Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  13. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  14. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  15. Das gebrochene Brot und die gebeugten Knie. Die innere Form der Eucharistie

„Archiepiscopus falsus“ – Twitter-Fake-Auftritt für Prager Erzbischof Graubner sorgt für Reaktionen

25. Jänner 2023 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbistum Prag distanziert sich von Fake-Account – Kardinal Duka schreibt auf Twitter: „Schon die Heilige Schrift kämpft gegen die Verbreitung von Fake News, deshalb möchte ich Sie warnen…“. Von Petra Lorleberg


Prag (kath.net/pl) Eigentlich ist der Fake-Twitter-Auftritt im Namen des aktuellen Erzbischofs von Prag, Jan Graubner, für Kircheninsider klar als Fake zu erkennen. Denn in der Selbstbeschreibung auf Twitter steht in lateinischer Sprache eigens: „Archiepiscopus falsus“, also „Falscher Erzbischof“. Ob dies allen Followern des Fake-Auftritts allerdings klar ist, bleibt zweifelhaft – und angesichts der unmittelbar bevorstehenden Stichwahl um das Amt des Staatspräsidenten zwischen Ex-Premier Andrej Babis und dem früheren Generalstabschef Petr Pavel wird politische Einflussnahme befürchtet, denn der Fake-Account zog am 17.1. einen sehr unangenehmen Vergleich zwischen Petr Pavel und Hitler. Daraufhin erfolgte vom Erzbistum Prag die offizielle Distanzierung vom Fake-Auftritt.


Das Erzbistum Prag veröffentlichte auf seiner Website am 18.1. folgenden Text (Übersetzung durch kath.net): „Der Erzbischof von Prag, Mons. Jan Graubner, distanziert sich nachdrücklich von dem gefälschten Twitter-Account, der dem Ansehen seiner Person und des Prager Erzbistums selbst seit langem schadet. Erzbischof Jan Graubner hat keinen Twitter-Account und hatte nie einen, daher sind alle Nachrichten, die in seinem Namen in diesem sozialen Netzwerk veröffentlicht werden, falsch.“

Graubners Vorgänger im Amt des Erzbischofs von Prag, Kardinal Dominik Duka, teilte ebenfalls am 18.1. eigens eine Warnung vor diesem Fake-Auftritt. Duka, der selbst auf Twitter ausgesprochen aktiv unterwegs ist und seinen Twitterauftritt dem Augenschein nach auch selbst zu betreuen scheint, twittert zu einem mit roten Balken durchgestrichenen Foto des Fake-Auftritts wörtlich: „Liebe, geschätzte Freunde, schon die Heilige Schrift kämpft gegen die Verbreitung von Fake News, deshalb möchte ich Sie warnen: Der Twitter-Account @GraubnerJan gibt vor der Account meines Nachfolgers zu sein, allerdings handelt es sich um ein FAKE, wie auch der lateinischen Beschreibung im Kleingedruckten zu entnehmen ist.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  14. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation
  15. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz