Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  2. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  5. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  8. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  14. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  15. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich

Flugbegleiterin erhält 5 Millionen Dollar Entschädigung nach Kündigung wegen Haltung zur Abtreibung

30. Juli 2022 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Urteil sei ein Sieg für die Redefreiheit und die Religionsfreiheit, sagte Charlene Carter nach dem Urteil.


Dallas (kath.net/jg)

Ein Bundesgericht im US-Bundesstaat Texas hat einer ehemaligen Flugbegleiterin der Fluglinie Soutwest mehr als 5 Millionen US-Dollar an Schadenersatz zugesprochen. Charlene Carter hatte die Fluglinie und eine Gewerkschaft geklagt, nachdem sie auf sozialen Medien ihre ablehnende Haltung zur Abtreibung und diesbezüglich Kritik an der Gewerkschaftsführung geäußert hatte, berichtet Fox Business.

Carter war 1996 der lokalen Unterorganisation der Transportgewerkschaft Transport Workers Union of America (TWU) beigetreten. 2013 verließ sie die Organisation, als sie feststellte, dass ihre religiösen Überzeugungen nicht mit der Politik der TWU vereinbar waren. Aufgrund einer Klausel in ihrem Arbeitsvertrag mit Southwest war sie aber verpflichtet, die Gewerkschaftsbeiträge weiter zu bezahlen.


Als die TWU und ihre Präsidentin Audrey Stone 2017 am „Women’s March“ in der Bundeshauptstadt Washington D.C. teilnahmen, kritisierte Carter die Anwesenheit der Gewerkschaft und die Verwendung von Gewerkschaftsgeld zur Unterstützung der Veranstaltung auf Facebook. In einigen Nachrichten an die Führung der Gewerkschaft gab sie ihre Absicht bekannt, eine Abberufung von Stone zu unterstützen.

Daraufhin wurde sie vom Management von Soutwest aufgefordert, an einem Treffen teilzunehmen, in welchem die Fluglinie ihr ihre Aktivitäten auf Facebook vorlegte und von ihr eine Begründung dafür verlangte. Vertreter von Southwest konfrontierten sie mit der Aussage, dass Audrey Stone sich von ihr online belästigt fühle. Eine Woche später wurde Carter entlassen.

Das Urteil sei „ein Sieg für die Redefreiheit und die Religionsfreiheit, sagte Carter in einem Interview mit Fox Business. Sie sei dankbar für die Entscheidung des Gerichts und danke allen, die sie in den letzten Jahren unterstützt hätten, sagte sie.

Sowohl die Gewerkschaft TWU als auch Southwest haben angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hängematte 30. Juli 2022 
 

Super, ein guter Anfang in USA.

Gerichte geben den Lebensschützerinnen recht


2
 
 winthir 30. Juli 2022 

nun, soweit mir die Rechtsprechung in den USA bekannt ist,

wird es sich wohl um ein Urteil in der 1. Instanz gehandelt haben.

(in der 2. Instanz werden oft die in der 1. Instanz zugesprochenen Schadenersatz-Summen erheblich reduziert.

liebe Leute von kathnet: Bleibt gerne dran.

danke,
winthir.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  2. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  3. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  4. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  5. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  6. Menschenrecht auf Abtreibung?
  7. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“

Meinungsfreiheit

  1. Meinungsfreiheit auf katholisch
  2. Meinungsfreiheit in Gefahr
  3. „Vermeintliche Förderung der Meinungsfreiheit durch Einschränkung der Meinungsfreiheit“
  4. Katholischer Philosoph ausgeladen – ‚Erschießen werden wir ihn nicht ‘
  5. Asyl in den USA - Eine AfD-Influencerin fühlt sich in Deutschland verfolgt
  6. Frankreich: Gericht von Marseille gibt katholischen Filmemachern recht
  7. Kein Hassverbrechen: spanisches Gericht spricht zwei Priester und einen Journalisten frei






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  5. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  11. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  12. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  13. Die Stunde der Heuchler
  14. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  15. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz