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Britische Rechtsanwältin siegt nach Diskriminierung über Trans-Lobby

10. August 2022 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
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Allison Bailey wurde von ihrer Anwaltskanzlei schikaniert, nachdem sie darauf bestanden hatte, dass es nur zwei, unabänderliche Geschlechter gebe. Ein Arbeitsgericht sprach ihr nun eine Entschädigung zu.


London (kath.net/mk) Die britische Rechtsanwältin Allison Bailey hat laut Bericht der F.A.Z. unlängst vor Gericht einen Sieg über die Trans-Lobby errungen. Sie hatte an ihrem Arbeitsplatz, einer Londoner Anwaltskanzlei, die Aussage getätigt, dass Geschlecht und Körper eine Einheit bildeten und es daher nur zwei, unabänderliche Geschlechter gebe. Damit reagierte sie auf eine Entscheidung ihres Arbeitgebers, dem „Inklusionsprogramm“ der Organisation „Stonewall“ beizutreten, die sich für das Recht aller LGBTQ+-Mitarbeiter am Arbeitsplatz einsetzt, „sie selbst zu sein“. Gegenüber Kollegen vertrat Bailey die Ansicht, dass die Organisation alle diejenigen mobbe und einschüchtere, die dem Standpunkt der Genderselbstidentifizierung nicht beipflichteten; diesen „Transextremismus“ unterstütze sie nicht, und protestierte daher gegen die Unterstützung von Stonewall.


Ein britisches Arbeitsgericht gab der Anwältin nun Recht, dass ihre Kanzlei sie daraufhin durch Schikanen benachteiligt hatte, und sprach ihr eine Entschädigung zu. Die Urteilsbegründung verweist darauf, dass die Überzeugung, Frauen seien durch ihr biologisches Geschlecht definiert, genauso als „Glaubensmeinung“ geschützt sei wie die Ansicht, das Geschlecht sei eine Frage der Selbstidentifizierung. Die Harry-Potter-Schöpferin J.K. Rowling nannte Bailey daraufhin eine Heldin für viele Feministinnen, weil sie trotz Einschüchterungen an ihren Grundsätzen festgehalten habe. Zu Stonewall wiederum gehen immer mehr Organisationen, darunter die BBC, aus Sorge um die Meinungsfreiheit auf Distanz.


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Lesermeinungen

 Tante Ottilie 10. August 2022 
 

@Stephaninus

ADF International berät nicht nur, sondern stellt ggf. auch Anwälte, um einen juristisch zu vertreten.
Aber erstens ist das Durchstehen eines Rechtsstreits langwierig und eine erhebliche Nervenbelastung. Und zweitens auch ein finanzielles Risiko. Dem ist längst nicht jeder gewachsen.
Und wie sagte schon der Kabarettist Dieter Hildebrandt? Es genügt nicht, im Recht zu sein, man muss auch mit der Justiz rechnen.
Ich bin z.B.im Beruf (ÖD) den Personalversammlungen in den letzten Jahren fern geblieben, um nicht die ideologischen Ergüsse der Gleichstellungsbeauftragten hören zu müssen.
War für mich besser, denn irgendwann hatte ich bei Stellenbesetzungen auch mit ihr bzw. ihrer Stellvertreterin zu tun.
Notfalls den Arbeitgeber möglichst wechseln, wäre mein Rat an Sie.


2
 
 Stephaninus 10. August 2022 
 

Tante Ottilie

Sie haben recht. Was mache ich als ganz normaler Arbeitnehmer, wenn mein Arbeitgeber die Genderideologie installiert? Mir scheint, man ist da ziemlich machtlos….


2
 
 bibelfreund 10. August 2022 
 

Wo bleibt Kirche ?

Hierfür müßten Kirchen Millionen zur Verfügung stellen statt für diesen synodalen Regenbogen-Zirkus!


2
 
 Tante Ottilie 10. August 2022 
 

Frau Bailey ist eine versierte Juristin und weiß sich, vertraut mit den Mitteln geltenden britischen Rechts, gegen die ideologischen Zumutungen und Schikanen ihrer Arbeitsumgebung zu wehren.
Und Frau Rowling ist prominent, sehr reich und kann sich daher gute Beratung und Anwälte leisten und bekommt sie sicher auch.
Für ganz normale einfache Bürger ist es ungleich schwerer und risikoreicher, auch finanziell, zu Ihrem Recht zu kommen gegen inzwischen mächtige Lobby-Organisationen.
Hier heißt es, sehr klug zu sein und vor allem, auch die Belastbarkeit des eigenen Nervenkostüms und die finanziellen Risiken richtig einzuschätzen.

Christen können sich ggf. durch die christliche Menschenrechtsorganisation ADF International beraten lassen.


4
 
 Chris2 10. August 2022 
 

Sehr gut.

Mein Respekt gilt allen, die Realität und Wissenschaft gegen die aktuell grassierenden Ideologien hochhalten, selbst, wenn sie mit dem Tod bedroht werden, so wie z.B. die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling. Viele von ihnen hätten niemals gedacht, dass sie sich irgendwann an der Seite von uns Christen wiederfinden würden.
Tja, den Faktor Gott in der Rechnung zu haben ist eben weitaus rationaler, als wenn Erstzreligionen keinerlei Grenzen des Denkens und Handelns mehr kennen und Hexenjagden gegen Menschen mit anderen Meinungen führen...


4
 

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