Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

„Archiepiscopus falsus“ – Twitter-Fake-Auftritt für Prager Erzbischof Graubner sorgt für Reaktionen

25. Jänner 2023 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbistum Prag distanziert sich von Fake-Account – Kardinal Duka schreibt auf Twitter: „Schon die Heilige Schrift kämpft gegen die Verbreitung von Fake News, deshalb möchte ich Sie warnen…“. Von Petra Lorleberg


Prag (kath.net/pl) Eigentlich ist der Fake-Twitter-Auftritt im Namen des aktuellen Erzbischofs von Prag, Jan Graubner, für Kircheninsider klar als Fake zu erkennen. Denn in der Selbstbeschreibung auf Twitter steht in lateinischer Sprache eigens: „Archiepiscopus falsus“, also „Falscher Erzbischof“. Ob dies allen Followern des Fake-Auftritts allerdings klar ist, bleibt zweifelhaft – und angesichts der unmittelbar bevorstehenden Stichwahl um das Amt des Staatspräsidenten zwischen Ex-Premier Andrej Babis und dem früheren Generalstabschef Petr Pavel wird politische Einflussnahme befürchtet, denn der Fake-Account zog am 17.1. einen sehr unangenehmen Vergleich zwischen Petr Pavel und Hitler. Daraufhin erfolgte vom Erzbistum Prag die offizielle Distanzierung vom Fake-Auftritt.


Das Erzbistum Prag veröffentlichte auf seiner Website am 18.1. folgenden Text (Übersetzung durch kath.net): „Der Erzbischof von Prag, Mons. Jan Graubner, distanziert sich nachdrücklich von dem gefälschten Twitter-Account, der dem Ansehen seiner Person und des Prager Erzbistums selbst seit langem schadet. Erzbischof Jan Graubner hat keinen Twitter-Account und hatte nie einen, daher sind alle Nachrichten, die in seinem Namen in diesem sozialen Netzwerk veröffentlicht werden, falsch.“

Graubners Vorgänger im Amt des Erzbischofs von Prag, Kardinal Dominik Duka, teilte ebenfalls am 18.1. eigens eine Warnung vor diesem Fake-Auftritt. Duka, der selbst auf Twitter ausgesprochen aktiv unterwegs ist und seinen Twitterauftritt dem Augenschein nach auch selbst zu betreuen scheint, twittert zu einem mit roten Balken durchgestrichenen Foto des Fake-Auftritts wörtlich: „Liebe, geschätzte Freunde, schon die Heilige Schrift kämpft gegen die Verbreitung von Fake News, deshalb möchte ich Sie warnen: Der Twitter-Account @GraubnerJan gibt vor der Account meines Nachfolgers zu sein, allerdings handelt es sich um ein FAKE, wie auch der lateinischen Beschreibung im Kleingedruckten zu entnehmen ist.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  3. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  4. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  5. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  6. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  7. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  8. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  9. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  10. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  11. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  12. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  13. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  14. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  15. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz