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Seligsprechungsprozess für missionarische US-Amerikanerin Michelle Duppong hat begonnen

28. November 2022 in Jugend, keine Lesermeinung
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Duppong (1984-2015) betreute viele US-Studenten und wurde später die Leiterin der Glaubensbildung für Erwachsene in der US-Diözese Bismarck – Bis heute inspiriert sie junge Menschen


Bismarck-Vatikan (kath.net/pl) Sie durfte nicht alt werden: Weihnachten 2015 (25.12.) starb Michelle Duppont kurz vor ihrem 30. Geburtstag. Während ihres Studiums (Gartenbau) kam sie in Kontakt mit einer katholischen Studentengemeinschaft (FOCUS – Fellowship of Catholic University Students) und wurde auf dem Campus Missionarin. Ihr Engagement weitete sie auf die Studenten anderen Universitäten aus, so dass sie Hunderte von Studenten betreute. Dann wurde Duppong die Direktorin der Glaubensbildung für Erwachsene in der Diözese Bismarck. Am 29. Dezember 2014 wurde bei Michelle unerwartet Krebs diagnostiziert, womit eine einjährige Reise begann, die inmitten von Sorgen und Leiden viele Freuden brachte. Sie nahm alles mit einem fügsamen Geist an. Sie betete, dass der Wille des Herrn geschehen möge und sie vertraute auf Seine Vorsehung. Ihre Mutter berichtet später über den Leidensweg ihrer Tochter: „Ihre Einstellung war: ‚Wenn Gott will, dass ich das durchmache, werde ich das durchmachen.‘“ Die junge Frau starb nach einem Jahr, deutlich später als die Ärzte prognostiziert hatten. Bis zum Ende betete Michelle um Heilung, allerdings wurde ihr gegen Ende nach und nach bewusst, dass sie an Weihnachten sterben werde.


Während ihrer Leidenszeit berührte ihr Leben sehr viele Menschen, berichtet ihre Mutter, die auf der Website des Bistums Bismarck zitiert wird. „Michelle war nicht nur eine großartige Zeugin ihres tiefen Glaubens, sie nutzte diese Zeit auch, um ihr Leiden für andere aufzuopfern. In diesem Jahr gab es über 230.000 Zugriffe auf ihre CaringBridge-Website, darunter Fremde aus dem ganzen Land. Wie will man bemessen, was daraus Gutes entstand?“

Die Diözese Bismarck zitiert Michelles Mutter außerdem mit ihrem Hinweis, dass eine ihrer wertvollsten Erinnerungen an Michelle eine Reliquienmedaille aus dem Heiligtum der nordamerikanischen Märtyrer in New York sei. „Michelle hatte gesagt, dass sie glaube, es werde eine Zeit kommen, in der auch wir bereit sein sollten, wenn unser Lieber Herrgott uns bitten würde, den Märtyrertod zu erleiden, um den Glauben weiterzugeben. … Wir sollen mutig die Waffenrüstung des Glaubens anlegen!“ Dies habe Michelle auch „bis zu ihrem allerletzten Atemzug“ getan. „Sie hat nie über Tod oder Sterben gesprochen, nur über die Hoffnung, was die Zukunft bringen könnte.“

Ihr Leben und ihr Beispiel haben weiterhin viele junge Menschen in ihrem Glauben inspiriert und den aktuellen Bischof von Bismarck, David Kagan veranlasst, ihr Leben zu überprüfen in der Hoffnung, dass ihr Beispiel weiter bekannt gemacht werden könne. Durch einen Erlass verlieh der Bischof der jungen Frau den Titel der „Dienerin Gottes“ und eröffnete den diözesanen Teil des Seligsprechungsprozesses. Ihr Fall wurde auch bei der Vollversammlung der US-amerikanischen Bischofskonferenz (USCCB) Mitte November diskutiert. Die Diözese hat außerdem einige der glaubensstärkenden Artikel der jungen Frau auf ihrer Website gesammelt, siehe Link.

Archivfoto Michelle Duppong (c) Diözese Bismarck

 


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