Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. „Das Ende von Maria 2.0“
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Bischof Schneider: Marienweihe durch Franziskus hat Bedingungen von Fatima erfüllt

18. Juni 2022 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Bischof hält außerdem Erzbischof Lefebvres Beitrag zum Zweiten Vatikanischen Konzil, besonders seine Kritik an der Erklärung über die Religionsfreiheit, für prophetisch.


Washington D.C. (kath.net/mk) Bischof Athanasius Schneider ist überzeugt, dass die Weihe Russlands und der Ukraine an das Unbefleckte Herz Mariens durch Papst Franziskus am 25. März dieses Jahres die Bedingungen des Fatima-Geheimnisses erfüllte. Außerdem hält er Erzbischof Marcel Lefebvre, den Gründer der Piusbruderschaft, für einen „Propheten“. Dies berichtet LifeSiteNews nach einem Interview mit Schneider.

Der Bischof betonte, dass eine Marienweihe kein Sakrament sei, durch welches Gott direkt wirke, sondern ein Sakramentale, also ein Werk der Kirche, dessen Wirkung auch von den Gebeten der Kirche abhänge und nicht „sofort“, wie ein magischer Zauber sichtbar werde. Gott allein kenne den Zeitpunkt und die Art der Auswirkung. Einwänden, dass die geforderte Einheit mit den Bischöfen nicht einmal mehrheitlich vorhanden gewesen sei, begegnete Schneider mit dem Hinweis, dass der Papst als Stellvertreter Christi auf Erden und Haupt aller Bischöfe bewusst in Einheit mit diesen gehandelt habe; dabei gehe es nicht um eine arithmetische Mehrheit oder gar Vollzähligkeit, denn selbst auf einem Konzil könne sich der Papst einer Minderheitsmeinung der Bischöfe anschließen und dabei eine Entscheidung für die ganze Kirche treffen.


Erzbischof Marcel Lefebvre sei in seiner Kritik an der „zweideutigen“ Erklärung „Dignitatis Humanae“ des Zweiten Vatikanischen Konzils prophetisch gewesen, denn tatsächlich seien in deren Gefolge massive Irrtümer über die Religionsfreiheit entstanden. Darüber hinaus handle es sich nur um eine „Erklärung“, kein Konzilsdekret und keine unfehlbare päpstliche Feststellung, weshalb Kritik daran möglich sei. Es gebe zahlreiche Fälle in der Geschichte auch der Kirche, wo jemand erst nach seinem Tod verstanden worden sei, wobei der Bischof auf seinen Namenspatron Athanasius verwies, der in den Zeiten des häretischen Arianismus vom damaligen Papst sogar exkommuniziert wurde und dennoch – in geistiger Einheit mit dem Papst – Bischöfe weihte. Lefebvres Bischofsweihen 1988, die zu seiner Exkommunikation führten, seien also auch unter diesem Aspekt zu betrachten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz