Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

Flugbegleiterin erhält 5 Millionen Dollar Entschädigung nach Kündigung wegen Haltung zur Abtreibung

30. Juli 2022 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Urteil sei ein Sieg für die Redefreiheit und die Religionsfreiheit, sagte Charlene Carter nach dem Urteil.


Dallas (kath.net/jg)

Ein Bundesgericht im US-Bundesstaat Texas hat einer ehemaligen Flugbegleiterin der Fluglinie Soutwest mehr als 5 Millionen US-Dollar an Schadenersatz zugesprochen. Charlene Carter hatte die Fluglinie und eine Gewerkschaft geklagt, nachdem sie auf sozialen Medien ihre ablehnende Haltung zur Abtreibung und diesbezüglich Kritik an der Gewerkschaftsführung geäußert hatte, berichtet Fox Business.

Carter war 1996 der lokalen Unterorganisation der Transportgewerkschaft Transport Workers Union of America (TWU) beigetreten. 2013 verließ sie die Organisation, als sie feststellte, dass ihre religiösen Überzeugungen nicht mit der Politik der TWU vereinbar waren. Aufgrund einer Klausel in ihrem Arbeitsvertrag mit Southwest war sie aber verpflichtet, die Gewerkschaftsbeiträge weiter zu bezahlen.


Als die TWU und ihre Präsidentin Audrey Stone 2017 am „Women’s March“ in der Bundeshauptstadt Washington D.C. teilnahmen, kritisierte Carter die Anwesenheit der Gewerkschaft und die Verwendung von Gewerkschaftsgeld zur Unterstützung der Veranstaltung auf Facebook. In einigen Nachrichten an die Führung der Gewerkschaft gab sie ihre Absicht bekannt, eine Abberufung von Stone zu unterstützen.

Daraufhin wurde sie vom Management von Soutwest aufgefordert, an einem Treffen teilzunehmen, in welchem die Fluglinie ihr ihre Aktivitäten auf Facebook vorlegte und von ihr eine Begründung dafür verlangte. Vertreter von Southwest konfrontierten sie mit der Aussage, dass Audrey Stone sich von ihr online belästigt fühle. Eine Woche später wurde Carter entlassen.

Das Urteil sei „ein Sieg für die Redefreiheit und die Religionsfreiheit, sagte Carter in einem Interview mit Fox Business. Sie sei dankbar für die Entscheidung des Gerichts und danke allen, die sie in den letzten Jahren unterstützt hätten, sagte sie.

Sowohl die Gewerkschaft TWU als auch Southwest haben angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hängematte 30. Juli 2022 
 

Super, ein guter Anfang in USA.

Gerichte geben den Lebensschützerinnen recht


2
 
 winthir 30. Juli 2022 

nun, soweit mir die Rechtsprechung in den USA bekannt ist,

wird es sich wohl um ein Urteil in der 1. Instanz gehandelt haben.

(in der 2. Instanz werden oft die in der 1. Instanz zugesprochenen Schadenersatz-Summen erheblich reduziert.

liebe Leute von kathnet: Bleibt gerne dran.

danke,
winthir.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen

Meinungsfreiheit

  1. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  4. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  5. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  6. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  7. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  3. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  4. Wir machen da was mit Medien
  5. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  6. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  7. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  8. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  9. Fatima-Tag in Berlin
  10. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  11. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  12. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz