie ihre Väter meinen Namen über dem Baal vergaßen? Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum! Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit18"
(Jer 23, 25-28)

Wir können nur beten angesichts dieser Zustände!


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 doda 31. Jänner 2019 

Was die meisten der kirchlichen Lohnempfänger

selbst nicht mehr hinbekommen, wird kurzerhand als 'Stereotyp der Idealfamilie' verunglimpft.


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 je suis 31. Jänner 2019 

WIR MACHEN UNS DIE WELT, WIE SIE UNS GEFÄLLT

„Als Ebenbild Gottes, der selbst Vielfalt und Einheit ist, ist jeder Mensch mit vielseitigen Anlagen und Potenzialen ausgestattet, in seiner Einzigartigkeit von Gott geliebt und in seiner Unterschiedlichkeit unverzichtbarer Teil der Gemeinschaft. Die Erzdiözese lebt und fördert die Wertschätzung der Verschiedenheit und Einzigartigkeit aller Menschen unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung…“ (Diözesane Leitlinien, S. 42).
...und was steht im Buch Gottes: ALS MANN UND FRAU ERSCHUF ER SIE!!!
Aber das kümmert diese "Selbstverwirklicher" nach "Pipi- Langstrumpf-Manier" ja keinen Deut.


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 je suis 31. Jänner 2019 

Man möchte...

tatsächlich dazu aufrufen durch Austritt aus der Kirchensteuer-Gemeinde" dafür Sorge zu tragen, dass die Pastoralreferenden*innen sich ihren "Arbeitslohn" aus eigener Tasche bezahlen müssen. Auch die Herren*innen Bischöfe könnten dann mal versuchen, sich von ihren Ideen zu nähren.
(War da nicht die Rede von deutlich vermehrten "Kirchenaustritten" im Bistum Münster? - Reicht es immer noch nicht?)


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 griasdigott 31. Jänner 2019 

Nur noch traurig

Da fällt mir schon bald nichts mehr ein. Katholisch sind die nicht mehr. Gott hat den Menschen als Mann und Frau erschaffen. Punkt!

Apropos Pastoral: vor einigen Jahren wurde eine 21jährige junge Frau, Gemeindereferentin, für die Familienseelsorge bestellt. Sie war da für die Pastoral zuständig, bei Eheproblenen usw. Sie hätte das studiert, stand in der Zeitung.

Meine über 80 jährige Schwiegermutter war entsetzt. Ich auch! Wer würde bei Eheproblenem zu einer 21jährige gehen?
Ich nicht, sorry.

Für Genderpastoral sind aber dann sicher die gut ausgebildeten Priester zuständig?! Ausgebildet wofür?

Alles nur noch traurig.

Bibel und Katechismus und Gebet sind mein Leitfaden.

Pastoral, Seelsorge suche ich seit 35 Jahren. Wo ist sie nur?


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 mphc 31. Jänner 2019 

Oh armes Deutschland,

wohin führt Dich Dein Weg noch?


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 Stephan M. 31. Jänner 2019 
 

Lest Chesterton!

„Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben“, so der katholische Traditionalist und Schriftsteller G. K. Chesterton, „dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche.“
Klima, Gender, pc,...


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 Diadochus 31. Jänner 2019 
 

Vollendete Tatsachen

Bei einer Firma gingen solche Umbenennungen als Neuorganisation von Abteilungen durch. Bei einem Ordinariat lassen solche Umbenennungen aufhorchen. Genderideologie ist eine dämonische Ideologie, so Papst Franziskus. Was gibt es da zu konkretisieren? Das ist auch völlig unnötig, da das vollendete Tatsachen zu sein scheinen. Wir haben in Deutschland immer mehr chinesische Verhältnisse, eine gläubige Untergrundkirche und eine vom Glauben abgefallene, kirchensteuerfinanzierte und angepasste Staatskirche. Lauft um euer Leben.


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 lesa 31. Jänner 2019 

Bitte schließt euren Laden und betet eine Zeit lang um Unterscheidung der Geister

Danke Peter Winnemöller. Wenigstens gibt es noch Publizisten, die ein X von einem U unterscheiden können.
Diese Leute haben in keiner Weise begriffen, was in dieser Stunde der Kirche ihre Verkkkündigungsaufgabe ist, die natürlich bei der Sprache beginnt.
Trauriges Ergebnis wirkungsvoll durchgeführter Gendergehirnwäsche. Diese wird hier fortgesetzt und betrieben, also wieder ein Beispiel mehr von ANTIVERKÜNDIGUNG.
Einen solchen Laden, von dermaßen verwirrten Kirchenangestellten sollte man weitaus besser schließen.
GENDER ist, wie Bischof Voderholzer sagte, immer Eingangstür für diese Ideologie, die das Gegenteil von Gleichberechtigung bewirkt, indem sie Mann und Frau um die Identifizierung mit dem bringt, was ihre Würde, ihre Verwikrlichung ausmacht, weil es der Einklang mit dem ihnen von Gott gegebenen WESEN ist als Mann oder Frau.
Sind diese Zusammenhänge so schwer zu begreifen?


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 Stanley 31. Jänner 2019 
 

"Wes Brot ich ess, dess Lied ich sing"

Das Seelsorgeamt des Erzbistums Freiburg wird - wie alle Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche - letztendlich vom Staat bezahlt (Kirchensteuersystem).
Das kann man anhand solcher Idiotismen gut belegen.
Staat und Kirche haben sich nach dem Ende des I. Weltkrieges zunehmend auseinander entwickelt, was sich unverkennbar in der Gesetzgebung widerspiegelt.
Und da richten sich kirchliche Einrichtungen und Vertreter im Zweifel eben nicht mehr nach der gesunden und bewährten Lehre der Kirche und dem Kirchenrecht, sondern danach, woher das Geld kommt.


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 Stefan Fleischer 31. Jänner 2019 

Wir sind auf dem besten Weg


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