Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  4. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  5. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  6. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  7. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  8. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  9. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  10. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  11. Viel Lärm um nichts?
  12. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  13. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht

Ukraine: Kurienkardinal Krajewski bei Hilfsmission unter russ. Beschuss

17. September 2022 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Päpstlicher Almosenmeister verteilte in Saporischschja Hilfsgüter - Auch Charkiw soll besucht werden


Vatikanstadt  (kath.net/KAP/red) In der Ukraine ist es bei einem Besuch von Kurienkardinals Konrad Krajewski zu einem Zwischenfall gekommen. Der von Papst Franziskus in das Kriegsgebiet geschickte vatikanische Almosenmeister verteilte am Samstag in Saporischschja im Süden des Landes Hilfsgüter, als plötzlich Schüsse fielen, wie das vatikanische Nachrichtenportal "Vatican News" meldete. Die Gruppe habe in Deckung gehen müssen. "Zum ersten Mal in meinem Leben wusste ich nicht, wohin ich fliehen soll", sagte Krajewski.


Die Gruppe blieb unverletzt und Krajewski konnte seine Mission fortsetzen. Begleitet wird der Kardinal von einem katholischen und einem protestantischen Bischof. Dass die Gruppe auch von Soldaten eskortiert werde, sei dabei unvermeidlich, zumal man mit den Hilfsgütern bewusst ganz nahe an umkämpfte Gebiete kommen wolle. Wie der Kardinal betonte, sei dieser Samstag auch aus einem anderen Grund für ihn "ein besonderer Tag, denn es ist neun Jahre her, dass der Heilige Vater mich zum Almosenmeister ernannt hat und dass ich zum Bischof geweiht wurde."

Trotz der brenzligen Lage sei am Ende alles gut gegangen, und die Hilfsgüter konnten wie ursprünglich geplant übergeben werden - darunter auch die vom Papst gesegneten Rosenkränze. Diejenigen, die sie erhielten, hätte sie sich gleich um den Hals gehängt. Krajewski befindet sich bereits zum vierten Mal seit Februar im Auftrag von Papst Franziskus in der Ukraine. Er bereist das Land seit Dienstag zunächst vom Westen nach Süden und dann nach Osten und Norden. Nach Saporischschja ist u.a. Charkiw Ziel seiner Hilfsmission.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 HeikeSti 18. September 2022 
 

Gottes Segen für diese gefährliche Mission!


1
 
 winthir 18. September 2022 

dazu - eine wahre Geschichte.

nachdem der Krieg anfing, sah ich bei unserem (kurdischen) Tante-Emma-Laden ein Schild:

wir sammeln Sachspenden. Dann ging ich halt nnach Hause, habe ich mit meiner Frau verständigt, und wir packten dann. Verbands-Päckchen, Erster-Hilfe-Koffer, usw. Also: Was wir nicht unmittelbar brauchten. Dann das dort hin gebracht.

Am nächsten Tag sagte der Organisator zu mir: "danke"-
also: Da fuhr dann ein Konvoi aus München nach Lemberg. Privatfahrzeuge, umladen, etc.

--

Fazit: ich kann nicht die Welt erlösen. Dennoch: ich kann was tun. ja.


1
 
 winthir 18. September 2022 

meine Meinung:

Da hat unser Papst genau den Richtigen zum Almosenmeister gemacht.

Danke.


1
 
 Robi7 18. September 2022 
 

Wäre der Papst in's Kriegsgebiet Ukraine verreist und käme er dort um das Leben, hätten böhse Stimmen hier gesagt: 'Schaut mal er wollte mit aller Macht Märtyrer werden. Jetzt wird er noch heiliggesprochen. Hihihi.' Mir ist nicht bekannt, dass seine Vorgänger Ähnliches taten. JPII ist bspw. erst im Herbst '94 nach Zagreb geflogen als die Situation in Kroatien einigermaßen sicher war.


0
 
 Hope F. 18. September 2022 
 

Ein Himmelfahrtskommando

Gott sei mit ihm.
Dieser barbarische Krieg muß ein Ende haben. Zu dem Einsatz chemischer oder nuklearer Waffen darf es nicht kommen. Putin kann nur noch Gott selbst stoppen.


2
 
 Rosenzweig 18. September 2022 

Gepriesen bist DU HERR unser GOTT...

Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen...
(Psalm 91:11)
-
Wie zutreffend ist dieser Psalm für die geschilderte Situation .. u.sicher bei JEDER Hilfsmission dieses Kardinals -
u. darüber hinaus, sicher bei all den unzähligen Hilfseinsätzen -gerade z.Zt. in dieser schwer kriegsgeprüften Ukraine!?!
-
Begleiten wir`s tägl. im Gebet- auf die Fürsprache der Gottesmutter- um baldige Friedl.Lösungen zwischen Ukraine + Russland u.
auch anderswo in der Welt wo Kriege wüten!

In dieser Zuversicht - dankb. verbunden..


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ukraine

  1. Nuntius in Kiew ermutigt zur Unterstützung der Ukrainer
  2. Ukraine: Sophienkathedrale als Leuchtturm der Hoffnung
  3. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  4. Ukrainische Katholiken erhalten katholische Kirche für 50 Jahre zurück
  5. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!
  6. Papst Leo XIV. plant Ukraine-Besuch!
  7. Friedensappell für Ukraine von Kardinal Woelki und Weihbischof Hrutsa aus Lwiw
  8. Bei Treffen mit Leo: Selenskyj lädt Papst in die Ukraine ein
  9. Kritische Analyse des US-Friedensplanes von Präsident Donald Trump
  10. Kiewer Erzbischof bei Osloer Friedensgebet: Ukraine durchlebt Kreuzweg







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  10. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  11. Viel Lärm um nichts?
  12. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  13. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  14. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  15. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz